Luftangriffe in Sudans Hauptstadt Khartum nehmen offenbar zu
- tim-news

- 19. Apr. 2023
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Wie die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf Reporter vor Ort berichtete, nahm die Intensität der Luftangriffe auf Ziele in der Hauptstadt Khartum in den frühen Morgenstunden am Mittwoch zu. Eigentlich hatten die dem De-Facto-Präsidenten und Oberbefehlshaber Abdel Fattah al-Burhan unterstellte Armee und die paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) seines Stellvertreters Mohammed Hamdan Daglo sich am Dienstag auf eine ab 18 Uhr geltende Feuerpause verständigt. Beide Seiten hatten sich nach Gesprächen mit US-Außenminister Antony Blinken öffentlich dazu bereit erklärt. Zu einem Ende der Kampfhandlungen kam es Berichten zufolge aber nicht. Die RSF warf der sudanesischen Armee am Dienstag bereits um 18.14 Uhr in einer Mitteilung auf Twitter den »Verstoß gegen die unter internationaler Vermittlung vereinbarte Waffenruhe« vor. »In den ersten Stunden der erklärten Waffenruhe« sei es zu Angriffen auf RSF-Kräfte gekommen, hieß es.


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