Lawrow-Sprecherin scherzt über Raketeneinschlag
- tim-news

- 17. Nov. 2022
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Das IKRK brachte auch einen Wassertankwagen in die Stadt sowie Expertinnen und Experten, um Risiken im Zusammenhang mit nicht explodierter Munition abzuschätzen. Die größten Herausforderungen seien die Wiederherstellung der Heizungssysteme und des Stroms, teilte das IKRK mit. 18.07 Uhr: Italiens postfaschistische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat sich auf dem G20-Gipfel mit Chinas Präsident Xi Jinping getroffen. Die beiden Staatsoberhäupter betonten nach Angaben der italienischen Regierung in Bezug auf die Ukraine, dass »jede diplomatische Initiative gefördert werden sollte, um den Konflikt zu beenden und eine Eskalation zu vermeiden.« Die Ukraine fordert, dass Russland seine Truppen zunächst vollständig abzieht und die Gewalt einstellt. Damit sei die Reaktionszeit verkürzt worden, um auf potenzielle Bedrohungen zu reagieren, sagte sie der Agentur BNS, ohne nähere Angaben zu machen. 17.25 Uhr: Die in Polen niedergegangene Rakete war höchstwahrscheinlich ukrainisch – und die Nato ist geradeso an einer Großkrise vorbeigeschrammt. Nato-Reaktion auf Detonation in Polen: Knapp vorbei am Bündnisfall Von Markus Becker und Matthias Gebauer, Brüssel und Berlin 17.13 Uhr: Die Ukraine arbeitet nach eigenen Angaben zusammen mit ihren ausländischen Verbündeten an der Entwicklung eines Luftabwehrsystems. Bei einem geplanten Treffen mit den Verbündeten in Deutschland werde der »Schutz des ukrainischen Himmels« Priorität haben. Das Programm solle in diesem Jahr beginnen und im weiteren Verlauf im geplanten EU-Ausbildungsprogramm für die Ukraine aufgehen, teilte Verteidigungsministerin Jana Černochová laut der Nachrichtenagentur Reuters mit. 16.37 Uhr: Russland hat nach Angaben von Außenamtssprecherin Maria Sacharowa den polnischen Botschafter zum Gespräch zitiert. Zuvor hatte sie eine Entschuldigung von Polen für die »Hysterie«, die »russophoben Ausfälle« und die Einbestellung des russischen Botschafters gefordert (siehe Eintrag von 15.23 Uhr). 16.27 Uhr: Noch ist nicht klar, welche Rakete für den Einschlag in Polen verantwortlich ist. 16.24 Uhr: Der polnische Präsident Andrzej Duda gibt nach dem Raketeneinschlag Entwarnung – es bestehe derzeit keine »eindeutige oder bekannte direkte Gefahr« für das Land und seine Bürger, sagte Duda laut der Nachrichtenagentur dpa nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates. 16.11 Uhr: Außenministerin Annalena Baerbock sieht bei Russland eine Verantwortung für den tödlichen Raketeneinschlag in Polen. In den Stunden vor dem Einschlag habe es schwerste russische Luftangriffe unter anderem auf Lwiw direkt an der EU-Grenze gegeben. Nach Vorfall in Polen: Stoltenberg sieht keine Anzeichen für russischen Angriff auf die Nato Stoltenberg sieht keine Anzeichen für russischen Angriff auf die Nato 15.51 Uhr: Das ukrainische Parlament hat das Kriegsrecht und die Mobilmachung der Armee um weitere 90 Tage verlängert. Die Dauer des Kriegszustands sehen viele Experten als einen Indikator dafür, für wie lange sich Kiew derzeit mindestens noch auf Kämpfe einstellt. 