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- Von der Leyen besucht Butscha nach Bekanntwerden von Kriegsverbrechen
Von der Leyen sieht in ihrer Reise nach Kiew ein „deutliches Zeichen der Unterstützung für die Ukrainer“. Das Land brauche dringend Hilfe, sagte die deutsche Politikerin am Freitag auf dem Weg in die ukrainische Hauptstadt, in der sie unter anderem Selenskyj treffen wird. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell, der von der Leyen begleitete, kündigte unterdessen an, dass die Vertretung der Europäischen Union in Kiew am Freitag wiedereröffnen sollte. Quelle: REUTERS Er kündigte zudem an, 7,5 Millionen Euro für die Ermittlungen zur Verfügung zu stellen, die die Ukraine nach den Kriegsverbrechen in dem Kiewer Vorort Butscha und an anderen Orten durchführt. Zudem zeigte er sich zuversichtlich, dass die EU-Staaten seinem Vorschlag in den kommenden Tagen zustimmen, der Ukraine zusätzliche 500 Millionen Euro zur Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte in ihrem Kampf gegen die russische Armee bereitzustellen. Damit würden sich die zur Verfügung stehenden Mittel auf 1,5 Milliarden Euro erhöhen.
- Ukraine-Krieg: 39 Tote durch Raketenangriff auf Bahnhof – Selenskyj spricht von „russischen Monstern
Russlands Truppen konzentrieren sich auf den Angriff der Ostukraine. Bei einem Raketenangriff sterben 39 Menschen, getroffen wurde ein Evakuierungsbahnhof: die Lage im News-Ticker. Angriff auf Bahnhof: Raketen treffen Evaluierungsbahnhof in Kramatorsk. Mindestens 39 Menschen sterben. Russland bestreitet den Angriff. Angriffe auf Luhansk: Die ukrainischen Kräfte verzeichneten in der Nacht fast 50 Angriffe von Russland* in der Region Luhansk im Osten des Landes. Brigade aus Butscha auch im Donbass? An der russischen Militäroffensive im Donbass könnte auch eine Brigade beteiligt sein, die zuvor in Butscha für Gräueltaten im Ukraine-Krieg* sorgte. Angriff im Osten der Ukraine*: Die russische Armee scheiterte in Rubischne. In Mariupol harren rund 60.000 Menschen in Kellern aus. Alle Kampfhandlungen in der Ostukraine lesen Sie hier im News-Ticker. +++ 13.45 Uhr: Während Russland versucht, die Verantwortung für den Raketenangriff auf Kramatorsk von sich zu weisen, hat sich mittlerweile auch Wolodymyr Selenskyj geäußert. „Die russischen Monster geben ihre Methoden nicht auf. Ihnen fehlt die Kraft und die der Mut, sich uns auf dem Schlachtfeld entgegenzustellen, deshalb greifen sie die Zivilbevölkerung an.“ Wolodymyr Selenskyj laut einem Bericht des Kyiv Independent In einer Video-Schalte im finnischen Parlament sagte Selenskyj mit Blick auf den Raketenangriff: „Das ist der 44. Tag unserer Realität.“ Weiter gab er zu verstehen, dass es sich um einen gewöhnlichen Bahnhof gehandelt habe.. Laut dem Präsidenten zeige der Angriff, was Russland unter dem „Schutz“ der Donbass-Region verstehen würde. Ein ukrainischer Polizist in Kramatorsk. © Fadel Senna/AFP Ukraine-Krieg: 39 Tote durch Raketenangriff auf Bahnhof – Russland rudert plötzlich mit Statement zurück +++ 12.15 Uhr: Russland hat die Verantwortung für die Raketenangriffe auf den Evakuierungsbahnhof in Kramatorsk mittlerweile zurückgewiesen. Dabei handle es sich lediglich um Anschuldigungen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Es sei eine „Provokation“, die „nichts mit der Realität zu tun“ habe. Das Statement widerspricht dem, was zuvor aus dem Ministerium in Moskau zu vernehmen war. In einem früheren Statement hieß es, dass man drei Hochpräzisionsraketen auf drei Bahnhöfe im Donbass (Ostukraine) abgefeuert habe. Mittlerweile heißt es aus Kramatorsk, dass 39 Menschen ihr Leben durch die Angriffe verloren. Update vom Freitag, 08.04.2022, 10.30 Uhr: Bei einem Angriff auf den