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Der Vatikan trauert: Beerdigung von Papst Benedikt XVI.

Silvestermorgen für den verstorbenen emeritierten Papst Benedikt XVI. Die Beerdigung findet am Donnerstag in Rom statt. Es begann am Morgen. Nach Prognosen des Landkreises wurde mit über 60.000 Trauergästen gerechnet, diese Zahl dürfte aber deutlich höher liegen, zumal an den Tagen der öffentlichen Veranstaltung fast doppelt so viel Publikum wie erwartet anreiste – insgesamt knapp 200.000 Menschen. Etwa 1.000 Sicherheitskräfte wurden zur Beerdigung nach Rom geschickt. Über dem Vatikan gibt es eine Flugverbotszone.

Br2

überträgt die Trauerfeier ab 8.

5 Uhr live auf der Website, im Programm und im TV. BR-Kirchenvertreter Monsignore Erwin Albrecht und BR-Journalistin Elisabeth Möst kommentierten im BR-Fernsehen von 8.

5 bis 11.30 Uhr. Vor Ort in Rom spricht BR-Chefredakteur Christian Nitsche mit Gästen über den Abschied von Benedikt XVI. und sein Vermächtnis.

Beisetzung Benedikts in der Krypta des Petersdoms

Papst Franziskus leitet die Beisetzung auf dem Petersplatz in Rom. Benedikt ist in der Krypta der Kirche St. Peter begraben. Auch aus Benedikts Heimat Deutschland wurden viele Gäste erwartet. Die Bundesrepublik wird bei der Trauerfeier von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vertreten. Auch Bundeskanzler Olaf Scholz wird anwesend sein.

Zur Delegation gehören auch Bundestagspräsidentin Bärbel Bas, Bundesratspräsident Peter Tschentscher und Bundesverfassungsgerichtspräsident Stephan Harbarth. Damit werden die Spitzen aller fünf Verfassungsorgane der Bundesrepublik bei der Beerdigung des Papstes anwesend sein.

Söder reist mit der bayerischen Delegation

Die bayerische Staatsregierung hat ein Flugzeug gechartert: Ministerpräsident Markus Söder, mehrere Regierungsmitglieder und seine beiden Vorgänger Edmund Stoiber und Günther Beckstein reisten dorthin. Der Delegation gehören auch Vertreter des Landtagsbüros sowie Mitglieder von CSU, Freien Wählern, SPD, Grünen und FDP an. Darunter Alois Glück, ehemaliger Landtagspräsident und Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, und Heinrich Bedford-Strohm, der evangelische Landesbischof. Präsident des Zentralkomitees des Ökumenischen Rates der Kirchen. Die

seien „alle, die eine besondere Verbindung zum Heiligen Vater haben“, sagte Söder. Benedikt XVI. sei nicht nur einer der "größten Theologen des letzten Jahrhunderts", sondern habe seine bayerische Heimat stets ins Herz geschlossen, sagte der Ministerpräsident. Er selbst traf sich mehrmals mit ihm, obwohl sich der emeritierte Papst körperlich in einer schwierigen Phase befand. Benedikts erste Frage war laut Söder immer: „Was gibt es Neues in meinem Bayern?“

Ostbayern-Delegation bei der Beerdigung

Auch aus Ostbayern kamen viele Menschen, um dem ehemaligen Papst die letzte Ehre zu erweisen. Zum Beispiel aus der Pfarrei Pentling bei Regensburg – Josef Ratzinger baute hier ein Haus, das er später als Kardinal und sogar als Papst immer wieder besuchte. Bürgermeisterin Barbara Wilhelm (FW) reiste deshalb mit einer rund 25-köpfigen Delegation nach Rom.

Die Bürgermeisterin von Regensburg, Gertrud Maltz-Schwarzfischer (SPD), reiste ebenfalls nach Rom und nahm an der Beerdigung teil, ebenso wie die Bischöfe von Passau und Regensburg, Stefan Oster und Rudolf Voderholzer. Voderholzer sagt, er habe großen Respekt vor dem emeritierten Papst als Wissenschaftler und als Mensch. „Wir verdanken ihm so viel. Er hat an uns geglaubt und uns so viel gegeben, dass wir unendlich viel gebrauchen können.“ An der Einsetzung und Beerdigung von Benedikt XVI. nahmen

Medienvertreter aus verschiedenen Teilen der Welt teil,

etwa 600 Medienvertreter. Vom Vatikan akkreditiert. Neben Journalisten aus verschiedenen Teilen der Welt sind auch Fotografen und Betreiber anwesend. Das fast dreistündige Requiem von Papst Johannes Paul II. 2005 berichteten rund 3.500 Journalisten. Das Bayerische Wallfahrtsamt, das kürzlich drei mehrtägige Reisen in sein Programm aufgenommen hat, fährt mit drei Bussen für 123 Personen nach Rom. Regensburg habe die größte Nachfrage, sagte er.