15.23 Uhr: Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa hat sich über den tödlichen Raketeneinschlag in Polen lustig gemacht. »Witz des Tages: Die Ukraine wollte in die Nato, sie kam in die Nato« – mit einer »S-300-Rakete« – diesen Post eines anderen Profils teilte die Sprecherin von Außenminister Sergej Lawrow auf Telegram und griff damit einen Witz auf, der zuvor bereits in sozialen Medien kursierte. »Der Präsident Polens hat den Absturz der Rakete einen ›Unglücksfall‹ genannt«, schrieb sie. 14.24 Uhr: Die im polnischen Grenzgebiet zur Ukraine eingeschlagene Rakete gehört nach Angaben der polnischen Regierung zum Flugabwehrsystem des Typs S-300. Am Ort der Explosion in dem polnischen Dorf Przewodów seien Trümmer eines solchen Flugabwehrgeschosses gefunden worden, schrieb Polens Justizminister Zbigniew Ziobro bei Twitter. Tödliche Detonationen in Polen: Was über das Raketensystem S-300 bekannt ist Von Julia Köppe, Jörg Römer und Christoph Seidler 14.01 Uhr: Die Ukraine bittet um Zugang zur Einschlagstelle einer Rakete in Polen. Die Ukraine strebe eine gemeinsame Untersuchung des Vorfalls an und wolle Einsicht in Informationen, aufgrund derer westliche Länder zu dem Schluss kämen, dass es sich um eine ukrainische Abwehrrakete gehandelt habe, sagte Olexij Danilow, Sekretär des nationalen Sicherheitsrats der Ukraine. 13.42 Uhr: Nach dem Raketeneinschlag auf polnischem Gebiet hat Linksfraktionschef Dietmar Bartsch scharfe Kritik an Russland geübt und US-Präsident Joe Biden für seine besonnene Reaktion gelobt. Nato und EU sollten hier Bidens besonnenem Kurs folgen.« Biden hatte früh am Mittwoch gesagt, dass ein Abschuss aus Russland unwahrscheinlich sei. Nato: Raketeneinschlag in Polen ging nicht von Russland aus 12.49 Uhr: Auch die Nato hat keine Erkenntnisse, dass der Raketeneinschlag in Polen von Russland ausgegangen ist. 12.20 Uhr: Nach dem Raketeneinschlag in Polen bietet Deutschland dem Land als »Sofortreaktion« Unterstützung bei der Luftraumüberwachung an. »Dies kann bereits morgen erfolgen, wenn Polen das wünscht«, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. 12.15 Uhr: Die Rakete, die am Dienstag auf polnischem Gebiet einschlug, stammte nach Angaben von Präsident Andrzej Duda »höchstwahrscheinlich« von der ukrainischen Luftabwehr. »Absolut nichts deutet darauf hin, dass dies ein absichtlicher Angriff auf Polen war«, sagte der polnische Präsident. »Höchstwahrscheinlich war dies eine Rakete, die in der Raketenabwehr eingesetzt wird, das heißt, dass sie von den ukrainischen Verteidigungskräften eingesetzt wurde«, sagte Duda. Es werde möglicherweise nicht nötig sein, das Prozedere nach Artikel 4 des Nato-Vertrages in Gang zu setzen, sagt Ministerpräsident Mateusz Morawiecki auf derselben Pressekonferenz. Artikel 4 sieht engere Konsultationen der Mitglieder der Militärallianz vor, wenn die Sicherheit eines von ihnen bedroht ist. Nach Raketeneinschlag: Artikel 4 des Nato-Vertrags – und was das bedeutet 11.55 Uhr: Nach den massiven russischen Angriffen auf die ukrainische Energie-Infrastruktur erwägt die Regierung in Kiew keine Evakuierung von Städten. Stattdessen konzentriere man sich darauf, das Stromnetz im Land zu stabilisieren, sagt der stellvertretende Leiter des Präsidialamtes, Kyrylo Timoschenko, der Nachrichtenagentur Reuters zufolge dem ukrainischen Fernsehen. 11.51 Uhr: Russland wirft einigen Ländern grundlose Vorwürfe hinsichtlich des Einschlages einer Rakete auf polnischem Gebiet vor. »Wir haben eine weitere hysterische, wahnsinnige russophobe Reaktion erlebt, die nicht auf echten Fakten beruht«, sagte Kremlsprecher, Dmitri Peskow. »Wir wurden Zeugen einer weiteren hysterischen, zügellos-russophoben Reaktion, die sich auf keinerlei konkreten Daten stützte.