Scholz will leichtere Einbürgerungen
- tim-news

- 29. Nov. 2022
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Doch einige Politiker aus Union und FDP mauern.Bundeskanzler Olaf Scholz hat die angestrebte Reform der Einbürgerungen gegen Kritik verteidigt. Die Realität sehe aber doch so aus, dass der Anstieg der Beschäftigtenzahl zu zwei Dritteln auf das Konto von Einwanderern ohne deutschen Pass gehe. Bundeskanzler Scholz wirbt für Erleichterung beim Passerwerb und bei der Einbürgerung2 Min Bundeskanzler Scholz wirbt für Erleichterung beim Passerwerb und bei der Einbürgerung Das kündigten Scholz und seine Parteikollegin, die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Reem Alabali-Radovan, bei einer Veranstaltung mit dem Titel "Deutschland. Dialog für Teilhabe und Respekt" an.Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sagte, ihr persönlich sei es wichtig, die Einbürgerung von Menschen aus der sogenannten Gastarbeiter-Generation zu vereinfachen. Das sei für sie auch eine Frage der Gerechtigkeit. Über die Union, die gegen die doppelte Staatsbürgerschaft als Regelfall und gegen die geplante Verkürzung der Mindestaufenthaltsfristen ist, sagte Faeser: "Sie muss endlich im 21. Pläne für leichtere EinbürgerungNach den Plänen von Bundesinnenministerin Nancy Faeser soll man statt wie bisher nach acht Jahren künftig bereits nach fünf Jahren Aufenthalt in Deutschland die Staatsbürgerschaft erhalten können. "Teilhabe als Treiber für gelungene Integration", Christoph Mestmacher, ARD Berlin, zu den umstrittenen Erleichterungen bei der Einbürgerung FDP: "Nicht der richtige Zeitpunkt"Doch die Pläne sorgen innerhalb der Ampel-Koalition für Zwist. FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai sagte der "Rheinischen Post": "Jetzt ist nicht der Zeitpunkt für eine Vereinfachung des Staatsbürgerschaftsrechts. Es gibt bisher keinerlei Fortschritte bei der Rückführung und Bekämpfung der illegalen Migration."So hätten es die zuständigen Ressorts nicht einmal geschafft, den dafür von der Koalition geplanten Sonderbeauftragten zu benennen. Die Ampel dürfe daher den zweiten Schritt nicht vor dem ersten machen, sagte Djir-Sarai. Es sei richtig, dass diejenigen, die in Deutschland lange leben und arbeiten, schneller integriert werden sollten, sagte Strack-Zimmermann, im "Frühstart" von RTL/ntv. Das gelte auch für die Staatsbürgerschaft. Union: Erst Integration, dann StaatsbürgerschaftAuch die Union hält nichts von den Plänen.

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