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  • 120 Tote bei Halloween-Feierlichkeiten in Seoul

    (ots) Rettungskräfte in Seoul: Bei zahlreichen Menschen mussten Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt werden. (Quelle: Chung Sung-Jun/Getty Images) Tragödie in der südkoreanischen Hauptstadt: In einem Ausgehviertel sind Dutzende im Zuge einer Massenpanik gestorben, viele weitere wurden verletzt. In Seoul sind in einem Massengedränge in der Nacht zu Sonntag mindestens 120 Menschen ums Leben gekommen, 100 weitere wurden verletzt. Das gaben die örtlichen Behörden bekannt. Der Zustand einiger Verletzter sei ernst, so die Feuerwehr – die Zahl der Toten könne weiter steigen. Der Vorfall ereignete sich während der Halloween-Feierlichkeiten in Itaewon, einem Ausgehviertel in der südkoreanischen Hauptstadt. Dabei sei eine größere Zahl an Menschen in einer schmalen Gasse im Stadtzentrum gestürzt, so die Feuerwehr. Mehrere Menschen hätten Herzstillstände erlitten. Zuvor hatte die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap über mindestens 50 Personen berichtet, bei denen Rettungskräfte nach einem Herzstillstand Wiederbelebungsmaßnahmen durchführen mussten. Auch mehrere Ausländer seien in Krankenhäuser gebracht worden. Aufnahmen in sozialen Medien zeigen überfüllte Straßen, in denen zahlreiche Menschen am Boden liegen und Zivilisten, die Herzdruckmassagen ausführen, während Rettungskräfte eintreffen. Ein Feuerwehrsprecher sagte der Nachrichtenagentur AFP, mehr als 140 Krankenwagen seien zum Ort des Geschehens entsandt worden. Quelle: t-online.de

  • STIKO-Chef sieht Pandemie als vorüber an

    Aus Sicht des STIKO-Chefs Mertens ist die Pandemie vorbei. Denn Corona trete wie die Grippe mittlerweile konstant auf und sei damit endemisch geworden. Allerdings sei die Frage nach dem Ende einer Pandemie eher von psychologischer Bedeutung. Sie offiziell beerdigen können ohnehin nur andere. Der Präsident der Ständigen Impfkommission (STIKO), Thomas Mertens, hält Corona inzwischen für eine endemische Virusinfektion. Ein Großteil der Bevölkerung habe entweder die Infektion durchgemacht, sei geimpft oder beides, sagte Mertens im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk. WISSEN17.10.21 Pocken, AIDS, Spanische GrippeWie enden Pandemien? "Dann ist natürlich die Frage, sind wir noch in einem pandemischen Zustand, ja oder nein?" Die Frage sei vielleicht mehr von psychologischer als von wissenschaftlicher Bedeutung. "Aber natürlich könnte man auch sagen, es handelt sich mittlerweile um eine endemische Virusinfektion und die wird uns erhalten bleiben über die Generationen", fügte er hinzu. Aufgabe werde es bleiben, diejenigen zu schützen, die ein Risiko hätten zu erkranken, durch Impfen oder auch das Tragen von Masken. Als endemisch gilt eine Krankheit, wenn sie in einer Region mit relativ konstanter Erkrankungszahl dauerhaft auftritt, wie etwa die Grippe. WHO hält an Pandemie-Einschätzung fest Mertens erklärte, eine Pandemie sei dadurch definiert, dass ein weltweit unbekannter Erreger, mit dem die Menschen keine immunologische Erfahrung hätten, in die Population einbreche. Diese Situation sieht Mertens nicht mehr gegeben, wie er in dem Interview deutlich machte. "Zu der Definition der Pandemie gehört nicht die Erkrankungsschwere", sagte er. Nach Ansicht der Bundesregierung hat sich an der Bewertung der Lage nichts geändert. "Der Corona-Ausbruch wurde 2020 von der WHO zur Pandemie ausgerufen und ausschließlich die WHO kann dies auch wieder revidieren", sagte eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums. Die Weltgesundheitsorganisation habe erst kürzlich noch einmal bekräftigt, dass man sich weiterhin in einer pandemischen Lage befinde. Quelle: ntv.de, kst/dpa