« Bundeskanzler Olaf Scholz hingegen wies darauf hin, dass all das ja nicht passiert wäre ohne den russischen Krieg gegen die Ukraine. 11.34 Uhr: Das Ziel der russischen Luftangriffe seien »das militärische Kommandosystem der Ukraine und die damit verbundenen Energieanlagen« gewesen, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow. Der ukrainischen Luftwaffe zufolge war es der schwerste russische Angriff auf die Energieversorgung des Landes seit Kriegsbeginn am 24. Der russische Militärsprecher Konaschenkow stellte es so dar, als sei die Hauptstadt Kiew nicht angegriffen worden. Der Unterschied zu den restlichen Behauptungen aus dem Kreml: Die Berichte über den Einschlag in Polen decken sich mit westlichen Informationen. 11.18 Uhr: In der Ukraine sind die Probleme bei der Stromversorgung nach den massiven russischen Raketenangriffen weitgehend wieder behoben worden. Der Vizechef des Präsidentenbüros, Kyrylo Tymoschenko, schrieb bei Telegram, dass es jedoch weiter für mehrere Tausend Haushalte in den westukrainischen Gebieten Wolhynien, Schytomyr, Ternopil und Chmelnyzkyj Probleme mit der Stromversorgung gebe. Auch in den nordostukrainischen Gebieten Sumy und Charkiw sei die Stromversorgung nicht komplett wieder hergestellt. 11.02 Uhr: Nach dem Raketeneinschlag in Polen hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) vor voreiligen Schlüssen gewarnt. »Jede voreilige Festlegung über den Tatsachenverlauf vor seiner sorgfältigen Untersuchung verbietet sich bei einer so ernsten Angelegenheit«, sagte Scholz nach dem G20-Gipfel auf Bali. Scholz betonte auch, dass die Ursache des Raketeneinschlags nicht aus dem Blick geraten dürfe. »Wichtig ist, dass wir alle gleichzeitig klarmachen und klargemacht haben, dass all das ja nicht passiert wäre ohne den russischen Krieg gegen die Ukraine, ohne die Raketen, die jetzt intensiv und in großem Ausmaß auf die ukrainische Infrastruktur verschossen werden.« 10.28 Uhr: Wie die russische Nachrichtenagentur Ria das Verteidigungsministerium in Moskau zitiert, haben die Angriffe auf die Ukraine am Dienstag nicht näher als 35 Kilometer von der polnischen Grenze entfernt stattgefunden. Bei einem Einschlag in Polen nahe der ukrainischen Grenze starben zwei Personen, laut Warschau gebe es noch keine konkreten Beweise, wer die Rakete abgefeuert habe. 10.06 Uhr: Bundeskanzler Olaf Scholz sieht den russischen Präsidenten Wladimir Putin in der Welt nahezu isoliert. Er hat keine starken Bündnispartner «, sagte Scholz nach Ende des G20-Gipfels auf Bali. Das zeige, dass es in der Welt viele gebe, die diesen Krieg nicht richtig fänden, selbst wenn sie sich bei Abstimmungen der Vereinten Nationen aus verschiedenen Gründen enthalten hätten. 9.56 Uhr: Der Raketeneinschlag in Polen ändert nach Darstellung des litauischen Präsidenten Gitanas Nauseda nicht das Niveau der militärischen Bedrohung. »Litauen wird den Einsatz von Luftverteidigung entlang der polnisch-ukrainischen Grenze aktiv unterstützen.