Demonstranten verlassen Bereich nahe Lützerath – Polizei räumt Acker
- tim-news

- 15. Jan. 2023
- 4 Min. Lesezeit
Mehrere tausend Menschen demonstrierten gegen den Abriss des Dorfes Lützerath. Am Nachmittag kam es zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und Aktivisten. Bis zum frühen Abend beruhigte sich die Lage. Lebe länger.
n. Chr.
Nachdem die Polizei sie aufforderte, die Umgebung des Braunkohlereviers Lützerath zu verlassen, kehrten viele der Demonstranten zurück. Als es am Samstagabend dunkel wurde, beruhigte sich die Lage, sagte ein dpa-Reporter. So regnete es immer wieder stark.
Weitere Personen, die sich zunächst in der Gegend aufgehalten hatten, wurden laut einem dpa-Reporter von einer breiten Polizeikette auf das Feld gedrängt. Es wurde geschrien, aber zunächst gab es keine Konfrontation.
Die Polizei setzte zuvor Wasserwerfer gegen die Demonstranten ein. Einem dpa-Reporter ist es aufgefallen. Die Polizei setzte auch Pfefferspray und Schlagstöcke ein. Gegen vermummte Personen, die versuchten, die Polizeiabsperrung zu durchbrechen, seien sogenannte Mehrzweckknöpfe eingesetzt worden, sagte der Sprecher.
Die Polizei versuchte, die Demonstranten am Betreten des Dorfes zu hindern
Die Polizei versuchte, die Demonstranten am Betreten des Dorfes zu hindern
Quelle: REUTERS
Evakuierung von Lützerath
Die Polizei setzte auch Wasserwerfer ein
Quelle: dpa/Federico Gambarini Die Demonstranten hatten zuvor forderte die Referentin
bei Kundgebung mit tausenden Teilnehmern auf, nach Lützerath zu ziehen. „Wir versuchen, sie aufzuhalten“, sagte ein Polizeisprecher. Unterdessen seien einige maskierte Personen am Rand der Öffnung gewesen, sagte er. Pyrotechnik wurde auch in Richtung der Rettungskräfte geflogen.
Es kam zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und den Demonstranten. Aktivisten, von denen einige Masken trugen, warfen Schlamm und feuerten Schüsse ab. Die Polizei drängte die Aktivisten zurück, manchmal mit Schlagstöcken. Livebilder zeigen eine Menschenkette.
Parte ĥaosaj scenoj apud Lützerath
Parte ĥaosaj scenoj apud Lützerath
Fonto: REUTERS
GERMANY-ENVIRONMENT-COAL-CLIMATE-DEMONSTRATION
Fonto: AFP/INA FASSBENDER
fonto: AFP-
"Mi estas absolute terurigita, kiel ordinaraj kunvenaj partoprenantoj lasas in einen absoluten Gefahrenbereich gebracht werden", sagte der Aachener Polizeipräsident Dirk Weinspach. Am Steilhang direkt am Rand der Lichtung zu stehen ist schon gefährlich, aber erst recht jetzt, wo der Dauerregen den Boden aufgeweicht hat.
Demonstranten stehen kurz vor dem Abriss
Demonstranten stehen kurz vor dem Abriss
Quelle: AP/Michael Probst
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Das von Aktivisten besetzte Dorf Lützerath wird seit Mittwoch von der Polizei geräumt, damit der Energiekonzern RWE graben kann Kohle. Dagegen richtet sich eine Demonstration mit Tausenden Teilnehmern, die am Samstagnachmittag fortgesetzt wurde.
Alle Veranstaltungen live:
21:13 - Polizei: Bei Zusammenstößen vor Lützerath auf beiden Seiten verletzt
Bei Zusammenstößen zwischen Klimademonstranten und der Polizei sind am Samstag nahe der Ortschaft Lützerath im Rheinischen Braunkohlerevier Menschen verletzt worden . Es habe Verletzte auf beiden Seiten gegeben, sagte ein Polizeisprecher am Samstagabend gegenüber deutschen Medien. Die genaue Zahl der Verletzten und die Umstände, die zu den Verletzungen führten, waren zunächst unbekannt.
