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Ukraine startet Gegenoffensiven – Putin fordert Kiew zur Aufgabe in Mariupol auf

Die Lage im Ukraine-Krieg spitzt sich weiter zu: der News-Ticker am Donnerstag.


  • Soldaten in Mariupol werfen Russland Bruch der Waffenruhe vor: Evakuierung kommt nicht voran

  • Ukraine startet Gegenoffensiven: Taktik widerspricht Selenskyjs Berater

  • Truppen des Kreml blockieren die Stadt Cherson: Russlands Präsident Putin hat Statthalter eingesetzt

  • Alles zum Ukraine-Konflikt lesen Sie in unserem aktuellen News-Ticker. Dieser wird laufend aktualisiert.

+++ 19.30 Uhr: Nach Angaben des Kremls hat Wladimir Putin in einem Telefonat mit dem israelischen Ministerpräsidenten Naftali Bennett mitgeteilt, dass Russland weiter bereit sei, Zivilpersonen aus dem Asow-Stahlwerk in Mariupol in Sicherheit zu bringen. Putin sagte demnach auch, Kiew solle den ukrainischen Kämpfern befehlen, ihre Waffen niederzulegen. Die Ukrainer hatten den russischen Truppen zuvor vorgeworfen, sich nicht an die vereinbarte Waffenruhe zur Evakuierung von Zivilpersonen zu halten (s. Update v. 18.15 Uhr).Ukraine-Krieg: Soldaten in Mariupol werfen Russland Bruch der Waffenruhe vor

+++ 18.15 Uhr: Ukrainische Kämpfer haben russischen Truppen einen Bruch der vereinbarten Waffenruhe zur Evakuierung von Zivilisten aus dem Stahlwerk Azovstal in der Hafenstadt Mariupol vorgeworfen. „Wieder einmal haben die Russen das Waffenstillstandsversprechen gebrochen und die Evakuierung von Zivilisten, die sich weiterhin in Kellern des Werks verstecken, nicht erlaubt“, sagte der Vizekommandeur des ukrainischen Asow-Regiments, Swjatoslaw Palamar, in einer auf Telegram veröffentlichten Videobotschaft.


+++ 16.30 Uhr: Der sonst putin-treue Präsident von Belarus, Alexander Lukaschenko, hat sich in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AP überraschend zu möglichen Atomwaffeneinsätzen Russlands geäußert. Diese seien „unzulässig“, so Lukaschenko. Das begründete er mit der geografischen Nähe von Belarus zur Ukraine. „Wir leben nicht hinter dem Ozean wie die Vereinigten Staaten“, so der belarussische Präsident. Schlussendlich betonte er allerdings, dass selbstverständlich lediglich der Kreml verantworten könne, ob ein solcher Einsatz gerechtfertigt sei.


Ukraine-Krieg: Russland ändert Strategie

+++ 15.45 Uhr: Russland ändert offenbar die militärische Strategie im Donbass. Derweil zeigen Videoaufnahmen, welche der US-Sender CNN veröffentlicht hat, das Ausmaß der Zerstörung in der Ukraine.

Ukraine-Krieg: Ukraine startet Gegenoffensiven

+++ 15.00 Uhr: Anders als von Präsidentenberater Olexij Arestowytsch behauptet, ist die Ukraine offenbar zu Gegenoffensiven übergegangen. Das betrifft einem Bericht zufolge vor allem die Stadt Charkiw und die von Russland besetzte Stadt Isjum. Walerij Saluschny, Oberkommandierender der ukrainischen Armee, bestätigte dem Nachrichtenportal Kyiv Independent die Militäraktionen. Er fügt hinzu, dass weiterhin erbitterte Kämpfe in der Nähe der Städte Popasna, Kreminna und Torske in der Region Luhansk stattfinden. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen.

