Weltklimakonferenz erzielt erste wichtige Einigung
- tim-news

- 20. Nov. 2022
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Ärmere Länder hatten darauf gedrängt – nun hat sich der UN-Klimagipfel auf einen Fonds verständigt. Nach langen Debatten hat es auf der UN-Klimakonferenz in Scharm el-Scheich laut EU-Kreisen eine Verständigung beim Thema klimabedingte Schäden gegeben. Vorgesehen ist demnach, dass der Fonds dem Ausgleich von klimabedingten Schäden – etwa durch Extremwetter oder Dürrekatastrophen – in besonders betroffenen Staaten dienen soll. Vorgesehen ist demzufolge zunächst die Einsetzung einer Kommission für den Aufbau des Fonds, über deren Empfehlungen dann auf der nächsten UN-Klimakonferenz Ende 2023 in Dubai beraten werden soll. Der Streit über "Loss and Damage" hatte die Konferenz in Scharm el-Scheich zuvor – zusammen mit anderen, noch ungelösten Fragen – an den Rand des Scheiterns gebracht. Das Pariser Abkommen ist hier offener, was theoretisch auch den Weg für Zahlungen durch Schwellenländer wie China freimachen könnte. Noch keine Einigung bei 1,5-Grad-Ziel Bei der Debatte um das 1,5-Grad-Ziel wurde nach ersten Angaben noch keine Einigung gefunden. Insbesondere bei den Passagen, in denen es um die Eindämmung der Erderwärmung geht, sei der Text "das Gegenteil von dem, was passieren muss", berichtete ein besorgter Delegierter. "Dann würde das 1,5-Grad-Ziel hier auf dieser Konferenz sterben.
Quelle: t-online.de

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