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Maskenpflicht, Benzinpreise und Führerscheinumtausch: Das ändert sich 2022 für Autofahrende

Mit dem Jahr 2022 kommen wieder einige Änderungen auf alle Autofahrenden zu. Auch der Corona-Pandemie wird mit einer neuen Vorschrift Rechnung getragen. Die wichtigsten Neuerungen im Überblick.

  • Viele Änderungen 2022: Das ändert sich für Autofahrer

  • Corona-Maßnahmen: Muss ich bald im Auto Maske tragen?

  • Führerschein-Tausch, Versicherung und Co.: In vielen Bereichen wird nachjustiert

  • Hier ist der Überblick für das kommende Jahr


Ab dem neuen Jahr gelten für Autofahrende einige neue Beschlüsse, Verordnungen, Regelungen und Gesetze auf den deutschen Straßen. Beispielsweise wurde die Straßenverkehrsordnung geändert und auch eine Maskenpflicht im Auto wird kommen.

Änderungen für Autofahrer ab 2022: Höhere Bußgelder auf deutschen Straßen

Bereits seit dem 9. November 2021 gilt auf Deutschlands Straßen der aktualisierte Bußgeldkatalog. Der sollte eigentlich bereits Anfang 2020 in Kraft treten, war aber wegen eines Formfehlers wieder kassiert worden. Vor allem Rasende soll die Änderung nun deutlicher teuer zu stehen kommen. Aber auch Falschparkende oder Autofahrende, die keine Rettungsgasse bilden, werden härter bestraft. Alle neuen Bußgelder im Überblick findet ihr hier.

Die Bußgelder für kleinere Vergehen werden ebenfalls härter bestraft. Das Parken in einer Park- und Halteverbotszone kostet jetzt anstatt 15 satte 55 Euro. Für das Parken und Halten in der zweiten Reihe sind bis zu 110 Euro fällig. Fahrverbote drohen sogar, sollte man sich weigern eine Rettungsgasse zu bilden oder sogar selbst die Rettungsgasse zu befahren. Neben dem Fahrverbot für einen Monat warten dann bis zu 320 Euro Strafe. Das Blockieren einer E-Auto-Ladestation wird mit 55 Euro Geldbuße bestraft. Bestraft wird inzwischen auch das "Posen" mit dem Auto. Also das unnötige und zu laute Herumfahren in Verbindung mit dem Verursachen vermeidbarer Abgasbelästigung. Das kostet künftig bis zu 100 Euro. Blockiert man den Weg einer Straßenbahn, kostet das 80 Euro.


Führerschein muss umgetauscht werden

Jeder, der im Zeitraum zwischen 1953 und 1958 geboren ist und noch einen rosafarbenen oder grauen Führerschein im Portemonnaie hat, ist verpflichtet diesen bis zum 19.1.2022 umzutauschen. Laut einer neuen EU-Vorgabe muss der Führerschein durch ein fälschungssicheres Dokument im Scheckkarten-Format ersetzt werden. Wer trotzdem weiterhin mit dem alten Führerschein unterwegs ist und dabei erwischt wird, dem droht ein Bußgeld in Höhe von zehn Euro. Der umgetauschte Führerschein muss der Polizei im Nachgang vorgelegt werden, sonst droht eine erneute Strafe.

Maskenpflicht im Auto kommt

Ab dem kommenden Jahr müssen mindestens zwei Corona-Schutzmasken in jedem Auto, Bus oder Lkw vorhanden sein. Getragen werden müssen sie nicht, vielmehr sind sie als Ergänzung der Ausrüstung im Erste-Hilfe-Kasten gedacht. Die entsprechende DIN-Norm dafür soll angepasst werden. Wann genau die Regelung in Kraft tritt, ist noch nicht geklärt, genauso wie die zu erwartende Höhe des Bußgeldes. Aktuell wird das Fehlen der Erste-Hilfe-Ausrüstung im Auto mit fünf Euro best