Obwohl die Organisatoren die Teilnehmerzahl der Großdemonstration auf 35.000 Menschen schätzten, zählten sie nach Angaben des Polizeisprechers rund 15.000 Menschen. Etwa 5.000 von ihnen nahmen nicht an der Versammlung teil. Sie würden sofort an den Rand des Steinbruchs und nach Lützerath ziehen. Daher wurden sie als "Ausscheidung" betrachtet.
16:
- Hunderte Menschen demonstrierten in Leipzig
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Hunderte Menschen demonstrierten am Samstag in der Leipziger Innenstadt. Die Demonstration verlief friedlich, die Teilnehmerzahl lag laut Polizei im "niedrigen vierstelligen Bereich". Ortsverband "Lützerath lebt!" heißt es in einer Mitteilung über 3000. Die nordrhein-westfälische Stadt Lützerath wird abgerissen, damit der Energiekonzern RWE unter ihr Kohle abbauen kann. Die Leipziger Gewerkschaft kritisierte dies ebenso wie die anhaltende Räumung von Lützerath, wo seit Tagen gegen den weiteren Braunkohleabbau protestiert wird.
um 16:15 Uhr - NRW-Amt
fleckig Beim NRW-Amt
in Berlin wurde am Samstagabend ein Brief beschädigt und mehrere Fensterscheiben waren fleckig. Nach Angaben des Sprechers ermittelt die Polizei im Zusammenhang mit den Demonstrationen. Ein Polizeisprecher sagte, die Besucher, eine Gruppe von mindestens zehn Personen, hätten den Brief vor dem NRW-Landesamt aus dem Text genommen und auf eine Sackkarre gelegt. Aus der Buchstabenkombination „NRW EU“ wurde „NRW E“. Zudem fanden die Behörden an den Glasfenstern des Landtages die Worte «Lützi lebt» und «Shatters». Als die Polizei eintraf, floh die Gruppe und ließ den Lieferwagen und die Briefe zurück.
16:02 - „Lützerath existiert noch“
Thunberg forderte, das Dorf Lützerath nicht aufzugeben. „Lützerath ist immer noch da und solange die Kohle am Boden ist, ist dieser Kampf noch nicht vorbei“, sagte der 20-Jährige vor großem Publikum. „Sie zeigen heute deutlich, dass der Wandel nicht von den Machthabern, Regierungen, Unternehmen oder sogenannten Leadern ausgeht“, sagte er. „Nein, hier sind echte Anführer. Die Leute sitzen im Baumhaus und beschützen Lützerath seit Jahren.“
15:18 - Thunberg ruft Demo-Teilnehmer zu mehr Demonstrationen auf Der betroffene Ort Lützerath (Kreis Heinsberg) hat zu mehr Demonstrationen und Widerstand aufgerufen. „Solange die Kohle untergeht, ist dieser Kampf nicht vorbei“, sagte er in einer Rede am Ende der Kundgebung. „Wir werden nicht aufgeben“, rief er den Demo-Besuchern zu.
Klimaaktivistin Greta Thunberg ruft zu anhaltendem Widerstand auf
Klimaaktivistin Greta Thunberg ruft zu anhaltendem Widerstand auf
Quelle: REUTERS
Eine Klimaaktivistin bezeichnete es als „schade“, dass Deutschland trotz der Klimakrise weiterhin Verträge mit Energieunternehmen wie RWE abschließt. Kohle abbauen und verbrennen. Der Schwede begrüßte die große Beteiligung an der Demo als "Zeichen der Hoffnung". Nach Angaben der Organisatoren kamen etwa 35.000 Menschen. Die Antwort zeigt, dass Veränderungen in der Klima- und Umweltpolitik nicht von „den sogenannten Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft“ verursacht werden, sondern von „berührbaren Menschen, die hier auf der Straße stehen“.
at 15:05 - Demonstration gegen die Räumung von Lützerath in Berlin
Mehrere hundert Teilnehmer versammelten sich am Hermannplatz in Berlin-Neukölln zu einer Demonstration zum Schutz des Dorfes Lützerath im Bereich des Rheinischen Braunkohletagebaus. Die Linke Neukölln rief zu einer Demonstration auf unter dem Motto „Das 1,5-Grad-Ziel heißt: Lützerath bleibt erhalten! Solidarität mit den Anti-RWE-Protesten!“ „Moratorium jetzt“


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