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Booster-Impfung: Welche Nebenwirkungen bei Biontech und Moderna auftreten können

Viele Menschen holen sich aktuell die Booster-Impfung gegen Corona ab - mit den Impfstoffen von Biontech und Moderna. Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Hamm - Viele Menschen bemühen sich derzeit darum, ihre dritte Corona-Impfung zu bekommen. Bewiesenermaßen kann durch das Boostern der Immunschutz gegen Covid-19 wesentlich erhöht werden. Gerade mit Blick auf Omikron ist die Auffrischung unumgänglich. Denn nach nur zwei Injektionen ist der Schutz vor der neuen Virusvariante deutlich vermindert, nach Spritze Nummer drei wird jedoch eine deutliche Wirkung gegen die Mutation erreicht. Nicht wenige Impfwillige fragen sich nun aber: Wie sieht es mit den Nebenwirkungen nach der Booster-Impfung aus? Und wie unterscheiden sich die Impfreaktionen bei den beiden eingesetzten Vakzinen von Biontech/Pfizer und Moderna?Booster-Impfung: Welche Nebenwirkungen bei Biontech möglich sind

Dass es nach einer Impfung gegen Corona zu Impfreaktionen kommen kann, ist mittlerweile bekannt. Bedenklich ist das nicht. Ganz im Gegenteil zeigt das, dass das Immunsystem reagiert und sich für eine eventuelle Infektion mit dem Virus wappnet. Generell kommt es nach der zweiten Impfung häufiger zu Reaktionen als nach der ersten Injektion. Auch fallen die Symptome nach der zweiten Spritze oft ein wenig stärker aus.Dass sich der Körper nach der Auffrischungsimpfung ebenfalls meldet, war vorhersehbar. Generell ist zu sagen, dass die Nebenwirkungen bei beiden mRNA-Impfstoffen, die bei der Booster-Impfung zum Einsatz kommen, denen ähneln, die es nach der zweiten Injektion gab.Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet, hat die US-Gesundheitsbehörde FDA bereits im September Daten zu den Impfreaktionen bei Auffrischungsimpfungen mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer erforscht. Demnach ist im Schnitt so häufig mit folgenden Nebenwirkungen zu rechen:Schmerzen an der Einstichstelle (83 Prozent)

  • Müdigkeit (63,8 Prozent)

  • Kopfschmerzen (48,4 Prozent)

  • Muskelschmerzen (39,1 Prozent)

  • Schüttelfrost (29,1 Prozent)

  • Gelenkschmerzen (25,3 Prozent)

In selteneren Fällen wurde auch von Magen-Darm-Beschwerden oder von Fieber berichtet. Laut dem Handelsblatt kommt es etwas häufiger als nach der zweiten Spritze zum Anschwellen der Lymphknoten. Alle Symptome seien aber nach wenigen Tagen wieder vollständig zurückgegangen. Allergische Reaktionen wurden nicht beobachtet.

Nebenwirkungen nach der Booster-Impfung: Damit ist bei Moderna zu rechnen

Die Impfreaktionen bei einer Auffrischung mit dem Vakzin von Moderna ähneln denen vom anderen Hersteller. Die amerikanische Gesundheitsbehörde hat hierfür im Oktober 171 Menschen, die sich zum dritten mal gegen Corona haben impfen lassen, beobachtet. Folgende Nebenwirkungen wurden festgestellt:Schmerzen an der Einstichstelle (86 Prozent)

  • Müdigkeit (62 Prozent)

  • Kopfschmerzen (58,9 Prozent)

  • Muskelschmerzen (49,6 Prozent)

  • Gelenkschmerzen (41,9 Prozent)

  • Schüttelfrost (40,3 Prozent)

  • Magen-Darm-Beschwerden (12,4 Prozent)

  • Armschwellung (24, 8 Prozent)

Bei Moderna wurden seltener Rötungen an der Einstichstelle und Fieber festgestellt. Häufiger als bei Biontech/Pfizer wird bei Moderna allerdings von Schwellungen der Lymphknoten berichtet. 24,8 Prozent der 18- bis 65-Jährigen waren betroffen. Bei älteren Menschen sank der Wert auf 5,3 Prozent.

Nicht zu verwechseln sind die Impfreaktionen mit schwerwiegenden Impfkomplikationen. Zu solchen kommt es aber auch beim Boostern sehr selten. Auf 100.000 Geimpfte kommen nur einige wenige Fälle. So wurde in verschwindend geringer Anzahl von Gesichtslähmungen, allergischen Sofortreaktionen oder Herzmuskelentzündungen berichtet.


 
 
 

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