Bahnhof in der ostukrainischen Stadt Kramatorsk sind mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Der Angriff soll mit Raketen erfolgt sein. Der Eisenbahnchef Olexander Kamischyn spricht von mindestens 30 Toten und 100 Verletzten. Vom Bahnhof in Kramatorsk aus sind zuletzt immer wieder Zivilpersonen in den westlichen Teil der Ukraine gebracht worden. Nach dem Evakuierungsaufruf der Regierung in Kiew sind täglich bis zu 3000 Menschen von Kramatorsk aus mit dem Zug aus der Ostukraine gefahren. Krieg im Osten der Ukraine: 30 Tote bei Angriff auf Evaluierungsbahnhof – Gouverneur äußert sich Bereits am Dienstag (05.04.2022) äußerte sich eine Ärztin aus Kramatorsk beängstigt gegenüber der Nachrichtenagentur AFP: Sie hoffe, dass die ukrainische Armee noch standhalte, sonst würde in Kramatorsk „das nächste Mariupol“ drohen. Im Osten der Ukraine wurde ein Evakuierungsbahnhof mit Raketen beschossen. Mindestens 30 Menschen sollen laut Berichten dabei ums Leben gekommen sein. © Herve Bar/AFP Das Verteidigungsministerium der Ukraine hat derweil auf Twitter Bilder veröffentlicht, welche Kramatorsk kurz nach dem Angriff zeigen. Sie sprechen von insgesamt zwei Raketenangriffen auf die Station. Sie werfen den russischen Streitkräften zudem vor, bei dem Angriff Streumunition verwendet zu haben. Unabhängig überprüft werden konnte dies noch nicht. Die Bilder zeigen mehrere Tote. Der Gouverneur des Oblast Denzk, Pavlo Kyrylenko, spricht davon, dass sich zur Zeit der Angriffe tausende Menschen an der Bahnstation aufgehalten hatten. Ukraine-Krieg: Einkesselung von Donbass-Städten befürchtet +++ 22.30 Uhr: Im Ukraine-Krieg verlagert sich der Fokus zunehmend in Richtung Osten. Mit Blick auf eine offenbar unmittelbar bevorstehende russische Großoffensive im Donbass appellierte der ukrainische Gouverneur der Region Luhansk, Serhij Gajdaj, am Donnerstag eindringlich an seine Landsleute, den Donbass zu verlassen. „Bitte gehen Sie“, sagte Gajdaj. Es gelte, ein „zweites Mariupol“ zu verhindern. Forensische Analysen des Bundesnachrichtendienstes (BND) stützen Angaben Kiews zu mutmaßlichen russischen Kriegsverbrechen im Großraum Kiew. „Diese paar Tage sind vielleicht die letzte Chance“, um die Ostukraine zu verlassen, mahnte Gajdaj auf Facebook. Sämtliche Städte in der Region befänden sich unter Beschuss, was die Evakuierungsbemühungen erschwere. Einige Orte seien bereits nicht mehr zugänglich. Die ukrainische Bahn warf der russischen Armee vor, Evakuierungszüge für Zivilisten in der Ostukraine zu blockieren. Russland habe eine Bahnstrecke in der Nähe des Bahnhofs Barbenkowo angegriffen, erklärte Bahnchef Oleksandr Kamytschin. Diese Strecke sei der „einzige Ausweg per Zug für Städte wie Slawjansk, Kramatorsk und Lyman“. In Slawjansk und Kramatorsk seien die Passagiere dreier gestoppter Züge zunächst in einem Bahnhof untergebracht worden. +++ 18.45 Uhr: Die ukrainische Regierung bereitet sich auf einen anstehenden Großangriff der russischen Streitkräfte im Osten vor. Gouverneur Gajdaj erklärte, in seiner Region werde bereits überall angegriffen. „Es gibt in der Region kein funktionierendes Krankenhaus mehr.“ Beim Beschuss der Städte Sewerodonezk und Rubischne nahe der Front wurde laut dem Gouverneur bisher mindestens ein Mensch getötet. In der 15.000-Einwohner-Stadt Wugledar südwestlich von Donezk wurden nach Angaben der regionalen Behörden vier Zivilisten bei der Bombardierung eines Zentrums zur Verteilung von Hilfsgütern getötet und vier weitere verletzt. „Der Feind hat direkt dorthin gezielt, um die Zivilisten zu vernichten“, erklärte der Gouverneur der Region Donezk, Pawlo Kyrylenko, auf Facebook. Präsident Selenskyj beschuldigt Russland, Hilfsorganisationen den Zugang zu Mariupol zu