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  • Coronavirus: Dänemark und Frankreich ab Sonntag Hochrisikogebiete

    Im Tim-News Blog - aktuell über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg informiert. Das Geschehen des Tages können Sie hier nachlesen. Am frühen Samstagmorgen geht es in einem neuen Blog weiter. Das Wichtigste in Kürze: Frankreich, Dänemark und Norwegen ab Sonntag als Hochrisikogebiete eingestuft Omikron-Variante erstmals in Mecklenburg-Vorpommern nachgewiesen Drei Tote in Pflegeheim: Ermittlungen gegen ungeimpfte Mitarbeiterin Gericht: Kostenbeteiligung für Rückholflüge war rechtens Bundesrat beschließt Verkaufsverbot für Silvesterböller Verwaltungsgericht hebt 2G-Pflicht für Kosmetik- und Tattoostudio in MV auf Bundesgesundheitsminister Lauterbach geht von starker fünfter Welle aus EU bestellt an Omikron-Variante angepassten Impfstoff Gemeldete Neuinfektionen im Norden: 859 in Schleswig-Holstein, 2.631 in Niedersachsen, 1.358 in Mecklenburg-Vorpommern, 1.210 in Hamburg, 307 im Bundesland Bremen RKI: Bundesweit 50.968 neue Corona-Fälle registriert - Inzidenz bei 331,8

  • Gericht kippt 2G-Regel in Niedersachsen - Diese Corona-Regeln gelten jetzt

    Das Oberverwaltungsgericht hat die 2G-Regel im Einzelhandel in Niedersachsen gekippt. Die Beschränkung auf Geimpfte und Genesene sei in der aktuellen Infektionslage nicht notwendig. Landesweit gilt die Warnstufe 2. Nach Weihnachten greift die Warnstufe 3. Artikel weiterlesen mit:

  • Grünes Licht für neue Covid-Medikamente

    Die endgültige Zulassung durch die EU-Kommission steht noch aus - aber die gilt als Formsache. Die EU-Arnzeimittelbehörde EMA hat grünes Licht für zwei neue Covid-Medikamente gegeben. Eines könnte sogar gegen die Omikron-Variante wirksam sein. Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht für die Zulassung von zwei weiteren Medikamenten zur Behandlung von Covid-19 gegeben: Die Medikamente Xevudy und Kineret seien wirksam und gut zur Behandlung von Patienten geeignet, teilte die Behörde in Amsterdam mit. Zur Zulassung fehlt nun noch die Zustimmung der EU-Kommission - dies gilt aber als Formsache.Wohl auch wirksam gegen Omikron Damit stehen in der EU dann insgesamt fünf Medikamente zur Behandlung von Covid-19-Patienten zur Verfügung. Xevudy der Hersteller GlaxoSmithKline und Vir Biotechnology ist ein monoklonaler Antikörper. Es kann nach Einschätzung der Experten bei Erkrankten eine Verschlechterung des Zustandes verhindern - vermutlich auch bei der Omikron-Variante. Das Präparat Kineret des schwedischen Herstellers Oprhan Biovitrum AB könne Patienten mit Lungenentzündung gegeben werden, die Sauerstoff benötigten. Es ist in der EU bereits als Mittel gegen andere Entzündungen zugelassen. EU sichert sich Zugriff auf neue Medikamente Die EU-Kommissarin für Gesundheit, Stella Kyriakides, begrüßte die Empfehlung der EMA. Damit stehe nun eine breitere Palette von Medikamenten zur Verfügung. In den nächsten Monaten würden weitere folgen. Nur Stunden zuvor war bekannt geworden, dass sich die EU eine halbe Million Einheiten neuentwickelter Covid-Medikamente auf Antikörperbasis gesichert hat - darunter auch 220.000 Dosen des Medikaments von GlaxoSmithKline.

