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Erdogan spricht von "hinterhältigem Anschlag" in Istanbul

Präsident Erdogan spricht von einem Anschlag und einem "Geruch von Terror", der in der Luft liege. Das Auswärtige Amt rät Menschen, die sich in Istanbul aufhalten, nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat eine Explosion auf der Istanbuler Einkaufsstraße Istiklal als "hinterhältigen Anschlag" bezeichnet. Auf anderen Bildern, die über die sozialen Medien verbreitet wurden, sind zerborstene Scheiben und auf dem Boden liegende Menschen zu sehen sowie ein großer schwarzer Krater. Die Straße ist ein touristischer Hotspot im europäischen Teil der türkischen Metropole. In türkischen Medien wurde kurz nach dem Unglück vorerst nicht über die Explosion berichtet. Berichte über die Explosion sollten vermieden werden, um nicht für Angst und Panik in der Bevölkerung zu sorgen, hieß es in dem Schreiben am Nachmittag. Die Sender CNN Türk und TRT etwa unterbrachen daraufhin ihre Berichte über die Explosion auf der beliebten Einkaufsmeile. Die Straße ist ein touristischer Hotspot im Zentrum des europäischen Teils der türkischen Metropole, auf der auch sonntags häufig großes Gedränge herrscht. "Meine Gedanken sind bei den Menschen, die einfach nur an einem Sonntag auf der Einkaufsstraße Istiklal flanieren wollten und nun Opfer einer schweren Explosion wurden." Auch andere deutsche Politiker äußerten sich betroffen. "Meine Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer des feigen Anschlags auf der Istiklal Caddesi in Istanbul", schrieb Grünen-Chef Omid Nouripour auf Twitter. Das Auswärtige Amt riet Menschen, die sich in Istanbul aufhalten, nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. 2016 hatte sich ein Selbstmordattentäter auf der Istiklal in die Luft gesprengt und vier Menschen getötet, 39 weitere wurden verletzt. Die Gruppe selbst bekannte sich nicht zu der Tat. Im selben Jahr waren bei einem Selbstmordattentat des IS im historischen Zentrum Istanbuls zwölf Deutsche getötet worden.


 
 
 

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