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Pariser Bürgermeisterin bezeichnet mutmaßlichen Täter als Rechtsextremisten

Die tödlichen Schüsse in Paris sind nach Angaben von Bürgermeisterin Anne Hidalgo die Tat eines Rechtsextremisten gewesen. »Die kurdische Gemeinschaft und durch sie alle Pariser wurden durch diese Morde, die von einem rechtsextremen Aktivisten begangen wurden, ins Visier genommen«, schreibt Hidalgo auf Twitter. »Die Kurden, wo auch immer sie leben, müssen in Frieden und Sicherheit leben können. »Die Kurden in Frankreich waren das Ziel eines niederträchtigen Angriffs mitten in Paris«, schrieb der Staatschef am Abend auf Twitter. Seine Gedanken seien bei den Opfern und ihren Angehörigen. Der Konflikt brach aus, kurz nachdem Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin dem Tatort einen Besuch abgestattet hatte. »Er wollte offensichtlich Ausländer angreifen«, ob speziell Kurden, sei unklar, sagte der Minister – anders als sein Chef. Landesweit sollten durchgehend Wachen an Versammlungsorten der kurdischen Gemeinde aufgestellt werden, sagte Darmanin. »Es ist nicht klar, ob diese Person wie auch immer politisch engagiert ist, auch wenn ihre Motivation offensichtlich ein Angriff auf Ausländer war.« Das Motiv sei unbekannt, ein rechter Hintergrund der Tat werde aber geprüft. Der mutmaßliche 69 Jahre alte französische Täter sei nicht als Rechtsextremist bei den Sicherheitsbehörden erfasst gewesen, sagte Darmanin. »Im Moment, in dem ich spreche, kann ich nicht sagen, dass er für rechtsextreme Taten bekannt war, auch wenn der Befund und die Vorgehensweise uns das in den kommenden Stunden natürlich besonders prüfen lassen werden.« Der Mann habe allein gehandelt und habe als Sportschütze über etliche Waffen verfügt. Die Zeitung »Le Parisien« schreibt, dass der Franzose im vergangenen Jahr mit einem Säbel ein Flüchtlingslager attackiert und dort mehrere Menschen verletzt habe. Der Mann sei erst Mitte Dezember aus dem Gefängnis gekommen und habe sich unter Justizaufsicht befunden. Unter den Opfern befindet sich auch ein Schwerverletzter. An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden. Die Schüsse in der Rue d’Enghien hatten Panik in der von kleinen Geschäften und Cafés gesäumten Straße im belebten zehnten Arrondissement ausgelöst. »Es waren Kurden, die ins Visier genommen wurden«, sagte Juan-Golan Eliberg, ein Künstler, der im kurdischen Kulturzentrum arbeitet, der Nachrichtenagentur Reuters. Es sei ein »schreckliches Drama«, sagte Bezirksbürgermeisterin Alexandra Cordebard. Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin schrieb auf Twitter, all seine Gedanken seien bei den Angehörigen der Opfer. Bürgermeisterin Hidalgo gedachte der Opfer und ihrer Familien.


 
 
 

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