  • Long COVID: Studie findet Hinweise auf Entzündungs­reaktionen

    Leicester/England – Viele Patienten, die wegen COVID-19 im Krankenhaus behandelt werden, erholen sich nur langsam. In einer britischen Langzeitstudie litten die meisten Patienten, die 5 Monate nach der Entlassung über Long COVID klagten, auch nach 1 Jahr noch unter den Folgen der Erkrankung. Bei vielen Patienten waren laut der Publikation in medRxiv (2021: DOI: 10.1101/2021.12.13.21267471) Entzündungsparameter im Blut erhöht. Die „Post-hospitalisation COVID-19“-Studie (PHOSP-COVID) begleitet eine Gruppe von Erwachsenen, die während der 1. Welle mit COVID-19 im Krankenhaus behandelt wurden. Das Ziel ist die Erfassung von Langzeitfolgen der Erkrankung. Von den 2.230 Patienten, die nach 5 Monaten an einer 1. Nachuntersu­chung teilnahmen, konnten 807 nach 12 Monaten erneut untersucht werden. Bei der 1. Untersuchung waren auch Blutproben entnommen worden. Dort wurde die Konzentration von 296 Proteinen bestimmt, die an Entzündungs- und Immunreaktionen beteiligt sind. Der Anteil der Patienten, die sich vollständig von den Folgen der Erkrankung erholt hatten, ist laut dem Bericht des Teams um Chris Brightling von der Universität Leicester nur unwesentlich von 25,5 % auf 28,9 % angestiegen. Selbst unter der vermutlich unrealistischen Annahme, dass sich alle Teilnehmer, die nur zur 1. Nachuntersuchung erschienen sind, inzwischen erholt haben, steigt der Anteil der vollständig genesenen Patienten nur auf etwa 60 %. Vermutlich sind es deutlich weniger. Der geringe Anteil der Patienten, die sich bisher erholt haben, könnte laut Brightling darauf zurückzu­führen sein, dass mehr als 1/4 (27,8 %) der Patienten in der Klinik maschinell beatmet werden mussten. Diese invasive Behandlung führt auch nach anderen Erkrankungen häufig zu einer verzögerten Erholung. In der PHOSP-COVID-Studie senkte eine maschinelle Beatmung die Wahrscheinlichkeit auf eine vollständige Erholung nach 1 Jahr um 58 % (Odds Ratio 0,42; 95-%-Konfidenzintervall 0,23-0,76). Die beiden anderen fast ebenso starken Risikofaktoren für ein Long COVID waren ein weibliches Geschlecht (Odds Ratio 0,68; 0,46-0,99) und eine Adipositas (OR 0,50; 0,34-0,74).Die Symptome von COVID-19 sind bekannt. Neben zahlreichen körperlichen Beschwerden klagen viele Patienten auch über eine mentale Abgeschlagenheit, die als „brain fog“ bezeichnet wird. In einer früheren Zwischenauswertung von PHOSP-COVID nach 5 Monaten hatten die Forscher 4 Verlaufsformen („Cluster") unterschieden. Bei 39 % waren die Long-COVID-Symptome insgesamt mild gewesen, bei 30 % war es zu schweren und bei 20 % zu sehr schweren körperlichen oder mentalen Einschränkungen gekommen. In einer weiteren Gruppe von 11 % der Teilnehmer standen die mentalen Symptome im Vordergrund. Diese Cluster unterschieden sich jetzt hinsichtlich der Entzündungsparameter, die 5 Monate nach der Entlassung aus der Klinik im Blut nachweisbar waren. Bei den Patienten mit „sehr schweren“ Symptomen kam es zum Anstieg von Proteinen wie TTF2, die eine persistierende Störung der Schleimhautfunktion anzeigen, sowie zu einem Anstieg von Zytokinen der Entzündungsreaktion wie Interleukin 6 oder Interleukin 1. Bei den Teilnehmern mit „brain fog“ kam es zu einem Anstieg von Markern wie CD70, die auf eine Neuroinflammation hinweisen. Aus diesen Erkenntnisse könnten sich laut Brightling neue Therapieansätze ergeben. Sollte sich die Vermutung einer anhaltenden Entzündungsreaktion bestätigen, könnten Interleukin 6-Blocker wie Tocilizumab oder auch der Interleukin 1-Antagonist Anakinra die körperlichen Beschwerden lindern. Die Neuroinflammationen, die zum „brain fog“ führen, müssten mit anderen antientzündlichen Medikamenten behandelt werden. Dies sind derzeit allerdings reine Spekulationen. Eine Wirksamkeit müsste auch wegen der Nebenwir­kungen und bei den Biologika wegen der Kosten zuerst in klinischen Studien untersucht werden.

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