  • Stadtwerke bewerten Gaspreis-Regelung positiv

    Privathaushalte und Unternehmen sollen ihren Dezemberabschlag auf Heizkosten vom Staat erstattet bekommen. Die Stadtwerke teilen mit, die Hilfe könne zügig umgesetzt werden. Allerdings wollen sie nicht in Vorkasse gehen. Den Staat kostet die Entlastung wohl zehn Milliarden Euro. Die Stadtwerke halten die vom Bund auf den Weg gebrachte Regelung zur Erstattung einer durchschnittlichen Monatsrechnung für Gas für machbar. "Die Zwölftel-Regelung ist zügig umsetzbar", erklärte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Kommunalen Unternehmen, Ingbert Liebing. Das Vorhaben müsse allerdings noch nachgeschärft werden. POLITIK27.10.22 Steuerschätzung bis 2026Inflation bringt Staatskasse 126 Milliarden mehr So müssten Stadtwerke und Energieversorger bis Anfang Dezember mehrere Milliarden Euro überwiesen bekommen, um dann die Verbraucher entsprechend entlasten zu können. "Dazu muss der Bund verpflichtet werden. Eine bloße Bemühenszusage reicht definitiv nicht." Eine Vorfinanzierung sei für die Stadtwerke nicht machbar. Außerdem müsse das Projekt schnell von der EU beihilferechtlich geprüft und gebilligt werden. Die geplante Einmal-Entlastung sei für Haushalt und Gewerbe gedacht. Die gezogene Grenze von 1,5 Millionen Kilowattstunden sei aber so hoch, dass auch Industriebetriebe profitieren könnten. Das werfe beihilferechtliche Fragen auf. "Ein kleiner Trost für die Verbraucher" Der Gesetzentwurf des Wirtschaftsministeriums sieht im Kern vor, dass Haushalts- und Gewerbekunden zum Dezember ein Zwölftel ihres Jahresverbrauchs ersetzt bekommen. Dafür kann zunächst auf die Zahlungen im Dezember verzichtet werden. Mieter sollen das Geld bei der nächsten Abrechnung nach dem Dezember erstattet bekommen - aber bereits zum Jahresende über die voraussichtliche Höhe des Rabatts informiert werden. Neben den Gas-Kunden sollen auch Fernwärmebezieher von der Zwölftel-Regelung kommen. Ab März sollen die Kunden dann über ein subventioniertes Gas-Kontingent Hilfe erhalten. Dem Gesetzentwurf zufolge wird der Abschlag den Bundeshaushalt zwölf Milliarden Euro kosten. In Regierungskreisen hieß es aber, es werde wohl eher ein Betrag etwas unter zehn Milliarden Euro. Geplant ist auch Preis-Erhöhungen zum Jahresende zugunsten der Verbraucher zu berücksichtigen. Quelle: ntv.de, mau/rts

  • Kabinettsliste bringt Sunak in Erklärungsnot

    Bringt der neue Premier den Briten die ersehnte Ruhe zurück? Der Wiedereinzug der rechten Hardlinerin Braverman ins Innenministerium lässt Liberale schon verzweifeln. Sunak muss sich auch für die Berufung von früheren Johnson-Gefolgsleuten rechtfertigen, die als Totalausfall galten. Suella Braverman hat einen Traum. Geht es nach der britischen Innenministerin, die eine Woche nach einem erzwungenen Rücktritt schon wieder im Amt ist, soll noch vor Weihnachten ein Flieger voller Asylsuchender in Richtung Ruanda abheben. "Das ist mein Traum, das ist meine Obsession", sagte die Ministerin vor wenigen Wochen lächelnd in die Kameras. Für alle, die unter dem neuen britischen Premierminister Rishi Sunak eine gemäßigtere Politik erwartet haben als die seiner populistischen Vorgänger, ist die Personalie Braverman ein herber Dämpfer. Mit einem Kabinett aus Unterstützern und Vertretern anderer Parteiflügel, das einen Tag nach Sunaks Amtsantritt bereits fast vollständig ernannt ist, will der 42-Jährige sich möglichst breite Unterstützung in der tief gespaltenen Konservativen Partei sichern. Sowohl Verbündete