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Erneut Durchsuchungen im EU-Parlament

Die EU-Vizeparlamentspräsidentin Eva Kaili soll Geld von Katar genommen haben und sich im Gegenzug wohlwollend für den Wüstenstaat eingesetzt haben. Nun hat sich EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola zu dem Fall geäußert – und die mutmaßliche Bestechung als Angriff auf die europäische Demokratie bezeichnet. An diesem Montag wurden im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Korruptionsskandal Räume im EU-Parlament in Brüssel durchsucht, teilte die belgische Staatsanwaltschaft mit. Insgesamt hat es der Staatsanwaltschaft zufolge seit Beginn der Ermittlungen bereits 20 Durchsuchungen gegeben – 19 in Büros und Wohnräumen sowie eine im Europaparlament selbst. Korruptionsaffäre um EU-Parlamentsvize Eva Kaili: Vier Haftbefehle, Säcke voller Geld und ein böser Verdacht Von Steffen Lüdke In dem möglichen Korruptionsskandal soll Katar mit beträchtlichen Geldsummen und Geschenken versucht haben, Entscheidungen des Europaparlaments zu beeinflussen. Mantalena Kaili, die Schwester der Festgenommenen, reagierte empört auf die Anschuldigungen. »So wie ich die Moral und die Persönlichkeit meiner Schwester kenne, kann ich nicht glauben, dass die Anschuldigungen und die ihr zugeschriebenen Absichten der Realität entsprechen«, ließ Mantalena Kaili über ihren Anwalt mitteilen, wie griechische Medien berichten. Sie verstehe, dass die Öffentlichkeit ein Interesse habe zu erfahren, was mit ihrer Schwester los sei, ließ Mantalena Kaili mitteilen. Aber wir haben seitens der Behörden immer noch keine offiziellen Informationen über die Vorwürfe.« Mantalena Kaili hatte den Berichten zufolge auf EU-Ebene als Beraterin oder Assistentin für ihre Schwester gearbeitet und soll von den belgischen Behörden ebenfalls zur Aussage vorgeladen werden. Am Montag hatte die griechische Anti-Geldwäsche-Behörde die Konten und andere Vermögenswerte von Eva Kaili und ihrer engsten Familie – also auch ihrer Schwester – einfrieren lassen.


 
 
 

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