blockieren, um tausende Opfer in der Stadt zu verschleiern. „Ich denke, dass sie Angst haben, dass die Welt sieht, was dort vor sich geht, solange nicht alles von russischen Soldaten ‚gesäubert‘ wurde“, sagte Selenskyj in einem Interview mit dem türkischen Fernsehsender Habertürk am Mittwoch (06.04.2022). Die Hafenstadt ist weitgehend zerstört. Wie die Mariupoler Stadtverwaltung erklärte, dürften es angesichts der Größe der Stadt und der Dauer der Blockade bislang „zehntausende Opfer unter der Zivilbevölkerung gegeben haben“. Ukraine-Krieg: Russland nimmt Zentrum von Mariupol ein – Vorstoß auf Donezk +++ 14.40 Uhr: Im Südwesten des Oblast Luhansk, im Osten der Ukraine wird weiter heftig um die Städte Rubischne, Popasna und Sjewjerodonezk gekämpft. Das erklärte Ziel der Streitkräfte aus Russland sei die „Befreiung“ des Gebietes, auf welches pro russische Seperatisten Anspruch erheben, das berichtet die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf den ukrainischen Präsidentenberater Olexeij Arestowytsch. Im Gebiet Donezk, südwestlich vom Gebiet Luhansk, versuchen die Truppen aus Russland ebenfalls weiter vorzudringen. Arestowytsch sieht hier jedoch wenig Erfolg für die Besatzer. So würden die russischen Truppen derzeit versuchen von der Stadt Isjum, weiter in Richtung der Städte Luhanska und Donezk vorzustoßen. Isjum liegt ungefähr auf halbem Weg zwischen Charkiw und Luhansk. Die nächsten Ziele der Besatzer Armee könnten hier die Stadt Slowjansk und anschließend die Stadt Kramatorsk sein. Ein weiterer Stoßtrupp soll laut Arestowytsch rund 100 Kilometer von Mariupol entfernt versuchen von der Stadt Wuhleda in Richtung Marjinka, einem Vorort von Donezk, vorzustoßen. „Dies ist ein Versuch, unsere Soldaten einzukreisen, aber ich glaube, dieser Versuch wird vergebens sein. Das Gelände ist zu ungünstig für den Feind“, ordnete der Präsidentenberater das Vorgehen Russlands an dieser Stelle ein. Krieg im Osten der Ukraine: Krankenhäuser in Mariupol geräumt +++ 13.25 Uhr: Während sich die Streitkräfte Russlands aus der Region Kiew und dem Norden der Ukraine zurückziehen, wird im Osten weiter vor Attacken gewarnt. „Diese paar Tage sind vielleicht die letzte Chance“, zitiert die Nachrichtenagentur AFP den ukrainischen Gouverneur der Region Luhansk, Serhij Gajdaj. Die russischen Truppen würden derzeit versuchen, Fluchtrouten abzuschneiden. Unabhängig bestätigt werden konnte das bisher nicht. „Bitte gehen Sie!“ Serhij Gajdaj bereits am Mittwoch (06.04.2022) Im Oblast Luhansk würde es bereits in weiten Teilen Angriffe geben, so Gadjdaj. „Es gibt in der Region kein funktionierendes Krankenhaus mehr“. Der Gouverneur erklärte in Zusammenhang mit der Evakuierung weiter, dass die ukrainische Verwaltung „kein zweites Mariupol“ haben wollen würde. Krieg im Osten der Ukraine: 60.000 Menschen in den Kellern von Mariupol In der umkämpften Hafenstadt hatte sich zuvor bereits der von den pro-russischen Separatisten eingesetzte Bürgermeister, Konstantin Iwaschtschenko, geäußert. Im russischen Staatssender Rossija-1, sagte er, dass sich derzeit bis zu 60.000 Zivilpersonen derzeit in den Kellern der Stadt verstecken würden. Zu seiner eigenen Sicherheit hält sich der demokratisch gewählte Bürgermeister Wadym Bojtschenko im ukrainisch kontrollierten Gebiet auf, wie die Deutsche Presse-Agentur richtet. Zuvor hatten die Separatisten die Herrschaft über das Zentrum von Mariupol verkündet. (siehe Update von 11.45 Uhr) Ukraine-Krieg: Charkiw weiter unter Beschuss +++ 12.45 Uhr: In der Nacht kam es zu 48 Angriffen auf zivile Infrastruktur, das berichtet Kiew Independent unter Berufung auf Oleh Sinehubov, den Leiter der regionalen Verwaltung von Charkiw. In der Stadt Balakliia im Oblast Charkiw, im Osten