Ukraine-Krieg: Russlands Marine beschießt Stahlwerk in Mariupol

+++ 14.15 Uhr: Das seit Wochen belagerte Stahlwerk in Mariupol wurde in der Nacht auf Donnerstag bereits von der russischen Luftwaffe beschossen. Nun greift Russland wohl auch mit der Marine an. Das Stahlwerk werde „von Schiffsartillerie beschossen“, berichtet das russische Medium Nexta, mit Sitz in Warschau, auf Twitter. Die Situation in der Anlage des Stahlwerk Azovstal sei kritisch. Diese Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen.

Ukraine-Krieg: Selenskyj-Berater rechnet frühestens im Juni mit Gegenoffensive

+++ 13.45 Uhr: Die Ukraine startet offenbar keine Gegenoffensive vor Juni. Das erklärte ein Berater des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Zu diesem Zeitpunkt verfüge die Ukraine wohl über mehr Waffen aus dem Ausland, so Olexij Arestowytsch laut übereinstimmenden ukrainischen Medienberichten. Er rechne außerdem nicht damit, dass die russische Offensive vor dem 9. Mai irgendwelche „bedeutenden Ergebnisse“ bringe.

Ukraine-Krieg: Russische Truppen blockieren Cherson

+++ 13.15 Uhr: Das russische Militär blockiert offenbar alle Zu- und Ausgänge der Stadt Cherson im Süden der Ukraine. Das berichtet Jurij Sobolewski, stellvertretender Vorsitzender des Rates der Oblast Cherson, laut einem Bericht des Nachrichtenportals Kyiv Independent. Vom Kreml wurde dort bereits ein Statthalter eingesetzt, der Aufträge von Wladimir Putin erhalten soll. Ein Referendum über die Zugehörigkeit Chersons zur Ukraine oder zu Russland ist ihm zufolge nicht geplant.

+++ 12.30 Uhr: Laut Angaben des Kreml sollen am Donnerstag Fluchtkorridore aus Mariupol eröffnet werden. Diese seien insbesondere für die ausharrende Zivilbevölkerung im Stahlwerk der Hafenstadt gedacht. Zuvor hatte Russland bereits Evakuierungspläne bekannt gegeben, wonach von Donnerstag bis Samstag Fluchtrouten bereitgestellt würden. Allerdings gab es in der Nacht neue Luftangriffe auf das Gelände des Stahlwerks in Mariupol.

+++ 11.30 Uhr: In der Region Belgorod gibt es offenbar neue Angriffe der russischen Armee. „Von ukrainischer Seite aus stehen Schurawljowka und Nechotejewka unter Beschuss“, teilte der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, auf Telegram mit.

+++ 10.45 Uhr: In mehreren Regionen der Ukraine ertönt derzeit Luftangriffsalarm. Das vermeldet das russische Exil-Medium Nexta, das aus Warschau berichtet, auf Twitter. Demnach gibt es Alarm in Kiew, Charkiw und zahlreichen westlichen Regionen des Landes. Diese Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen. Behörden aus Kiew und Charkiw haben sich bislang nicht dazu geäußert. Die russische Luftwaffe intensiviert derzeit offenbar die Bombardierungen. In der Nacht gab es beispielsweise Angriffe auf das Stahlwerk in Mariupol.

Ukraine-Krieg: Russland bombardiert Ziele im Donbass

+++ 10.00 Uhr: Russland hat erneut Ziele im Donbass bombardiert. Auf Telegram berichtete Pawlo Kyrylenko, Leiter der Militärverwaltung des Gebiets Donezk, am Donnerstagmorgen, dass es Tote und Verletzte in Kramatorsk gebe: „Nach einem Raketeneinschlag in Kramatorsk gibt es 25 Verletzte, beschädigt wurden 9 Wohnhäuser, die Schule und Objekte der zivilen Infrastruktur“, so Kyrylenko. Laut Angaben des Leiters der Donezker Militärverwaltung wurden auch die Städte Tschasiw Jar, Marjinka und Awdijiwka beschossen. Dabei habe es in Tschasiw Jar mindestens einen Toten gegeben, so Kyrylenko auf Telegram.

