Habeck kritisiert neue Klimaproteste der »Letzten Generation«
- tim-news

- 20. Apr. 2023
- 1 Min. Lesezeit
Angesichts neuer Klimaproteste hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) die Aktivisten der Gruppe »Letzte Generation« scharf kritisiert. »Dieser Protest macht Klimaschutz nicht mehrheitsfähig, sondern verärgert Leute, spaltet die Gesellschaft, und insofern ist es kein hilfreicher Beitrag zum Klimaschutz«, sagte Habeck am Mittwoch dem Sender RTL/n-tv. Bisher härtestes Urteil: Klimaaktivisten zu mehreren Monaten Gefängnis verurteilt Klimaaktivisten zu mehreren Monaten Gefängnis verurteilt Eltern und Kinder bei der »Letzten Generation«: Familienkleben Von Stefan Hunglinger Klimaaktivist instrumentalisiert Prozess: Haftstrafe mal anders Von Wiebke Ramm Die Gruppe »Letzte Generation« hatte am Dienstag angekündigt, aus Protest gegen die Klimapolitik der Bundesregierung in den kommenden Wochen mit möglichst vielen Blockaden den Verkehr in Berlin lahmlegen zu wollen. Zum Auftakt am Mittwoch waren etwa 160 Menschen an verschiedenen Orten der Hauptstadt unterwegs, wie eine Polizeisprecherin sagte. Angaben der Klimaaktivisten zufolge hätten sich zu dem Protest Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet eingefunden. Auch Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) übte Kritik an der Gruppe. Er wirft der »Letzten Generation« mangelnde Gesprächsbereitschaft vor. »Aber wir sollten uns respektvoll begegnen und überlegen, dass auch die andere Seite recht haben könnte.« Die Gruppe wies Wissings Darstellung zurück. »Wir versuchten bisher mindestens dreimal, Volker Wissing zu kontaktieren, auch telefonisch. Bisher erhielten wir meines Wissens nach keine Rückmeldung.« Zuletzt habe man vor einer Woche eine Mail an alle Bundesminister und Bundesministerinnen versandt.


Kommentare