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RKI zählt so viele Neuinfektionen wie noch nie

Die Gesundheitsämter haben binnen eines Tages 81.417 neue Corona-Fälle registriert – der bisher höchste Wert. Die Todeszahlen sind aber im Wochenvergleich gesunken.

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) so viele Neuinfektionen an einem Tag gemeldet wie noch nie: 81.417. Vor einer Woche hatte das Institut noch 64.340 positive Fälle in 24 Stunden gemessen, allerdings gab es zu der Zeit wegen der vielen Feiertage auch Lücken in den Meldedaten. Zugleich wurden den Gesundheitsämtern 316 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bekannt. Vor genau einer Woche waren es 443. Am Mittwoch hatten die Neuinfektionen dem RKI zufolge erstmals die Schwelle von 80.000 Fällen pro Tag überschritten.

in sämtlichen Landkreisen Deutschlands bestätigen den Trend, der auf die rasche Verbreitung der hochansteckenden Omikron-Virusvariante zurückzuführen ist. Laut unseren Zahlen registrierten die Gesundheitsämter binnen eines Tages einen Höchstwert an 81.108 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Das sind 22.398 Fälle mehr als am Dienstag und 19.343 Fälle mehr als vor einer Woche. Auch die Werte von ZEIT ONLINE zeigen auf rückläufige Todeszahlen: 337 Krisenstabschef warnt vor Test-Engpässen

Es ist anzunehmen, dass die Zahlen wegen der deutlich ansteckenderen Omikron-Variante in den kommenden Tagen weiter steigen werden. Nach Einschätzung des Leiters des Corona-Krisenstabes der Bundesregierung, Generalmajor Carsten Breuer, kann es zudem zu Engpässen bei Corona-Tests kommen. "Wir werden mit Sicherheit wie bei allen knappen Ressourcen Kapazitäten bündeln müssen, wo es erforderlich ist. Das gilt auch für Tests", sagte Breuer der Süddeutschen Zeitung.Grundsätzlich sind die aktuellen Inzidenzen nur bedingt mit denen aus vorigen Wellen vergleichbar. Durch den Effekt der Impfungen führen mehr Infektionen nicht mehr im gleichen Maß wie früher zu einer Zunahme der Schwerkranken. Die Situation in den Kliniken bleibt dennoch angespannt: Beispielsweise fehlen vielerorts Pflegekräfte oder Klinikmitarbeiter müssen in Quarantäne. Dies kann dazu führen, dass weniger Menschen versorgt werden können.

Laut den Recherchen

sich 3.050 Covid-19-Patientinnen und -Patienten zur Behandlung auf Intensivstationen. Das bedeutet im Wochenvergleich ein Rückgang von 14 Prozent. 12 Prozent der Intensivplätze sind mit Covid-19-Erkrankten belegt.

Die allgemeinen Stationen behandeln ebenfalls Tausende von Corona-Patienten. Rund 2.600 Menschen werden laut unseren Daten jede Woche mit Covid-19 ins Krankenhaus eingeliefert. Die Zahl ist im Wochentrend nur leicht um zwei Prozent gesunken.

 
 
 

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