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Geringe Nachfrage: VW drosselt Produktion von E-Autos

Die Zulassungszahlen für Elektroautos sind insgesamt weiter hoch, sie machen inzwischen rund 15 Prozent der Pkw-Neuwagen aus. Es gibt derzeit in Deutschland aber eine Absatzdelle, unter anderem weil der Staat die Kaufprämien gekürzt hat und 2024 weiter verringern wird. Das VW-Werk im niedersächsischen Emden wird nach den Sommerferien nicht wie geplant in eine dritte Schicht für diese Elektromodelle einsteigen und drosselt jetzt die Produktion um rund 30 Prozent. Erst für 2025 ist ein technischer Neuanfang geplant - mit einem Fahrzeug, das stärker gegen Tesla auftrumpfen soll. Das Design der ID-Modelle von VW ist sicherlich Geschmacksache, doch der Preisvergleich nicht. So konkurriert der ID.3 durchaus mit einem Tesla 3, den viele Kunden für das gleiche Geld offenbar attraktiver finden. Dasselbe gilt für den ID.4 von Volkswagen und das Tesla Model Y. Außerdem droht der Elektro-Bully als E-Nachfolger für den VW-Transporter zum Flop zu werden, die Nachfrage ist jedenfalls bislang sehr gering. Hinzukommt, dass chinesische Hersteller wie BYD und auch Tesla demnächst in den Markt für preiswertere E-Autos einsteigen wollen. Für die chinesischen Hersteller ist der technologische Vorsprung bei den Batterien entscheidend. Bei Tesla warten Experten bereits darauf, dass bald das kleinere und günstigere Model 2 auf den Markt kommt. Als unstrittig gilt: Für den von der Politik forcierten Umstieg auf Elektromobilität wäre es hilfreich, wenn im Bereich der E-Autos bald auch ein breites Angebot an preiswerteren Fahrzeugen der Mittelklasse und günstigen Kleinwagen auf den Markt käme. Es könnte sein, dass vor allem chinesische Hersteller hier ihre Chancen sehen und den europäischen Markt erschließen.

 
 
 

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