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Einig bei Russland-Sanktionen, nicht aber bei China

Auch vom zweiten G7-Gipfel seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine geht das klare Signal aus: Volle Solidarität mit Kiew. Bundeskanzler Olaf Scholz erklärte zum Abschluss des ersten Gipfeltages: "Wir haben noch einmal versichert, dass wir der Ukraine die volle Unterstützung geben werden, so lange wie das erforderlich ist - mit humanitären Mitteln, mit finanziellen Mitteln, aber eben auch mit Waffenlieferungen." Player: videoGudrun Engel, ARD Washington, zzt. Gudrun Engel, ARD Washington, zzt. In der Gipfelerklärung ist es dann noch schärfer formuliert: Darin fordern die G7 Russland auf, "unverzüglich, vollständig und bedingungslos" seine Truppen aus der Ukraine abzuziehen. Player: audioEin Vorabbericht zum G7-Gipfel in Hiroshima: "Deutsche Erwartungen" Beim G7-Gipfel in Japan geht es auch um ein Signal der Geschlossenheit. Neue Sanktionen angekündigtAußerdem verkünden die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden demokratischen Industrienationen wie erwartet weitere Sanktionen gegen Russland. Deren Ziel sei es, Russland den Zugang zu Technologie aus G7-Staaten, die Industrieausrüstung und Dienstleistungen zu entziehen, die seine Kriegsmaschinerie unterstützen, heißt es in der Erklärung. Außerdem wollen die G7 den Handel mit russischen Rohdiamanten beschränken - Russland gilt als weltweit größter Produzent. Player: videoG7 weitet Sanktionen gegen Russland aus G7 weitet Sanktionen gegen Russland aus Streitthemen: China und Kampfjets für die UkraineDass die große Einigkeit auch für die restlichen Gipfeltage anhalten wird, ist nicht sicher. So liegen die Ansichten beim Thema Handel mit China vor allem zwischen den USA und Europa weiter auseinander. Bundeskanzler Scholz versuchte dennoch Einigkeit zu demonstrieren und sprach von einer klaren Verständigung: "Dass man China aus dem Welthandel ausklammert, das wird von niemandem verfolgt."Kontrovers dürfte auch die Diskussion zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und seinen G7-Kollegen über die Lieferung von Kampfjets werden. Dass er persönlich in Hiroshima, der "Stadt des Friedens", erscheinen will, hat auch einen hohen symbolischen Wert. Gruppenfoto beim China-Zentralasien-Gipfel in der chinesischen Stadt Xi'an Gruppenfoto beim China-Zentralasien-Gipfel in der chinesischen Stadt Xi'an Gedenken an Atombombenabwurf 1945Zum Auftakt des Gipfels hatten die Staats- und Regierungschefs das Friedensmuseum in Hiroshima besucht, dort eine Überlebende des Atombombenabwurfs getroffen und im Friedenspark gemeinsam Kränze niedergelegt.Danach hatte Japans Premierminister Fumio Kishida erklärt, die Welt sei derzeit mit mehreren Krisen konfrontiert.

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