Emeritierter Benedikt XVI. von Bayern. starb in der Silvesternacht im Alter von 95 Jahren im Vatikan. Benedikt XVI., mit bürgerlichem Namen Joseph Ratzinger, leitete die katholische Kirche von 2005 bis zu seinem freiwilligen Rücktritt 2013. Von 1977 bis 1982 war er Erzbischof von München und Freising.

Zum Artikel: "Der Auftritt Benedikts: Tradition oder Respektlosigkeit?"

Glocken sollen bundesweit läuten

Die 27 katholischen Diözesen Deutschlands haben ein bundesweites Läuten der Trauerglocken geplant. Die Katholische Deutsche Bischofskonferenz habe empfohlen, am Donnerstag um 11 Uhr die Trauerglocke zu läuten, sagte ein Sprecher des Evangelischen Pressedienstes (epd).

Neben Bischof Georg Bätzing, dem Präsidenten der Bischofskonferenz, reisten zwei Kardinäle Rainer Maria Woelki aus Köln und Reinhard Marx aus München nach Rom. Bischof Rudolf Voderholzer flog am Dienstag mit einer Delegation des Bistums Regensburg an. Als Direktor des Regensburger Instituts hat Papst Benedikt XVI. er ist nicht nur für den geistlichen Nachlass, sondern auch für das Privatvermögen des Verstorbenen verantwortlich. Ebenfalls anwesend sind

Vertreter der Russisch-Orthodoxen Kirche

Bischof Gregor Maria Hanke von Eichstätt und Erzbischof Ludwig Schick von Bamberg, die vor zwei Monaten zurückgetreten sind. Da Bischof Franz Jung aus Würzburg bereits zu einer 13-tägigen Reise in die Partnerdiözese Obidos in Brasilien aufgebrochen ist, wird er durch Weihbischof Ulrich Boom vertreten. Der Augsburger Bischof Bertram Meier verabschiedete sich am Montag persönlich von der im Petersdom beigesetzten Leiche und wird bis zum Trauergottesdienst nicht in Rom bleiben.

Der Leiter des Auswärtigen Amtes der Russisch-Orthodoxen Kirche, Metropolit Antonio, nimmt an der Beerdigung des ehemaligen Papstes Benedikt XVI. Teil Er werde mit dem Segen des Moskauer Patriarchen Kirill I. zur Beerdigung nach Rom reisen, sagte der Priester der russischen staatlichen Nachrichtenagentur RIA Novosti. Kyrill I. Papst Franziskus hat bereits Anfang des Jahres sein Beileid zum Tod von Benedikt XVI. ausgesprochen. und ihr Beitrag zum ökumenischen Dialog wird geschätzt. Die Beziehungen zwischen dem Vatikan und dem Moskauer Patriarchat haben sich durch den Krieg Russlands gegen die Ukraine erheblich verschlechtert.

Bayerische Gebirgsschützen mit 200 Mann unterwegs

Bayerische Gebirgsschützen nehmen mit rund 200 Mann am Römischen Requiem teil. Am Mittwoch fuhren fünf Busse mit Angehörigen verschiedener Unternehmen nach Italien, darunter Traunstein und Tegernsee. Martin Haberfellner selbst, sein Stellvertreter Hans Baur und zwei weitere Kollegen sollten zur Delegation von Ministerpräsident Markus Söder fliegen. Benedikt war über 20 Jahre Ehrenmitglied der Tegernseer Gebirgsschützen.

Bürgermeister Benedikt Dittmann und der theologische Direktor des Geburtshauses des Papstes Franz Haringer aus Marktl am Inn, Marktl am Inn, nehmen an der Beerdigung teil. Stammt aus Altötting, dem Wallfahrtsort Marias

 
 
 

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