2022 werden neue Sicherheitssysteme in Autos Pflicht

Mitte des kommenden Jahres 2022, am 6. Juli, greift eine neue EU-Verordnung, die vor allem der "allgemeinen Sicherheit und dem Schutz der Fahrzeuginsassen" dient. Das bedeutet: Bevor neue Fahrzeuge von den Regierungen genehmigt werden können, müssen sie bestimmte Assistenzsysteme vorweisen. Bis die genehmigten Fahrzeuge aber tatsächlich auf dem Markt sind, wird noch einige Zeit vergehen. Denn ab dem 7. Juli 2024 müssen diese Neuerungen erst serienmäßig bei Neuwagen verbaut sein. Unter anderem handelt es sich dabei um neue Notbremsassistenzsysteme, Notfall-Spurhalteassistenten oder aber ein Warnsystem bei Müdigkeit. Selbst eine Alkohol-Wegfahrsperre und eine automatische Tempobremse soll dann Standard sein.

Kfz-Versicherung wird verändert


Die Beiträge für die Kfz-Versicherung werden ebenfalls geändert. Ab 2022 werden wie jedes Jahr die Typklassen für Fahrzeuge vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) neu eingestuft. Davon sind etwa neun Millionen Autofahrende betroffen. Etwa fünf Millionen werden in höhere Stufen einsortiert, etwa vier Millionen Autofahrende werden von besseren Typklassen profitieren. Bei dem Großteil der Autofahrenden, rund 30 Millionen, ändert sich jedoch fast nichts. Von Vollkaskoversicherten rutschen drei Prozent in eine höhere Einstufung, 40 Prozent in eine niedrigere Einstufung. Von Teilkaskoversicherten rutschen vier Prozent in eine höhere Einstufung, 32 Prozent in eine niedrigere Einstufung.

E-Auto-Förderung

Pünktlich zum neuen Jahr ändert sich Richtlinie für Förderungen bei Hybrid-Fahrzeugen sowie der E-Auto-Prämie von Staat und Herstellern. Sogenannte "Plug-in-Hybrid-Modelle" müssen jetzt eine Mindestreichweite von 60 Kilometern garantieren. Ab 2025 sogar 80 Kilometer. Bislang lag die Reichweitengarantie bei 40 Kilometern. Der vorgeschriebene Emissions-Ausstoß von 50 Gramm CO2 pro Kilometer bleibt bestehen.

Kraftstoffpreise: Benzin wird nochmal deutlich teurer

Benzin könnte noch teurer als bislang werden. Zum 1. Januar 2022 greift die nächste Stufe des CO2-Zuschlags. Der Preis pro Tonne CO2 steigt dann rund 30 Euro. Der wiederum wird auf den Kunden umgelegt werden, was wieder zu steigenden Benzinpreisen führt. Damit soll Benzin im Schnitt um 8,4 Cent pro Liter teurer werden. Diesel soll um 9,5 Cent pro Liter steigen. Der Preis von CO2 wird jährlich steigen. Bis zum Jahr 2025 soll eine Tonne CO2 55 Euro kosten.

Mautgebühren für Österreich und Schweiz steigen

Die Gebühren für die Vignette in Österreich steigt zum neuen Jahr um 1,4 Prozent. Erhältlich ist sie seit Ende November 2021 für den Zeitraum vom Dezember 2021 bis Januar 2023. Der Preis wird entsprechend der gestiegenen Inflationsrate erhöht. Die Jahresvignette kostet damit 93,80 Euro, eine Zwei-Monats-Vignette 28,20 Euro und das "Pickerl" für zehn Tage 9,60 Euro. Motorradfahrende müssen 37,20 Euro, 14,10 Euro und 5,60 Euro für die verschiedenen Vignetten bezahlen. Eine digitale Vignette gibt es ebenfalls.

Eine Jahresvignette für die Schweiz kostet 2022 39 Euro, umgerechnet entspricht das 40 Schweizer Franken. Gültig ist die Vignette für Autos bis 3,5 Tonnen für einen Zeitraum von 14 Monaten (1.12.2021 bis 31.1.2023). Mit dem Jahr 2023 soll es dann auch in der Schweiz eine elektronische Alternative zum gleichen Preis geben.



 
 
 

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