Mutmaßliche Terrorgruppe angeklagt
- tim-news

- 24. Jan. 2023
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Die Bundesanwaltschaft hat gegen den Verdächtigen der Terrorgruppe Anklage erhoben. Unter anderem soll er den Raubüberfall auf Bundesgesundheitsminister Lauterbach (SPD) geplant haben. Der Prozess soll vor dem Oberlandesgericht Koblenz stattfinden. Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen eine mutmaßliche Terrorgruppe erhoben, die den Sturz der Bundesregierung und die Entführung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) geplant haben soll. Vor dem Oberlandesgericht Koblenz soll nach Angaben der Karlsruher Behörden der Prozess gegen vier Männer und eine Frau stattfinden, die seit vergangenem Jahr in Haft sitzen. Alle Angeklagten werden in Vorbereitung eines Prozesses gegen die Bundesregierung des Hochverrats angeklagt. . Regierung Ermittler spekulieren, dass sich die Gruppe spätestens im Januar 2022 getroffen habe – mit dem Ziel, „in Deutschland gewaltsam Bürgerkriegszustände auszulösen und zumindest menschliche Opfer in Kauf zu nehmen und damit den Sturz der Bundesregierung und der parlamentarischen Demokratie herbeizuführen“.
Lauterbach plante eine Entführung
Vier Verdächtige festgenommen
Laut Ermittlern wollten sie Bürgerkriegsbedingungen schaffen und Gesundheitsminister Lauterbach entführen.
Pläne für ein autoritäres Regierungssystem An ihrer Stelle sollte wieder ein autoritäres Regierungssystem nach dem Vorbild des Deutschen Reiches errichtet werden. Den Auftakt mussten Sprengstoffanschläge auf die Stromversorgung machen, die zu einem landesweiten Stromausfall führten, Gesundheitsminister Lauterbach sei dann bei einem bewaffneten Angriff entführt worden, sein Leibwächter hätte getötet werden können. Das entstandene Chaos wollte die Gruppe nach eigenen Vorstellungen nutzen, um eine „ordentliche Versammlung“ in Berlin zu schaffen und die Regierung abzusetzen. Außerdem war geplant, dass der Schauspieler den Bundespräsidenten im Fernsehen verkörpert. April 2022 an verschiedenen Orten in Deutschland festgenommen. Vorausgegangen war ein Treffen zwischen einem Mann und einem verdeckten Ermittler eines Waffenladens. Bei der landesweiten Durchsuchung wurden eine Reihe von Schusswaffen und Munition, Bargeld, Goldbarren, Silbermünzen und Devisen beschlagnahmt. Wenig später übernahm die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen, die ebenfalls Mitte Oktober einen pensionierten Lehrer in Sachsen festnahm, der angeblich auch eine höhere Position in der Gruppe innehatte. Die im April festgenommenen Personen stammten nach bisherigen Angaben aus Neustadt an der Weinstraße (Rheinland-Pfalz), der Region Falkensee bei Berlin sowie den Landkreisen Landshut (Bayern) und Ammerland (Niedersachsen). Sie werden der Szene der sogenannten Reichsbürger zugeordnet. Laut Auskunft Holger Schmidt, ARD-Terrorexperte
Vorwürfe gegen mutm Lauterbacher Entführer

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