« Dies gelte auch für die übrige Ostflanke. Während des Raketenbeschusses am Dienstag habe sich Burns in der US-Botschaft aufgehalten und sei nicht verletzt worden. Russland hatte die Ukraine nach Kiewer Zählung mit mehr als 90 Raketen und Marschflugkörpern beschossen. US-Medien zufolge hat Burns Russland vor dem Einsatz von Atomwaffen in der Ukraine gewarnt. Drei Spannweiten der Brücke an dem Damm seien zerstört worden, wodurch die Übergänge unpassierbar seien, teilte das Verteidigungsministerium in London unter Berufung auf Geheimdiensterkenntnisse mit. Ukrainische Kräfte hätten die Brücke seit August mit Präzisionsschlägen angegriffen und damit erfolgreich den russischen Nachschub gestört. Präsidentin Zuzana Caputova mahnte in der Nacht auf Mittwoch: »Warten wir eine klare Einschätzung der Gesamtsituation ab.« Dann werde es eine Reaktion der Slowakei gemeinsam mit den Nato-Verbündeten geben , die »wohlüberlegt, vernünftig und angemessen« sein werde. 8.55 Uhr: China ruft angesichts des Raketeneinschlags in Polen zur Zurückhaltung auf. Alle Parteien sollten unter den gegenwärtigen Umständen ruhig bleiben und Zurückhaltung üben, sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Mao Ning, auf einer turnusmäßigen Pressekonferenz. 8.47 Uhr: Der tödliche Raketentreffer im polnischen Grenzgebiet konnte nach Darstellung aus Warschau von der Raketenabwehr des Nato-Landes nicht verhindern werden. Ein Raketenangriff zeichnet sich dadurch aus, dass ein ausgewähltes Ziel punktgenau getroffen wird und nicht mehrere Ziele über große Gebiete hinweg zerstört werden.« 8.33 Uhr: US-Präsident Joe Biden hat die jüngsten russischen Angriffe auf die Ukraine als »barbarisch« bezeichnet. Während man beim G20-Gipfel versuche , Fortschritte beim Frieden zu erzielen, greife Russlands Präsident Wladimir Putin Kinder und Frauen an, sagte Biden dem Redeprotokoll des Weißen Hauses zufolge bei einem Treffen mit dem neuen britischen Premierminister Rishi Sunak. 7.55 Uhr: Die Nato kommt nach den Explosionen nahe der ukrainischen Grenze in Polen zu einer Krisensitzung nach Artikel 4 der Allianz zusammen. Nach SPIEGEL-Informationen wollen die Botschafter der Nato-Partner ab zehn Uhr im sogenannten Nordatlantikrat die neuesten Erkenntnisse und mögliche Reaktionen des Bündnisses auf den Vorfall beraten. Solche Beratungen dienen ausdrücklich nicht der Ausrufung des Artikels 5, der die Beistandspflicht der Nato bei einem Angriff auf eins oder mehrere der Mitglieder regelt. 5.55 Uhr: Nach dem Raketeneinschlag im Osten Polens mit zwei Toten gibt es offenbar Hinweise darauf, dass es sich bei dem Geschoss um eine Flugabwehrrakete aus der Ukraine handelt. Dies teilte US-Präsident Joe Biden nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa beim G20-Gipfel auf Bali mit . Auch die Nachrichtenagentur AP berichtet von entsprechenden Meldungen und beruft sich dabei auf hochrangige US-Vertreter. Demnach würden erste Erkenntnisse darauf hindeuten, dass die Rakete, die Polen getroffen hat, von ukrainischen Streitkräften auf eine ankommende russische Rakete abgefeuert wurde. 05.20 Uhr: Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich für intensive Untersuchungen des Raketeneinschlags in Polen ausgesprochen. »Es ist jetzt notwendig, dass sorgfältig aufgeklärt wird, wie es dazu gekommen ist, dass diese Zerstörung dort angerichtet werden konnte«, sagte er nach einer Krisensitzung der auf dem G20-Gipfel in Indonesien anwesenden G7- und Nato-Staaten. 04.30 Uhr: Nach ihrem kurzfristig einberaumten Krisentreffen auf Bali haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Man habe auch über die Explosion in Polen gesprochen und biete der Regierung in Warschau »unsere volle Unterstützung und Hilfe bei den laufenden Ermittlungen an«, heißt es weiter . »Wir alle sprechen den Familien der Opfer in Polen und der Ukraine unser Beileid aus.