+++ 09.30 Uhr: Im neuesten Lagebericht des britischen Verteidigungsministeriums wird davor gewarnt, dass Russland die am Mittwoch überraschend angekündigte Militärübung in Belarus zur Abschreckung verwenden könnte. Derzeit sehe man in der Übung noch keine Bedrohung, Russland werde allerdings „wahrscheinlich versuchen, die Bedrohung durch das Training aufzubauschen“, heißt es im Bericht. Grundlage dessen ist eine Einschätzung des britischen Geheimdienstes. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen.

Ukraine-Krieg: Russische Luftwaffe greift Stahlwerk in Mariupol an

+++ 09.00 Uhr: Russlands Luftwaffe hat in der Nacht auf Donnerstag neue Angriffe auf das Stahlwerk in Mariupol gestartet. „Es gibt ununterbrochenen Beschuss und Angriffe, sogar in der Nacht mit der Anpassung des Feuers von Drohnen. In einigen Gebieten gehen die Kämpfe bereits über den Zaun des Werks hinaus“, sagte ein ukrainischer Beamter dem US-Sender CNN. Die Wohngebiete im Umfeld mussten demnach „ohne Vorwarnung dringend evakuiert werden“, hieß es.

+++ 08.30 Uhr: Der ukrainische Generalstab berichtet, dass zahlreiche Ortschaften nahe der Städte Cherson und Mykolajiw wieder unter ukrainischer Kontrolle stehen. Demnach konnten die Soldaten russische Truppen im Süden zurückdrängen. Die Bevölkerung in Cherson leidet seit Wochen unter russischen Besatzern.

Ukraine-Krieg: Russland greift erneut Stahlwerk in Mariupol an

+++ 08.00 Uhr: Nach Angaben des ukrainischen Militärs haben die russischen Truppen erneut versucht, das Stahlwerk Azovstal in der Hafenstadt Mariupol zu erstürmen. „Mit Unterstützung der Luftwaffe hat der Gegner seinen Angriff mit dem Ziel erneuert, das Fabrikgelände unter seine Kontrolle zu bringen“, teilte der ukrainische Generalstab am Donnerstagmorgen in seinem Lagebericht mit.

Ukraine-Krieg: Selenskyj appelliert an UNO wegen Stahlwerk in Mariupol

Update vom Donnerstag, 5. Mai, 06.45 Uhr: Mit einer russischen Feuerpause in Sicht hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die UNO aufgerufen, das Leben der im Asow-Stahlwerk in Mariupol festsitzenden Verletzten zu retten und bei ihrer Evakuierung zu helfen. „Das Leben der Menschen, die noch dort sind, ist in Gefahr. Alle sind für uns wichtig“, sagte Selenskyj am Mittwoch in einem Telefongespräch mit UN-Generalsekretär António Guterres.

Russland kündigt Feuerpause für Evakuierung aus Stahlwerk an

+++ 21.50 Uhr: Russland hat eine Feuerpause und einen vorübergehenden Rückzug der eigenen Truppen für weitere Evakuierungen von Zivilisten aus dem belagerten Stahlwerk in der ukrainischen Hafenstadt Mariupol angekündigt. Am Donnerstag, Freitag und Samstag sollten jeweils von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr Ortszeit (7.00 Uhr bis 17.00 Uhr MESZ) sogenannte Fluchtkorridore eingerichtet werden, teilte der vom russischen Verteidigungsministerium eingerichtete Koordinierungsstab für humanitäre Maßnahmen am Mittwochabend mit.

„Während dieser Zeit stellen Russlands Streitkräfte und die Formationen der Volksrepublik Donezk jegliche Kampfhandlungen ein, die Einheiten werden auf eine sichere Entfernung zurückgezogen“, heißt es in der Mitteilung. Aus dem Stahlwerk Azovstal gerettete Zivilisten dürften anschließend selbst entscheiden, ob sie in der Ukraine bleiben oder nach Russland gebracht werden wollen.

