Brennender Auto-Frachter nähert sich seinem neuen Ankerplatz
- tim-news

- 31. Juli 2023
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Der brennende Frachter ist beim risikoreichen Transport entlang der niederländischen Wattenmeerinseln seinem neuen Ankerplatz über Nacht deutlich nähergekommen. Der Frachter müsse noch 18 Meilen (etwa 33 Kilometer) zurücklegen, teilte die zuständige Behörde in Den Haag am Montagmorgen mit: "Die Ankunftszeit hängt noch immer stark vom Wetter, Rauch, Strömungen und Gezeiten ab." Der Frachter werde "langsam und kontrolliert" von zwei Schleppern gezogen. Die Windrichtung und der noch immer starke Rauch im brennenden Schiff hatten den Einsatz zunächst unmöglich gemacht. Der Rauch ist den Angaben zufolge inzwischen aber deutlich zurückgegangen, sodass der Transport am Sonntag starten konnte. Das Schiff lag bis zuletzt nördlich der Insel Terschelling, und zwar genau zwischen zwei sehr stark befahrenen Schifffahrtsrouten von und nach Deutschland. Der Frachter solle vorläufig rund 16 Kilometer im Norden der Insel Schiermonnikoog liegen bleiben, bis klar ist, ob das Schiff in einen Hafen transportiert werden kann. Der neue Ankerplatz soll sicherer sein, weil die Strömungen dort ruhig sind und er abseits der viel befahrenen Schifffahrtsrouten liegt. Eine Rauchwolke steigt von einem großen Frachter auf dem Meer auf. Wie soll eine Umweltkatastrophe vermieden werden? Frachter "Fremantle Highway" hat in Bremerhaven 2.500 Autos geladen Mehrere Schiffe begleiten den Frachter, darunter auch ein Spezialschiff, das Öl räumen kann. Ein Auseinanderbrechen soll unter allen Umständen vermieden werden. Laut den niederländischen Behörden ist die "Fremantle Highway" unter der Wasserlinie noch intakt. Der Frachter mit rund 3.800 Autos an Bord war auf dem Weg von Bremerhaven nach Singapur und befand sich rund 30 Kilometer nördlich der Wattenmeerinsel Ameland, als das Feuer in der Nacht zum Mittwoch ausbrach. Brandherd könnte die Batterie eines E-Autos sein. Das ist aber noch nicht bestätigt worden. Der Frachter, der unter der Flagge Panamas fährt, hatte weit mehr elektrische Autos geladen, als zunächst gemeldet worden war .

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