der Ukraine, wurden nach Angaben von Sinehubow drei Personen getötet. Die Angriffe erfolgten durch Raketen, Artillerie und Mörser. In der Stadt Losowa schlugen laut dem Leiter der Verwaltung ebenfalls Raketen ein, hier kam nach aktuellem Kenntnisstand allerdings niemand zu Schaden. Angriff auf Oblast Charkiw: In der Nacht wurden fast 50 Angriffe verzeichnet Für die Stadt gilt, ebenso wie für die Barvinkove, eine Evaluierungsempfehlung, darauf machte Sinehubov nochmals über Telegramm aufmerksam. Zudem teilte er mit, dass es bereits 15.000 Menschen aus den betroffenen Gebieten geschafft hätten. Die Angriffe würden sich derzeit auf den Osten von Charkiw konzentrieren, heißt es weiter. Die Front befinde sich derzeit in den Städten Izyum und Kupjansk. Beide liegen zirka 130 Kilometer südöstlich der Stadt Charkiw. +++ 11.45 Uhr: Das Zentrum der seit Wochen umkämpften Hafenstadt Mariupol scheint eingenommen worden zu sein. Prorussische Separatisten haben nach eigenen Angaben, mit Unterstützung der Truppen aus Moskau* die weitgehende Kontrolle über das Zentrum der Stadt im Osten der Ukraine erlangt. „Man kann sagen, dass im zentralen Teil der Stadt die Hauptkämpfe beendet sind.“ Eduard Bassurin, Sprecher der prorussischen Kräfte im Gebiet Donezk, im russischen Staatsfernsehen Dementgegen steht die Darstellung der Gegenseite. „Mariupol hält sich“, sagte der ukrainische Präsidentenberater Olexeij Arestowytsch. Die Kämpfe hätten sich nach pro-russischen Angaben in den Bereich des Hafens, sowie rund um das Stahlwerk „Asow-Stahl“*, verlagert. Ukraine-Krieg: Mariupol im Osten wohl teilweise eingenommen Rund 3000 Soldatinnen und Soldaten der Ukraine würden in Mariupol noch Widerstand leisten, so Bassurin. Laut dem pro-russischen Separatisten würden die Verteidiger Unterstützung aus der Bevölkerung erhalten. Die Angaben konnten bisher nicht unabhängig bestätigt werden. Seit Wochen ist die Lage in Mariupol katastrophal. Die Stadtverwaltung spricht von möglicherweise zehntausenden getöteten Menschen aus der Zivilbevölkerung. Immer wieder scheitern Versuche, die verbliebenen Einwohner zu evakuieren. Mariupol gilt als ein strategischer Schlüssel im Ukraine-Krieg*. +++ 09.45 Uhr: Die Angriffe im Gebiet Luhansk dauern an. Die Kleinstadt Popasna im Osten der Ukraine steht nach Angaben der ukrainischen Streitkräfte weiterhin unter Beschuss. Einheiten der territorialen Verteidigung der Ukraine seien Ziel der Angriffe, heißt es in einem Bericht des Generalstabs am Donnerstagmorgen (07.04.2022). Russland wolle so die Offensive rund um die Großstadt Sjewjerodonezk wieder aufnehmen. Die Stadt liegt rund 100 Kilometer von Luhansk und rund 150 Kilometer von Donezk. Die Offensive könnte sich erneut gegen die Städte Rubischne und Nischnje richten. Diese liegen jeweils nördlich und südlich vor Sjewjerodonezk. Ukraine-Krieg im Osten: Russland scheitert bei Rubischne Rund 50 Kilometer südlich von Rubischne, haben Truppen von Wladimir Putin* einen „erfolglosen“ Versuch unternommen, die Verteidigungslinien nahe der Siedlung Nowotoschkiwske zu durchbrechen. In dem Bericht heißt es weiter, dass Russlands Truppen in den besetzten Gebieten weiterhin Gewalt gegen Zivilisten ausüben würden. Aus der umkämpften Hafenstadt Mariupol seien zudem Menschen in die Region Donezk „zwangsumgesiedelt“ worden, heißt es weiter. Eine unabhängige Überprüfung der Angaben war bisher nicht möglich. Selenskyj zur drohenden russischen Ost-Offensive – „Wir werden kämpfen“ Update vom Donnerstag, 07.04.2022, 07.15 Uhr: Wiedereinmal wendet sich der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj*, an die Weltgemeinschaft. In einer Videobotschaft forderte er nicht nur mehr Sanktionen, sondern warnte auch vor einer neuen Offensive