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Rente mit 63: Scholz will mehr Menschen bis zum Renteneintrittsalter arbeiten lassen

Viele Menschen verlassen den Arbeitsmarkt jedoch schon früher – das will Scholz ändern. Berlin – „Es gilt, den Anteil derer zu steigern, die wirklich bis zum Renteneintrittsalter arbeiten können.“ Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) will erreichen, dass weniger Menschen vor Erreichen der Regelaltersgrenze in Rente gehen. Scholz (SPD): Neben späterer Rente muss Anteil von Frauen gesteigert werden „Einiges können wir auffangen, indem wir bessere Startmöglichkeiten für junge Leute schaffen und in die berufliche Aus- und Weiterbildung investieren“, sagte der Bundeskanzler. Dies soll mit dem Ausbau von Ganztagsangeboten in Krippen, Kitas und Schulen möglich gemacht werden. Er wies auf Prognosen hin, wonach bis zum Jahr 2035 wohl sieben Millionen Fachkräfte in Deutschland fehlen werden und verteidigte vor diesem Hintergrund auch das Vorhaben der Ampelkoalition, die Einbürgerung in Deutschland zu erleichtern. Rente: Scholz (SPD) will bessere Bedingungen für Migrant:innen schaffen Die Pläne von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sehen etwa vor, dass Migrant:innen künftig nach fünf statt nach acht Jahren einen deutschen Pass bekommen können – Voraussetzung ist, dass „man Deutsch kann, seinen eigenen Lebensunterhalt verdient und keine Straftaten begangen hat“, so Scholz. Damit soll die deutsche Migrationspolitik an internationale Standards angepasst werden – in vielen Staaten erhalte man die Staatsbürgerschaft bereits nach fünf Jahren. „Ganz lange wurden die, die nach Deutschland eingewandert sind, so behandelt, als würden sie das Land später wieder verlassen - die Erlangung der Staatsbürgerschaft stand nicht im Vordergrund“, sagte er. Nächstes Jahr wird sich vieles für Rentenbeziehende und Einzahlende ändern.

 
 
 

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