Ukraine meldet Schlag gegen Wagner-Söldner, kaum Strom in Odessa
- tim-news

- 13. Dez. 2022
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In der Stadt Kadijiwka in Luhansk haben ukrainische Streitkräfte nach Angaben des örtlichen Gouverneurs mehrere Mitglieder der russischen privaten Söldnergruppe Wagner getötet. Die Streitkräfte hätten ein Hotel angegriffen, in dem sich Mitglieder der Söldnergruppe aufhielten, sagte Serhij Hajdaj im ukrainischen Fernsehen. Zuvor hatte der ukrainische Verteidigungsminister Olexij Resnikow angekündigt, die ukrainischen Streitkräfte sollten bei günstigen Witterungsbedingungen ihre Gegenangriffe auf die russischen Besatzer wieder aufnehmen. In der Hafenstadt Odessa ist die Stromversorgung nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj teilweise wiederhergestellt worden. "Wir tun alles, um das Licht in Odessa wiederherzustellen." Russland hatte in der Nacht zu Samstag Odessa mit iranischen Kampfdrohnen angegriffen und dabei die Stromversorgung der Stadt und des ganzen Umlandes gekappt. Nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministers Dmytro Kuleba gibt es gegenwärtig keine deutschen Zusagen für Panzerlieferungen an die Ukraine. In einem Telefonat mit Selenskyj habe Biden versprochen, dass die USA dem angegriffenen Land bei der Verteidigung gegen den russischen Aggressor weiterhin Hilfe leisten würden, teilte das Weiße Haus in Washington mit. Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba hat beteuert, dass sein Land keine US-Waffen außerhalb des eigenen Hoheitsgebietes einsetzen wird. "Dieses Versprechen halten wir ein", sagte Kuleba in der ARD. Ursprünglich sollte bei dem Treffen auch ein weiteres Paket mit Sanktionen gegen Russland beschlossen werden.

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