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Was von der „Sehnsucht“ Amerikas nach Donald Trump bleibt

Auch wenn noch nicht alle Stimmen ausgezählt sind, ist den meisten in Deutschland wohl schon ein großer Stein vom Herzen gefallen. Bei den "Midterm"-Wahlen in den USA sind, so viel ist schon klar, die Demokraten um Präsident Joe Biden definitiv nicht überrollt worden von den Trumpisten. Jetzt ist die Erleichterung also groß, gerade auch in Deutschland und Europa: Alles noch mal gut gegangen. Denn lesen muss man das (bisherige) Ergebnis doch so: Die Republikaner, die Donald Trump bislang fest genug im Griff hatte, sind noch nie mit derart krassen, bizarren Kandidaten angetreten. In fast allen US-Bundesstaaten hat entweder etwas weniger oder etwas mehr als die Hälfte der Wähler für die republikanischen Kandidaten gestimmt. Dutzende darunter sind felsenfest davon überzeugt, dass Trump die letzte Präsidentschaftswahl gewonnen hat, betrogen wurde und darum der Sturm seiner Getreuen auf das Kapitol in Washington irgendwie verständlich war. Und nahezu alle der Kandidaten sind entweder glühende Anhänger einer weiteren Präsidentschaftskandidatur von Donald Trump oder könnten sich mit dem Gedanken anfreunden. Und eine Hälfte Amerikas kommt nicht los von Trump oder folgt ihm wie blind. Und man kann nur hoffen, dass sich die deutsche Regierung dieses Mal auf einen möglichen Präsidenten Trump vorbereitet. Angela Merkel sagte einige Zeit nach der Wahl von Trump, nun könne man sich nicht mehr hundertprozentig auf die amerikanischen Garantien verlassen. Diese Wahl in den USA ist alles andere als eine Entwarnung.


 
 
 

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