Mehr als 20.000 Russen seit Dezember bei Bachmut getötet
- tim-news

- 2. Mai 2023
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Bei Kämpfen um die ostukrainische Stadt Bachmut sind nach Schätzung von US-Geheimdiensten auf russischer Seite allein seit Dezember mehr als 20.000 Soldaten getötet worden. Die meisten von ihnen seien russische Strafgefangene gewesen, die ohne ausreichende Kampf- oder Gefechtsausbildung in den Krieg geschickt worden seien. Die Gesamtzahl der seit Dezember infolge der Kämpfe um Bachmut getöteten und verletzten Soldaten auf russischer Seite werde von den Geheimdiensten auf mehr als 100 000 geschätzt, sagte Kirby weiter. Angaben zu den Opferzahlen der ukrainischen Streitkräfte machte er nicht. Kämpfe um Bachmut: Die Stadt, die nicht fallen will Verteidigungsstrategien in Bachmut und Wuhledar: Droht der ukrainischen Armee ein »Kulturkampf«? Droht der ukrainischen Armee ein »Kulturkampf«? Spekulationen über Rückzug: Verteidigt die Ukraine Bachmut um jeden Preis? US-Generalstabschef Mark Milley hatte im November von weit mehr als 100.000 getöteten oder verwundeten russischen Soldaten in den ersten acht Kriegsmonaten berichtet. Russland kontrolliert nach seinem Einmarsch vor über 14 Monaten einschließlich der bereits 2014 annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim beinahe ein Fünftel des ukrainischen Staatsgebiets. Die östliche Stadt Bachmut wird seit Monaten gemeinsam von der russischen Armee und der Wagner-Truppe angegriffen. »Russland ist es nicht gelungen, wirklich strategisch wichtiges Territorium zu erobern.« Eine Eroberung Bachmuts werde den Verlauf des Kriegs nicht zugunsten Russlands ändern. »Für Russland sind diese Bemühungen, vor allem in Bachmut, mit einem sehr, sehr hohen Preis verbunden«, sagte Kirby.

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