Ukraine-Krieg: Russland hat Stahlwerk bald „vollständig unter Kontrolle“

+++ 20.04 Uhr: Dem Anführer der russischen Teilrepublik Tschetschenien zufolge wird das Stahlwerk Asowstal in der schwer umkämpften ukrainischen Hafenstadt Mariupol noch am Donnerstag an russische Einheiten fallen. „Heute vor oder nach dem Mittagessen wird Asowstal vollständig unter Kontrolle der russischen Streitkräfte sein“, erklärte Ramsan Kadyrow, dessen Einheiten in der Ukraine kämpfen, in der Nacht zum Donnerstag (05. Mai) auf Telegram.

Kadyrow sagte weiter, die in dem Stahlwerk verbliebenen ukrainischen Kämpfer hätten am Morgen noch die Möglichkeit, sich zu ergeben. Täten sie dies, sei er sicher, dass die russische Führung „die richtige Entscheidung“ treffen werde. Russischen Angaben zufolge befinden sich noch rund 2500 ukrainische Kämpfer und ausländische Söldner in dem Stahlwerk. Ukrainischen Mitteilungen zufolge sollen dort auch rund 1000 Zivilisten Schutz gesucht haben.

Am Mittwochmorgen hatte der Kommandeur der verbliebenen Marineinfanteristen um eine Evakuierung seiner Kämpfer - darunter sollen auch 500 Verletzte sein - in einen Drittstaat gebeten. Am Mittwochabend erklärten zwei Vertreter der ukrainischen Delegation bei den Gesprächen mit Russland ihre Bereitschaft, für Verhandlungen über die Evakuierung der Kämpfer und Zivilisten aus dem Stahlwerk nach Mariupol zu kommen.

Ukraine-Krieg: Russischer Hubschrauber verletzt finnischen Luftraum

+++ 18.39 Uhr: Inmitten der Diskussionen um einen Nato-Beitritt Finnlands hat ein russischer Militär-Hubschrauber den Luftraum des skandinavischen Landes verletzt. Der Hubschrauber des Typs Mi-17 sei ersten Erkenntnissen zufolge am Mittwoch vier bis fünf Kilometer in den Luftraum eingedrungen, erklärte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Helsinki. Bereits Anfang April war ein Transportflugzeug der russischen Armee kurz in den finnischen Luftraum eingedrungen.

Ukraine-Krieg: 600 Menschen starben bei Theater-Bombardierung

+++ 16.30 Uhr: Bei einem russischen Luftangriff auf das Theater in Mariupol, der sich am 16. März ereignet hat, sind offenbar 600 Menschen ums Leben gekommen. Das legen Recherchen der Nachrichtenagentur AP nahe. Diese stützen sich auf Berichte von insgesamt 23 Überlebenden und Rettern. Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich demnach mehr als 1000 Menschen im Theater. Das Gebäude diente als Luftschutzkeller und wurde dementsprechend gekennzeichnet. Die Behörden in der Ukraine rechneten bisher mit 300 Toten durch die Bombardierung.

Ukraine-Krieg: Verbindung zu Asow-Regiment im Stahlwerk abgerissen

+++ 15.15 Uhr: Die Verbindung zwischen den Behörden in Mariupol und den Kämpfern des Asow-Regiments im Stahlwerk ist offenbar abgerissen. Laut Angaben von Bürgermeister Wasym Bojtschenko besteht derzeit kein Kontakt. „Leider gibt es heute keine Verbindung zu den Jungs, es gibt keine Verbindung, um zu verstehen, was passiert, ob sie in Sicherheit sind oder nicht. Gestern gab es eine Verbindung zu ihnen, heute nicht mehr“, sagt Bojtschenko laut dem US-Sender CNN im ukrainischen TV. „Heute gibt es schwere Kämpfe auf dem Territorium unserer Festung, auf dem Territorium von Asowstal. Unsere tapferen Jungs verteidigen diese Festung, aber es ist sehr schwierig, weil schwere Artillerie und Panzer auf die ganze Festung feuern“, betonte Bürgermeister Bojtschenko.

