LNG-Terminal-Schiff hat Wilhelmshaven erreicht
- tim-news

- 16. Dez. 2022
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Am Donnerstagnachmittag erreichte das rund 300 Meter lange Spezialschiff die Jade vor Wilhelmshaven und steuerte seinen künftigen Liegeplatz an einem neu gebauten Anleger nördlich des Tiefwasserhafens JadeWeserPort an. Neben Polizeihubschrauber und Dutzenden kleineren und größeren Booten der Wasserschutzpolizei, die die "Höegh Esperanza" teils mit Blaulicht eskortiert haben, waren auch Spezialeinsatzkräfte vor Ort. Dutzende Schaulustige verfolgten vom Außenhafen des Küstenortes Hooksiel aus das Anlegemanöver. Wilhelmshaven: Polizei sichert Ankunft von LNG-Schiff Das Schiff wird das Herzstück des bundesweit ersten LNG-Terminals. Proteste werden insbesondere am Sonnabend erwartet - dann ist die Eröffnungsfeier des Terminals geplant. Mit der Ankunft des Schiffes befindet sich das Wilhelmshavener LNG-Terminal auf der Zielgeraden. Die 294 Meter lange und 46 Meter breite "Höegh Esperanza" wird dabei als schwimmender Tank und zur Verdampfung des flüssig angelieferten Erdgases genutzt: Noch an Bord wird das LNG in Gas umgewandelt und an Land gepumpt. Das Schiff soll dauerhaft in Wilhelmshaven am Anleger bleiben und als schwimmende Plattform dienen, um von Tankern angeliefertes LNG anzulanden und wieder in einen gasförmigen Zustand umzuwandeln. Die "Höegh Esperanza" gilt als Herzstück des LNG-Terminals in Wilhelmshaven, dem ersten in Deutschland. Das 2018 gebaute Schiff ist 294 Meter lang und 46 Meter breit. Das Schiff der norwegischen Reederei Höegh LNG Holdings soll dauerhaft in Wilhelmshaven am Anleger bleiben und als schwimmende Plattform dienen, um von Tankern angeliefertes LNG anzulanden und in einen gasförmigen Zustand umzuwandeln. Die "Höegh Esperanza" soll nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums fünf Milliarden Kubikmeter LNG pro Jahr regasifizieren und einspeisen. Drei feste Terminals sollen bis zum Jahr 2026 an Land gebaut werden (Wilhelmshaven, Stade, Brunsbüttel). Auch wenn viele die schnelle Umsetzung des LNG-Terminals als Erfolg sehen - Umweltschutzverbände relativieren das vorgebrachte Argument der Energieunabhängigkeit. Ganz konkret kritisieren sie auch, dass von der "Höegh Esperanza" Chlor in die Nordsee abgeleitet wird - 35 Tonnen jährlich sollen es sein.

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