Hausdurchsuchung und mit einem Bein im Gefängnis: Das ist über Klima-Kleber-Sprecherin Carla Hinrich
- tim-news

- 28. Mai 2023
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Bei der Groß-Razzia gegen die Gruppe der „Letzten Generation“ ist auch die Wohnung von Carla Hinrichs durchsucht worden. München/Berlin – Klimaaktivistin Carla Hinrichs ist Mitbegründerin und Sprecherin der Gruppe „Letzte Generation“. Die Polizei und Staatsanwaltschaft haben bei der bundesweiten Razzia auch ihre Wohnung in Berlin durchsucht. Es ist nicht die erste Razzia gegen die Gruppe der Klima-Aktivisten. Diesmal soll Hinrichs zu den Hauptbeschuldigten der Generalstaatsanwaltschaft München gehören, berichtet die Augsburger Allgemeine. Der 26-Jährigen und zwei weiteren Beschuldigten wird demnach die Bildung einer „kriminellen Vereinigung“ vorgeworfen. „Letzte Generation“: Droht Carla Hinrichs jetzt eine Haftstrafe? Carla Hinrichs zählt wohl zu den prominentesten Gesichtern der „Letzten Generation“. Zuletzt war die gebürtige Bremerin vom Amtsgericht Frankfurt am Main zu einer Haftstrafe und 60 Stunden gemeinnützige Arbeit verurteilt worden. Wird die Bewährung für Carla Hinrichs widerrufen? Die Haftstrafe von zwei Monaten wurde für die ehemalige Jura-Studentin drei Jahre auf Bewährung ausgesetzt. Kurz nach der Bewährungsstrafe klebte sich die Aktivistin jedoch wieder auf die Straße. Nach so einer Aussage könnte der Richter die Bewährung für Carla Heinrichs im schlimmsten Fall widerrufen. Carla Hinrichs, Sprecherin der Gruppe „Letzte Generation“ sitzt bei mit einer festgeklebten Hand in Berlin (Archivfoto vom 16. Carla Hinrichs, Sprecherin der Gruppe „Letzte Generation“ sitzt bei mit einer festgeklebten Hand in Berlin (Archivfoto vom 16. Gerichte verurteilen Sprecherin der „Letzten Generation“ Von einem Berliner Gericht war Carla Hinrichs wegen eines ähnlichen Falls zu einer Geldstrafe von 600 Euro verurteilt (20 Tagessätze je 30 Euro) worden. „Es ist eine Straftat, wenn man anderen seinen Willen aufzwingt“, sagte Richter Christoph Weyreuther bei der Urteilsbegründung. Schon damals verkündete die Klimaaktivistin, dass eine Verurteilung nicht das Ende ihrer Proteste bedeute. Aktivistin Carla Hinrichs könnte sich zum Jura-Examen anmelden Gerichtsprozesse finanziert die „Letzte Generation“ durch Spenden. Das Spendenkonto der „Letzten Generation“ ist aktuell eingefroren worden. Der Angeklagte kommt in den Verhandlungssaal des Landgericht Frankenthal (RLP). Wegen einer tödlichen Messerattacke auf zwei Männer im Oktober 2022 wird der Angeklagte in einer Psychiatrie untergebracht.Der Angeklagte kommt in den Verhandlungssaal des Landgericht Frankenthal (RLP). Wegen einer tödlichen Messerattacke auf zwei Männer im Oktober 2022 wird der Angeklagte in einer Psychiatrie untergebracht.Nach Doppelmord in Ludwigshafen: Landgericht spricht Täter (26) freiLESEN Er schlägt stattdessen vor, mit Emissionsobergrenzen und dem CO2-Preis zu arbeiten.Klima-Forscher Ottmar Edenhofer hält nicht viel vom Heizungsgesetz der Ampel. Er schlägt stattdessen vor, mit Emissionsobergrenzen und dem CO2-Preis zu arbeiten.Ist Habecks Heizungsgesetz wirkungslos? Auch Carla Hinrichs ist wohl auf finanzielle Unterstützung durch ihre Eltern und Spendengelder angewiesen. Nach ihren Angaben hat sie innerhalb ihres Jurastudiums alle Vorprüfungen bestanden – ist „Scheinfrei“ – und könnte sich zum Examen anmelden. Statt wie ursprünglich geplant Richterin zu werden, hat Hinrichs ihr Studium unterbrochen, um „Widerstand zu leisten“. Carla Hinrichs von Anfang an bei der „Letzten Generation“ dabei Die Aktionen der Gruppe „Letzte Generation“ stehen immer mehr in der Kritik. Deren Mitglieder werden mit den mitunter auch negativ behafteten Begriffen „Klima-Kleber“ oder „Klima-Chaoten“ bedacht. Selbst Menschen, die das Anliegen der Klimaaktivisten eigentlich teilen und mit Sorge auf den Klimawandel blicken, wie die Überschwemmungen in Italien oder die Dürre in Spanien, schütteln teils den Kopf. Carla Hinrichs gründete 2021 mit anderen Klimaaktivisten die Gruppe „Letzte Generation“. Mit ihren Protestaktionen ist die Gruppe in Deutschland und Österreich seit 2022 aktiv und sorgen für Aufsehen – auch in den Medien. „Und plötzlich steht ein Polizist mit schusssicherer Weste vor deinem Bett und richtet eine Waffe auf dich“, so schildert die Sprecherin der Gruppe Carla Hinrichs den Einsatz am Mittwoch (24. Ob sich der Verdacht, die „Letzte Generation“ sei eine kriminelle Vereinigung, halten lässt, bleibt abzuwarten.

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