seiner Vorgängerin Liz Truss als auch seines Vor-Vorgängers Boris Johnson sitzen mit am Kabinettstisch. Während Finanzminister Jeremy Hunt und Wirtschaftsminister Grant Shapps für Stabilität an den Finanzmärkten sorgen sollen, gelten die für ihre Lust an Kulturkämpfen bekannte Kemi Badenoch als Ministerin für Frauen und Gleichstellung sowie Braverman als Zugeständnis an die rechten Hardliner in der Partei. Braverman war einen Tag vor dem Rücktritt von Truss aus deren Kabinett ausgeschieden, nachdem sie entgegen der ministeriellen Regeln ein offizielles Dokument mit ihrer privaten E-Mail-Adresse weitergeleitet hatte. Sunak versprach nach seinem Amtsantritt, die Regierung mit Integrität und Professionalität anführen zu wollen. Die Vizechefin der oppositionellen Labour-Partei, Angela Rayner, kritisierte: "Der neue Premier stellt seine Parteiführung über das Regieren im nationalen Interesse, auch wenn er dafür eine Innenministerin einstellt, die erst letzte Woche wegen eines Bruchs der Sicherheitsregeln zurücktreten musste." Auf Antrag von Labour sollte sich Braverman noch im Parlament zu ihrem vorübergehenden Rücktritt äußern, die Partei fordert zudem - wie auch die Liberaldemokraten - eine unabhängige Untersuchung der Ernennung. Zweifel an Kompetenz von Raab und Williamson POLITIK19.10.22 Zweiter Wechsel binnen TagenLiz Truss verliert Innenministerin Braverman Sunak verteidigte sich: Braverman habe ihre Fehler eingesehen, sei zurückgetreten und sei deshalb nun Teil einer neuen "Regierung der Einheit und Erfahrung", sagte er im Unterhaus. Während die Einbeziehung aller Lager ins Kabinett als kluger Schachzug Sunaks gilt, um rebellierende Hinterbänkler in Schach zu halten, gibt es Zweifel an der Kompetenz einiger Kandidaten. Das Boulevardblatt "Daily Star" titelte über Vizepremier Dominic Raab: "Mann ohne Gehirn kehrt zurück". Raab war einst als Außenminister heftig umstritten wegen seiner Rolle beim Afghanistan-Abzug und hatte später als Justizminister kontroverse Gesetze auf den Weg gebracht. Auch die Ernennung von Gavin Williamson, der als Bildungsminister unter Johnson als Totalausfall galt, sorgt für Stirnrunzeln. Die renommierte britische Menschenrechtsanwältin Jessica Simor twitterte, ein kurzer "Moment der Hoffnung" liege schon wieder in Trümmern. "Sie zerstören alles, was in diesem Land gut ist und machen alles, das schlecht ist, noch schlimmer", schrieb die Anwältin mit Blick auf die seit zwölf Jahren in Großbritannien regierenden Tories. In der "Sun" kritisierte ein Beobachter zudem, der Premier habe nur rund ein Viertel der Posten an Frauen vergeben. In Brüssel hofft man darauf, dass mit Sunak ein verlässlicherer Partner in die Downing Street einzieht als seine Vorgänger Truss und Johnson. "In diesen schwierigen Zeiten für unseren Kontinent zählen wir auf eine starke Beziehung zum Vereinigten Königreich", sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Mit der Gestaltung seiner Regierung macht Sunak allerdings klar, dass er zwar dem Wirtschaftschaos ein Ende bereiten, aber dennoch am zuletzt eingeschlagenen rechtskonservativen Kurs der Tories festhalten wird. In dem auch von ihm unterstützten Ruanda-Pakt zur Deportation Asylsuchender aus verschiedenen Ländern, der derzeit gerichtlich geprüft wird, sehen viele einen Bruch internationalen Völkerrechts. Auch dass der überzeugte Brexiteer beim Streit mit Brüssel über Brexit-Regeln für Nordirland einen weniger konfrontativen Kurs einschlagen wird, gilt nicht als gesetzt. Quelle: ntv.de, mau/dpa