« Die Erklärung wurde im Namen von Nato und der G7-Staats- und Regierungschefs veröffentlicht. 04.10 Uhr: Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, warnt nach dem Einschlag einer Rakete auf polnischem Gebiet mit zwei Todesopfern vor einer Eskalation. »Es ist absolut essenziell, eine Eskalation des Kriegs in der Ukraine zu verhindern.« Guterres drückte den Familien der beiden Opfer sein Beileid aus. 03.55 Uhr: Die Ukraine dringt nach dem Einschlag einer Rakete auf polnischem Gebiet mit zwei Todesopfern beim Westen auf die Einrichtung einer Flugverbotszone. US-Präsident Biden: Abschuss der Rakete aus Russland ist »unwahrscheinlich« 03.10 Uhr: Das spontan anberaumte Krisentreffen am Rande des G20-Gipfels auf Bali ist beendet. Dabei sagte er, die in Polen eingeschlagene Rakete sei wahrscheinlich nicht von Russland aus abgefeuert worden. Der US-Präsident kritisierte zudem Russlands Eskalation der russischen Angriffe auf die Ukraine während des G20-Gipfels. »In dem Moment, als die Welt beim G20 zusammenkam, um eine Deeskalation anzumahnen, entschied Russland, in der Ukraine weiter zu eskalieren«, sagte Biden. »Wir unterstützen die Ukraine in diesem Moment voll und ganz.« Mehr zu Bidens Auftritt können Sie hier nachlesen. 02.05 Uhr: Am Rande des G20-Gipfels auf Bali hat ein Sondertreffen der sieben großen westlichen Demokratien (G7) begonnen, um über die Lage in Polen zu sprechen. Dabei soll auch eine Erklärung verabschiedet werden, mit der Russlands Krieg gegen die Ukraine verurteilt wird. Russlands Außenminister Sergej Lawrow, der Kremlchef Wladimir Putin bei dem Gipfel vertrat, hatte das Treffen bereits am Dienstag verlassen. Lawrow beim G20-Gipfel auf Bali: Der russische Troll Von Bali berichten Martin Knobbe und René Pfister 01.25 Uhr: Nach dem Einschlag einer Rakete in Polens Grenzgebiet zur Ukraine gibt es nach Angaben von Präsident Andrzej Duda bislang noch keine eindeutigen Beweise dafür, wer sie abgefeuert hat. »Wir wissen, dass es praktisch den ganzen Tag über einen russischen Raketenangriff auf die Ukraine gegeben hat, aber wir haben derzeit keine eindeutigen Beweise dafür, wer die Rakete abgefeuert hat. Er erklärte außerdem, Polens Botschafter bei der Nato werde voraussichtlich den Antrag stellen, die Verfahren nach Artikel 4 des Nato-Vertrags einzuleiten. 01.02 Uhr: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat Polen die Unterstützung Deutschlands zugesichert. 00.47 Uhr: Bei Twitter hat sich EU-Ratspräsident Charles Michel »schockiert« über die Meldungen aus Polen gezeigt. An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. In einem weiteren Tweet schrieb er: Er werde vorschlagen, dass sich die anwesenden Staats- und Regierungschefs der EU dort am Mittwoch treffen, um die Lage in Polen zu besprechen. Polen bestätigt Einschlag von Rakete aus russischer Produktion 00.24 Uhr: Die Explosion im polnischen Dorf Przewodów im Grenzgebiet zur Ukraine ist nach Angaben der Regierung in Warschau von einer Rakete aus russischer Produktion ausgelöst worden. Mit der Herkunft der Rakete ist allerdings noch nicht geklärt, welches Land sie eingesetzt hat. Sorge vor Eskalation des Krieges: Polen spricht von Einschlag von Rakete aus russischer Produktion 00.01 Uhr: Wegen der tödlichen Explosion in Polen trifft sich die Nato am Mittwochmorgen zu einer Krisensitzung.
Quelle: spiegel
Bild: Spiegel


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