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Überschwemmungen drohen Kiew: Russen haben Kachowka-Staudamm gesprengt

In den vergangenen Monaten warnt die Ukraine immer wieder vor einer Sprengung des Staudamms Kachowka durch russische Truppen. Der Kachowka-Staudamm in dem russisch kontrollierten Teil der südukrainischen Region Cherson ist nach Angaben des ukrainischen Militärs von russischen Streitkräften gesprengt worden. Zuvor hatte der von Russland eingesetzte Besatzungschef der Stadt Nowa Kachowka, Wladimir Leontjew, laut der staatlichen russischen Nachrichtenagentur RIA Berichten über eine Sprengung des Staudamms widersprochen. Nach Angaben der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass besteht keine unmittelbare Gefahr für das Atomkraftwerk Saporischschja. Der Staudamm des Wasserkraftwerks Kachowka und der gleichnamige Stausee liegen am Dnipro, etwa 85 Kilometer stromaufwärts von der Stadt Cherson entfernt. Das 1956 erbaute Absperrbauwerk ist 3,2 Kilometer lang, 30 Meter hoch und wird von russischen Truppen kontrolliert. Der dadurch gebildete Stausee fasst rund 18 Milliarden Kubikmeter Wasser und versorgt das Atomkraftwerk Saporischschja sowie die von Russland völkerrechtswidrig annektierte Halbinsel Krim mit Wasser. Eine Überquerung des Dnipro durch die Ukraine flussabwärts von Nowa Kachowka werde damit faktisch unmöglich. Auch das Kühlsystem des Atomkraftwerks Saporischschja könnte durch eine unterbrochene Wasserversorgung beeinträchtigt werden, warnte er.

Foto: ntv


 
 
 

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