  • Ehepaar Sunak-Murthy ist verblüffend anders - vor allem aber reich

    Mit dem neuen Premierminister Rishi Sunak zieht erstmals ein Hindu in die Downing Street ein, erstmals eine Person of color, erstmals ein Mann mit indischen Wurzeln. Noch ungewöhnlicher aber ist die First Lady und deren Vermögen. Zusammen sind sie reicher als König Charles III. Der neue Premierminister Großbritanniens ist eine spektakuläre Wahl - er verkörpert gleich eine mehrfache Premiere für Großbritannien. Rishi Sunak ist mit seinen 42 Jahren nicht nur der jüngste Premier seit 240 Jahren. Er ist auch der reichste, zugleich der erste nicht-weiße Premierminister des Vereinigten Königreichs, obendrein der erste Hindu in diesem Amt. Britische Medien sehen darin "einen Meilenstein in der Entwicklung Großbritanniens zu einer multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft", wie der "Guardian" schreibt. POLITIK24.10.22 Multimillionär wird PremierMit Rishi Sunak übernimmt der Anti-Johnson Es sei "ein historischer Moment", finden auch Migrantenverbände und Thinktanks wie "British Future". Dort heißt es: "Es zeigt, dass jedes Amt Großbritanniens für Menschen aller Glaubensrichtungen und ethnischen Hintergründe offen sein kann. Das wird viele britische Asiaten mit Stolz erfüllen - auch viele, die Rishi Sunaks konservative Politik nicht teilen." Sunak ist praktizierender Hindu. Er wurde ausgerechnet an Diwali, dem Lichterfest, das von Millionen von Hindus, Sikhs und Jains auf der ganzen Welt gefeiert wird, zum nächsten Regierungschef des Vereinigten Königreichs ernannt. Die Symbolik könnte für ihn kaum besser sein, denn das Lichterfest feiert den Neuanfang und den Triumph des Guten über das Böse, des Lichts über die Dunkelheit. Vor zwei Jahren, als Sunak Finanzminister war, zündete er bereits auf der Schwelle von Downing Street Nr. 11 demonstrativ Kerzen an, um das Diwali-Fest zu begehen. "Es war einer meiner stolzesten Momente, dass ich das auf den Stufen der Downing Street tun konnte. Es war einer meiner stolzesten Momente auf der Arbeit, die ich in den letzten zwei Jahren gemacht habe", gestand er anschließend der "Times". Für das tief in christlicher Tradition stehende Königreich wird das ein Novum, denn schon nach den Parlamentswahlen 2017 schwor Sunak seinen Eid im Parlament auf den heiligen Hindu-Text Bhagavad Gita. Neue First Lady ist Milliardärin POLITIK24.10.22 01:36 min Truss-Chaos, Johnson-HickhackRishi Sunak wird dritter Briten-Premier in zwei Monaten Sunak wurde 1980 als Sohn polyglotter indischer Einwanderer in Southampton geboren. Sein Vater Yashvir kommt aus Kenia und seine Mutter Usha aus Tansania. Beide Familien stammen aus dem indischen Punjab und emigrierten in den 1960er-Jahren aus Ostafrika nach England. Sunaks Vater arbeitete als Hausarzt, seine Mutter als Apothekerin. Sunak zeichnete sich in Schule und Universität als blitzgescheiter, ehrgeiziger Überflieger aus. Der Bildungsweg ging über die besten Adressen wie Winchester College, Oxford, Stanford. Bereits an der Universität engagierte sich Sunak im studentischen Investmentklub und knüpfte erste Kontakte in Londons Finanzwelt. 2001 trat er eine Stelle als Analyst bei der Investmentbank Goldman Sachs an, 2004 wechselte er zum Hedgefonds TCI. Während seiner Karriere als Hedgefonds-Manager soll Sunak Millionär geworden sein, wirklich reich aber wurde er durch seine Frau. 2009 heiratete er Akshata Murthy, die Tochter eines der vermögendsten Männer Indiens. Auf ihrer "Rich List" schätzt die "Times" das gemeinsame Vermögen der beiden auf 850 Millionen Euro. Tatsächlich ist Akshata Murthy noch reicher. Die neue First Lady Großbritannien ist in Wahrheit Milliardärin und mit ihrem Bruder Rohan Murthy designierte Erbin eines der größten Vermögen Asiens. In britischen Medien wird seit Monaten darüber berichtet, dass Murthy reicher sei als die Queen Elizabeth II. POLITIK24.10.22 02:10 min Büchter zu Londons Premier-Suche"Hört sich nach PR-Schachzug von Johnson an" Akshata Murthy wuchs im indischen Mumbai als Tochter des Tech-Milliardärs Narayana Murthy, einer der erfolgreichsten Unternehmer Asiens auf. Das "Time"-Magazin nennt den Schwiegervater des neuen britischen Premiers "Vater der indischen IT-Industrie", die "Week" beschreibt ihn als "Steve Jobs Asiens". Sein Software- und IT-Konzern "Infosys" hat derzeit eine Marktkapitalisierung von 78 Milliarden Euro und beschäftigt 345.000 Mitarbeiter. Alleine in den vergangene drei Monaten sind 10.000 neue Mitarbeiter hinzugekommen. Infosys gehört zu den am schnellsten wachsenden IT-Dienstleistern der Welt. Investitionen entfachen politische Diskussion Akshata Murthy wurde von ihrem Vater in die USA geschickt und machte ihren Master an der Stanford University, wo sie Rishi Sunak kennenlernte. Das Paar heiratete 2009 in Indien und zog vier Jahre später nach Großbritannien, kurz bevor Sunak erstmals Abgeordneter wurde. Steuern zahlte Akshata Murthy freilich bis vor kurzem keine in England, da sie für britische Steuerzwecke als Nichtansässige behandelt wird. Alleine ihre Dividendeneinahmen belaufen sich auf zweistellige Millionenbeträge im Jahr. Dieser provokante Umstand ist für Sunak zu einem politischen Problem geworden, sodass Murthy dem wachsenden Druck der Öffentlichkeit vor kurzem nachgab und ankündigte, in Zukunft freiwillig britische Steuern zu zahlen. POLITIK22.10.22 Johnson wieder zurück in LondonSunak hat nötige Unterstützer zusammen Der neue Premierminister und seine Frau leben in opulenten Immobilien von der vierstöckigen Innenstadtvilla in Kensington über einer weitläufigen Familienresidenz an der Old Brompton Road bis zum georgianischen Landsitz in Yorkshire und dem Penthouse in Kalifornien mit Blick auf den Strand, an dem Baywatch gedreht wurde. Eine politische Dimension bekommt das Investitionsverhalten Akshata Murthys und ihrer privaten Investmentfirma namens "Catamaran Ventures UK". So war Murthys Firma ein früher Geldgeber von "dara5", einer privaten Investitionsgemeinschaft für "die nächste Generation globaler Führungskräfte", die 2019 von dem Herrscherhaus von Katar mitgegründet wurde. "Catamaran Ventures" hat auch eine Beteiligung an "The New Craftsmen" erworben, einem britischen Luxusmöbelmarktplatz, zu dessen Anteilseignern die älteste Tochter von Rupert Murdoch, Prudence, und wiederum katarische Investoren gehören. Doch das ist noch nicht alles: "Catamaran Ventures" hält Beteiligungen im Wert von mehr als einer Milliarde Euro von E-Sport-Investments über Versicherungen bis zu Elon Musks Space Exploration Technologies Corp. Ab sofort wird jedes weitere Investment politisch genau beäugt, da bei Akshata Murthy und Rishi Sunak politische und finanzielle Macht nun auf außergewöhnliche Weise zusammen gefunden haben. In London haben sie jedenfalls ihren Spitznamen schon weg: die Maharadschas von der Downing Street. Quelle: ntv.de

  • Brennender LKW auf A3

    Ein Brennender LKW befindet sich auf der A3 nahe Sessenhausen in Fahrtrichtung Norden . Ursache Unklar.