+++ 14.30 Uhr: 30 Kinder sind offenbar im Stahlwerk von Mariupol eingeschlossen. „Unser Hauptziel ist es, sicherzustellen, dass wir alle Kinder rausbekommen“, erklärte Kira Rudik, ukrainische Abgeordnete, dem Sender Sky News. In den unterirdischen Gängen des Asovstal-Werks seien auch noch weitere Zivilistinnen und Zivilisten und verletzte Soldaten. „Am kompliziertesten ist es natürlich für die verwundeten Soldaten. Russland erlaubt nämlich nicht, dass sie raus dürfen“, so Rudik.

Ukraine-Krieg: Russland will Nato-Transporte zerstören

+++ 11.45 Uhr: Russland hat angekündigt Nato-Transporte in die Ukraine zerstören zu wollen. Das kündigte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Mittwoch an, wie die staatliche Nachrichtenagentur RIA vermeldet.

+++ 11.15 Uhr: Russlands Verluste im Ukraine-Krieg sind enorm. Das Nachrichtenportal Kyiv Independent hat dazu neue Daten veröffentlicht, welche vom ukrainischen Generalstab stammen. Demnach wurden bereits 24.500 Soldaten der russischen Armee getötet. Zudem verlor das Militär bereits 1077 Panzer und 194 Militärflugzeuge. Die schweren Verluste im Überblick. Die Informationen des ukrainischen Generalstabs lassen sich allerdings nicht unabhängig prüfen.

Ukraine-Krieg: Massive Raketenangriffe auf ukrainische Bahnhöfe

Update vom Mittwoch, 4. Mai, 06.45 Uhr: Mit massivem Raketenbeschuss auf ukrainische Eisenbahnanlagen versucht Russland den Nachschub an westlichen Waffen zu stoppen. Sechs Bahnhöfe im Westen und in der Mitte der Ukraine seien am Dienstag (3. Mai) getroffen worden, teilte die staatliche Bahngesellschaft mit. Opfer unter Angestellten und Passagieren habe es allerdings nicht gegeben. Die Raketen trafen auch drei Umspannwerke im westukrainischen Gebiet Lwiw und eins in den Transkarpaten an der Grenze zu Ungarn.

+++ 14.30 Uhr: Wladimir Putin schürt weiterhin die Angst vor einem Atomkrieg. Nun soll über der russischen Hauptstadt Moskau das „Weltuntergangsflugzeug“ des Präsidenten gesichtet worden sein. Dabei handelt es sich um eine Maschine, die Putin selbst bei einer nuklearen Katastrophe schützen würde. Er könnte Russland aus der Luft regieren.

Ukraine-Krieg: Sorge um russische Mobilisierung in Ukraine wächst

+++ 10.15 Uhr: In der Ukraine gibt es Sorge vor einer deutlichen Ausweitung russischer Angriffe in den kommenden Wochen. Mehrere ukrainische Medien griffen am Dienstag einen Bericht des US-Senders CNN zu Spekulationen auf, dass Kremlchef Wladimir Putin bereits in wenigen Tagen in Russland den Kriegszustand verhängen und eine Generalmobilmachung anordnen könnte. Derartige Pläne könnte Putin am 9. Mai, dem „Tag des Sieges“ über Nazi-Deutschland publik machen. Auch der Chef der ukrainischen Militäraufklärung, Kyrylo Budanow, sprach von russischen Vorbereitungen auf eine offene Mobilisierung von Soldaten und Reservisten. Belege dafür gibt es nicht. Bislang spricht Russland offiziell nur von einer „Spezial-Operation“ in der Ukraine.

Erstmeldung vom Dienstag, 3. Mai, 09.15 Uhr: Im internationalen Luftraum vor der Insel Rügen kommt es zu einem Eklat: Eurofighter der deutschen Luftwaffe drängen ein russisches Militärflugzeug ab. (jf/tu/lm mit dpa/AFP)

Rubriklistenbild: © Alexei Alexandrov/AP/dpa

Quelle : www.fr.de



 
 
 

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