  • Schoigu wirft Ukraine Atombomben-Pläne vor

    Mit dem Überfall auf die Ukraine hat sich Russland international ins Abseits gestellt. Um Moskau noch weiter zu diskreditieren, soll die Ukraine den Einsatz einer radioaktiven Bombe auf eigenem Boden planen. Diese Vorwürfe lanciert der an der Front glücklose Verteidigungsminister Schoigu. Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat in einem Telefonat mit seinem französischen Amtskollegen behauptet, Kiew plane zur Diskreditierung Moskaus die Zündung einer radioaktiven Bombe. Schoigu habe "seine Besorgnis über mögliche Provokationen der Ukraine mit Hilfe einer 'schmutzigen Bombe' übermittelt", teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Als "schmutzige Bombe" werden konventionelle Sprengsätze bezeichnet, die auch radioaktives Material verstreuen. Die Ukraine, die nach dem Zerfall der Sowjetunion ihre Atomwaffen abgegeben hat, unterstellt ihrerseits Russland, den Abwurf einer solchen Bombe zu planen. Laut dem russischen Verteidigungsministerium spitzt sich die Lage in der Ukraine immer stärker in Richtung einer "unkontrollierten Eskalation" zu. Die staatliche russische Nachrichtenagentur Ria Nowosti behauptete, dass Kiew die Fertigstellung einer kleinen taktischen Atombombe faktisch abgeschlossen habe und bereit sei, diese auf eigenem Boden zu zünden, "um eine starke antirussische Kampagne zu starten, die das Vertrauen zu Moskau untergraben soll". Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine läuft seit Monaten nicht so, wie von Moskau geplant. Der Vormarsch geriet zunächst ins Stocken, inzwischen sind die russischen Einheiten sogar teilweise in die Defensive geraten. Vor diesem Hintergrund mehren sich Spekulationen um einen möglichen russischen Einsatz taktischer Atomwaffen gegen das Nachbarland. Moskau bestreitet derartige Absichten. Staudamm in Cherson vermint Seit Tagen befürchtet die Ukraine einen russischen Anschlag auf den Staudamm des Wasserkraftwerks Kachowka im Süden des Landes. Demnach hat Russland den Staudamm bereits vermint, um mit einer Flutwelle eine ukrainische Gegenoffensive in Cherson zu stoppen. Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte vor einer "Katastrophe großen Ausmaßes". Im Falle eines Dammbruchs seien hunderttausende Menschen am Fluss Dnipro in Gefahr. Auch das Kühlsystem des Atomkraftwerks Saporischschja könnte durch eine unterbrochene Wasserversorgung beeinträchtigt werden. Der Staudamm des Wasserkraftwerks Kachowka liegt am Dnipro in der Region Cherson, die derzeit von russischen Truppen kontrolliert wird und von Moskau annektiert wurde. Die Ukraine kommt nach eigenen Angeben mit ihrer Gegenoffensive in der südlichen Region voran und meldete zuletzt die Rückeroberung von 88 Städten und Dörfern. Quelle: ntv.de, mau/dpa

  • Der Trotz-Bürgermeister triumphiert - oder tritt ab

    Am Sonntag könnte eine der spannendsten politischen Karrieren ein abruptes Ende nehmen. Der von seiner Partei geschasste Grünen-Politiker Boris Palmer will nach 16 Jahren als Tübinger Oberbürgermeister eine weitere Amtsperiode erringen oder sich ganz zurückziehen. Boris Palmer ist auf den ersten Blick noch immer ein Vorzeige-Grüner. Immer mit dem Rad unterwegs, immer noch bewegt vom Klimawandel und tief drinnen im Thema Erneuerbare Energien. Gewissermaßen ist er auch immer noch ein Pionier der Partei. Denn der Triumphzug der Grünen im einst tiefschwarzen Baden-Württemberg begann ja nicht mit Winfried Kretschmanns Einzug ins Amt des Ministerpräsidenten oder den sieben Jahren, in denen ab 2013 Stuttgarts Bürgermeister Fritz Kuhn hieß, und auch nicht mit dem Direktmandat für den heutigen Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir. Der Durchbruch gelang, als der damals 34-jährige Boris Palmer im Jahr 2006 mit 50,4 Prozent der Stimmen zum Oberbürgermeister der altehrwürdigen Universitätsstadt Tübingen gewählt wurde, wo man noch heute junge Männer in den merkwürdigen Kostümen konservativer Studentenverbindungen archaisch anmutende Rituale feiern sehen kann. POLITIK24.04.22 Verstoß gegen Ordnung der ParteiBoris Palmer lässt Grünen-Mitgliedschaft ruhen Palmer war es damals, der den Beweis antrat, dass Grüne die bürgerliche Mitte erreichen und mit solider Politik bei der Stange halten können. Acht Jahre später wurde Palmer mit mehr als 64 Prozent im Amt bestätigt. Da war er schon längst ein Medienstar - einer, den Redaktionen wegen seiner knackig-provokanten Aussagen gerne für Interviews und Talkshows anfragten. Eloquent, eigensinnig und auch gierig nach öffentlicher Aufmerksamkeit war Palmer ein dankbarer Gesprächspartner. In seiner Partei aber galt er schnell als unkontrollierbarer Quertreiber. Loose Cannon nennt man solche Politiker im englischsprachigen Raum, die mal tickende Zeitbomben, mal unberechenbar, aber in jedem Fall für die eigenen Reihen gefährlich sind. Bekannt, provokant Am kommenden Sonntag will Palmer das Votum für acht weitere Jahre im Tübinger Rathaus erringen. Diesmal hat er allerdings die Grünen gegen sich. Die schicken Ulrike Baumgärtner ins Rennen, während Palmers Mitgliedschaft noch bis Ende 2023 ruht. Palmer hatte im vergangenen Frühjahr einen entsprechenden Schlichtungsvorschlag angenommen, als ihm wegen diverser umstrittener Äußerungen der Parteiausschluss drohte. Palmer dagegen tritt mit der Unterstützung der "Wahlinitiative für Boris Palmer" an. Der Wahlkampfapparat einer großen Partei steht ihm damit nicht zur Verfügung. Aber in wohl nur wenigen größeren Städten kennen derart viele Menschen den Namen ihres Oberbürgermeisters. Wer ihn nicht durch die Stadt radeln sieht, trifft ihn regelmäßig im Fernsehen an, nicht zuletzt bei "Lanz". Gemessen an seiner Bekanntheit ist Palmer der größte unter den vielen kleinen und größeren Kommunalpolitikern. POLITIK30.09.22 Angelockt durch Leistungen?Palmer sieht Probleme bei ukrainischen Flüchtlingen Das Fass zum Überlaufen gebracht hatte Palmer, als er im Frühjahr 2021 im Zusammenhang mit dem deutschen Fußballnationalspieler, dessen Vater aus Nigeria kommt, auf Facebook das N-Wort benutzte. Auch wenn Palmer sich in seiner Ironie missverstanden fühlte, kann er nach diversen Entgleisungen - gerade in dem sozialen Netzwerk Facebook - über die öffentliche Empörung nicht überrascht gewesen sein. Schon vorher hatte Palmer mit Ressentiments gespielt, etwa als er in Bezug auf ein Kampagnenbild der Deutschen Bahn fragte: "Welche Gesellschaft soll das abbilden?" Auf dem Foto waren Bahnreisende unterschiedlicher Hautfarbe zu sehen. Echte Erfolge Dass Palmer fremdenfeindlich ist, würden ihm vermutlich nicht einmal die eigenen Kritiker unterstellen. Sehr wohl aber, dass er den eigenen Alltagsrassismus nicht reflektiert und gerne mit Ressentiments provoziert. Ähnlich war es auch in der Corona-Krise, als Palmer mal fragte, ob hier nicht Menschen gerettet würden, "die in einem halben Jahr sowieso tot sind", und das von ihm gemanagte Tübingen mit besonders lebensnahen und effizienten Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie hervorstach. Auch seine Politik ist in vielerlei Hinsicht grün geblieben: Tübingen ist beim Ausbau der Erneuerbaren weit vorangekommen. So lautet nun Palmers Wahlversprechen, bis zum Ende seiner dann dritten Amtszeit im Jahr 2030 Tübingen klimaneutral zu gestalten. POLITIK20.02.22 Gestus nur nach außen großPalmers Anwalt moniert grüne "Unkultur" Untypisch ist da eher schon Palmers Nähe zur Wirtschaft und sein Technik-Enthusiasmus. Palmer hält nichts davon, Verzicht zu predigen. Der Kampf gegen Klimawandel und Wirtschaftswachstum gehen bei ihm Hand in Hand. Tübingen ist nach 16 Jahren unter Palmer tatsächlich auch wirtschaftlich gut aufgestellt, der Haushalt der Universitätsstadt im grünen Bereich. Palmers Wahlkampagne ist geprägt von allerlei beeindruckenden Zahlen zur Zahl neuer Unternehmen und Arbeitsplätze. Das Versprechen, Umwelt und Wirtschaft zusammenzubringen, ist auch das Rezept, mit dem die Grünen bald in ganz Baden-Württemberg und darüber hinaus erfolgreich waren. "Politische Figur Palmer am Ende" Dieses Erbe wird er seiner Partei hinterlassen, wenn er am Sonntag hinter Baumgärtner oder der SPD-Kandidatin Sofie Geisel landen sollte. Der Ausgang des ersten Wahlgangs ist offen. Baumgärtner und Geisel unterscheiden sich von Palmer vor allem in dem Versprechen, wieder mehr Ruhe ins Rathaus zu bringen, nicht so polarisieren zu wollen, wie der Amtsinhaber. Der aber hat seit Monaten keinen Skandal mehr losgetreten, sogar Fehler auf Wahlkampfdiskussionen eingeräumt. Ob aus Kalkül oder echter Einsicht, ist unklar, aber dass ihn der Beinahe-Ausschluss von den Grünen beeindruckt hat, ist offensichtlich. Er will dort unbedingt Mitglied bleiben. "Wenn ich diese Wahl nicht für mich entscheiden kann, ist die politische Figur Boris Palmer am Ende", sagt der 50-Jährige im Gespräch mit der "Pforzheimer Zeitung". Er wolle gerne weitermachen, wenn er eine Mehrheit der Bevölkerung hinter sich habe. Sei das aber nicht der Fall, wolle er schon nach dem ersten Wahlgang aufhören, sagt Palmer. "Dann bin ich Pensionär, habe drei Kinder und setze mich bei schönem Wetter aufs Fahrrad." Als Privatmensch werde er sich auch in der Partei mit Wortmeldungen zurückhalten, wenn er aufs Altenteil geht, sagt Palmer. Dass er als Vater und Fahrradfahrer auch glücklich sein kann, mag man sich vorstellen können. Dass er sich aber auch auf Facebook Zurückhaltung auferlegt und nach wohl Tausenden Wortmeldungen dort zu schweigen beginnt, wäre dann doch eine Überraschung. Aber auch für Überraschungen war Palmer stets zu haben. Quelle: ntv.de, mit dpa

  • Massives Zugchaos im Norden – 250 Reisende im ICE gestrandet

    Der Zugverkehr ist erheblich gestört. Es gibt Ausfälle und Verspätungen – weil ein Laster eine Brücke rammte und ein Baustellenfahrzeug die Oberleitung beschädigte. Seit dem frühen Samstagmorgen ruckelt der Zugverkehr im Norden erheblich. Die Bahn rechnet bis zum späten Abend mit Einschränkungen. Verantwortlich für das Chaos sind zwei voneinander unabhängige Unfälle. Erst krachte gegen 7.50 Uhr am Bahnhof in Elmshorn ein Laster gegen eine Eisenbahnbrücke. Der Zugverkehr musste dort rund eine Dreiviertelstunde komplett eingestellt werden. Dann konnten zumindest zwei von drei Gleisen wieder freigegeben werden, um 10.15 Uhr schließlich auch das dritte Gleis. Kreuzfahrtreisende bleiben im ICE auf der Strecke Die Züge fahren dennoch immer noch nicht planmäßig. Denn als an der Eisenbahnbrücke wieder freie Fahrt war, hatte es längst an einer weiteren Stelle einen folgenschweren Unfall gegeben: Rund 20 Kilometer weiter südöstlich war gegen 9.30 Uhr in Hamburg-Eidelstedt ein Baufahrzeug in die Oberleitung geraten und hatte diese beschädigt. Das bremste den ICE 1088 von Frankfurt nach Kiel aus, er blieb im Bahnhof Hamburg-Eidelstedt liegen. "Die rund 250 Reisenden an Bord mussten von Feuerwehr und Bahnpersonal aus dem Zug geholt werden", sagte ein Bahnsprecher t-online. Für viele der Passagiere eine äußerst unangenehme Panne: Sie wollten laut einem Reporter vor Ort nach Kiel, um von dort auf Kreuzfahrt zu gehen. Nun mussten sie zunächst mit Bussen zum Hamburger Hauptbahnhof gebracht werden, um von dort aus weiterzureisen. Rund um Hamburg: Zugausfälle und lange Verspätungen Der Oberleitungsschaden war am späten Samstagmittag noch immer nicht behoben, die Bahn wagt derzeit keine Prognose, wann die Strecke wieder für Züge befahrbar sein wird. Die Auswirkungen sind erheblich. Zwischen Hamburg und Kiel, Hamburg und Westerland auf Sylt sowie zwischen Hamburg und Dänemark werden alle Fernzüge nach Möglichkeit umgeleitet und haben eine Verspätung von rund 40 Minuten. Fernzüge, die ab Hamburg eingesetzt werden, verspäten sich bereits bei der Bereitstellung und starten dann erst ab dem Hauptbahnhof. Im Regionalverkehr gibt es Teilausfälle: Der RE 6, der eigentlich zwischen Sylt und Hamburg verkehrt, erreicht Hamburg nun nicht mehr. Er endet beziehungsweise beginnt jetzt in Elmshorn. Ebenso der RE 7, der sonst zwischen Flensburg/Kiel Hbf und Hamburg verkehrt. Der RE 70 zwischen Kiel und Hamburg wird umgeleitet. Auf allen Strecken kommt es laut Bahn zu Reisezeitverzögerungen von rund 60 Minuten. "Zugausfälle sind möglich", teilte der Konzern mit. Quelle: t-online.de

  • Russen errichten Schwimmbrücke bei Cherson

    Der Vormarsch der ukrainischen Streitkräfte auf Cherson verschärft die Lage von Moskaus Verbänden in der Region. Nun zeigen Satellitenbilder nahe der Stadt eine getarnt angelegte Pontonbrücke über den Dnipro. Will Russland darüber seine Truppen evakuieren? Im Süden der Ukraine haben russische Truppen eine Pontonbrücke bei der besetzten Stadt Cherson errichtet. Das belegen von ntv.de verifizierte Satellitenbilder, auf denen eine Konstruktion im Schatten der Antoniwkabrücke zu erkennen ist. Die Aufnahmen stammen vom 18. Oktober. Demnach wurde der Übergang innerhalb kürzester Zeit im Schutz der beschädigten Betonbrücke errichtet. Der Sicherheitsexperte Tim Ehrhart veröffentlichte auf Twitter zwei Satellitenfotos, die zeigen, wie ein Lastkahn die letzten Pontonteile in Position bringt. Im Netz kursieren zudem weitere Fotos, auf denen die vertäute Schwimmbrücke im Schatten der Antoniwkabrücke aus seitlicher Perspektive zu sehen ist. Der heimliche Bau einer gut getarnten Ersatzbrücke wirft zahlreiche Fragen auf: Für die russischen Kräfte in der Region wird die Lage aufgrund der seit Wochen laufenden ukrainischen Gegenoffensive immer brenzliger. Am Vorabend war plötzlich von einer "Evakuierung" der Zivilbevölkerung die Rede, am Vormittag dann verkündeten die Besatzungsbehörden ihren vollständigen Rückzug aus der Stadt. Das Ausmaß des russischen Rückzugs ist noch unklar. Verwaltungschef Wladimir Saldo teilte zum Beispiel mit, die russische Armee werde in Cherson "bis zum Tod" kämpfen. Bereits gestern sprach der neue russische Oberbefehlshaber in der Ukraine, General Sergej Surowikin, von einer schwierigen Lage in dem Frontabschnitt. "Wir werden bedacht und rechtzeitig handeln und schließen auch schwierige Entscheidungen nicht aus", sagte der General, im Fernsehen. Details nannte er nicht. Cherson liegt am Westufer des Flusses Dnipro. Das erschwert die Verteidigung der Stadt für Moskaus Militärplaner. Denn Nachschub und Verstärkungen müssen erst über den Strom gebracht werden, der auf Höhe der Antoniwkabrücke gut 940 Meter breit ist. In den vergangenen Wochen hatte die ukrainische Artillerie immer wieder die von den Russen gehaltenen Übergänge über den Dnipro unter Feuer genommen, darunter auch die strategisch wichtige Antoniwkabrücke bei Cherson. Seit Ende Juli griff Russland daher auf ein Fährsystem zurück, um seine Truppen am westlichen Ufer zu versorgen. Über die nun errichtete Pontonbrücke könnte Moskau zum einen schweres Militärgerät an die Front am Westufer befördern oder aber Truppen aus dem Brückenkopf ans östliche Ufer evakuieren. In Reichweite ukrainischer HIMARS-Raketen: Die Antoniwka-Brücke bei Cherson. Laut dem österreichischen Oberst und Militärexperten Markus Reisner ist die Gegenoffensive bei Cherson für die Ukraine wichtiger als die Operationen im Osten des Landes. Im Fall eines etwaigen Misserfolgs könnten die Russen im Frühjahr aus dem Brückenkopf am westlichen Dnipro-Ufer heraus neue Angriffe starten und versuchen, die Ukraine zu einem Binnenland zu machen, erklärte Reisner bei ntv. Ähnlich äußerte sich auch der Sicherheitsexperte Carlo Masala. "Wenn die Ukraine Cherson zurückerobern sollte, würde sie die Russen zurück über den Dnipro schicken", sagte Masala kürzlich im "Stern"-Podcast "Ukraine - die Lage". "Russland könnte dann keine Landbrücke zwischen dem Osten und dem Süden bis runter zur Krim schaffen. Gleichzeitig würde die Eroberung von Odessa fast völlig unmöglich werden." Für die russischen Streitkräfte hätte das eine "massive Niederlage" zur Folge, die sich auch "zu Hause nicht mehr verschweigen" ließe. Quelle: ntv.de, jpe/mmo

  • Burger King versucht image zu Retten

    https://www.tiktok.com/@burgerkingde/video/7156168122808962310 dieses Video postete Burger King auf ihrem TikTok account wo es zu heftigen Reaktionen in Kommentaren kam .

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