Russlands im Osten der Ukraine. Das Video wurde in der Nacht auf Donnerstag (07.04.2022) veröffentlicht, wie die dpa berichtet. „Wir werden kämpfen und uns nicht zurückziehen“, betonte Selenskyj in der Videobotschaft. Er gehe davon aus, dass die aus Kiew abgezogenen Truppen, nun zur Durchsetzung der russischen Interessen im Donbass-Gebiet genutzt werden könnten. Widerstand im Osten der Ukraine: Charkiw bereit für die Verteidigung Während die Regierung der Ukraine bereits zur Flucht aus den Gebieten Luhansk, Donezk und Charkiw aufrief, versuchte der Bürgermeister, Ihor Terechow, von Charkiw zuletzt zu beruhigen. Eine zentrale Evakuierung der zweitgrößten Stadt der Ukraine hält er derzeit nicht für notwendig, das teilte Terechow in einer Videobotschaft mit. Die Stadt Charkiw sei bereit zur Verteidigung, es seien genügend Waffen vor Ort. Der Aufruf zur Evakuierung treffe jedoch für die südlicheren Bezirke der Region Charkiw zu, so Terechow laut dpa. Ukraine-Krieg: Luhansk unter Artilleriebeschuss – „Packt eure Sachen und flieht“ Update vom Mittwoch, 06.04.2022, 21.50 Uhr: Kurz nachdem die ukrainische Vize-Regierungschefin Iryna Wereschtschuk die Bevölkerung in den Gebieten Luhansk und Donezk zur Flucht aufgerufen hatte, wurden in der ostukrainischen Stadt Sjewjerodonezk Angriffe gemeldet. Nach offiziellen Angaben wurden durch Artilleriebeschuss mehr als zehn Hochhäuser zerstört. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtete, brannten zudem fünf Privathäuser, eine Schule, ein Einkaufszentrum sowie mehrere Garagen ab. „Der heutige Tag hat gezeigt, dass man nicht länger warten kann: Packt Eure Sachen und flieht!“, forderte der Gouverneur des Gebiets Luhansk, Serhij Hajdaj, die verbliebenen Bewohner am Mittwoch bei Facebook auf. Allein am Mittwoch sollen mehrere tausende Menschen mit der Eisenbahn aus den bedrohten Gebieten in den Westen des Landes gebracht worden sein. Ukraine-Krieg: Nächste Militäroffensive im Donbass erwartet Erstmeldung: Kiew – Bilder aus Butscha bei Kiew* haben in den vergangenen Tagen für weltweite Empörung gesorgt. Angesichts der neuesten Gräueltaten russischer Soldaten war vermehrt von Kriegsverbrechen die Rede. Doch derartige Verbrechen ereignen sich bereits seit geraumer Zeit, beispielsweise im Osten der Ukraine. Die ukrainische Regierung erwartet dort bereits die nächste Militäroffensive Russlands. Der Kreml gab bereits vor geraumer Zeit bekannt, dass man die Strategie ändere. Im Vordergrund stehe nun nicht mehr die Eroberung der Hauptstadt Kiew, sondern die „Befreiung“ des Donbass im Osten. Die Behörden riefen „die Bevölkerung dazu auf, diese Gebiete zu verlassen, und tun alles, damit die Evakuierungen organisiert ablaufen“, warnte Vize-Regierungschefin Iryna Wereschtschuk auf Telegram. Um Menschenleben zu retten, müsse das Wereschtschuk zufolge so schnell wie möglich geschehen. Ukraine-Krieg: Kämpft Brigade aus Butscha auch im Donbass? An der russischen Militäroffensive im Donbass könnte offenbar auch eine Brigade beteiligt sein, die zuvor in Butscha für Gräueltaten im Ukraine-Krieg sorgte. Das geht aus einer Analyse des auf Militärtaktik spezialisierte Thinktanks „Institute for the Study of War“ hervor. Im neuesten Lagebericht heißt es, dass die 64. motorisierte Schützenbrigade der russischen Armee in den Donbass beordert worden sei. Russische Soldaten, die zur Einheit gehören, stehen mutmaßlich auch auf einer Liste von „Kriegsverbrechern“, welche das ukrainische Innenministerium veröffentlichte. Die Einschätzung des Instituts geht auf einen unbestätigten Bericht des ukrainischen Geheimdienstes zurück. Angesichts derartiger Prognosen rief bereits vor Wereschtschuks Warnung auf Telegram der Gouverneur von Luhansk dazu auf, zu flüchten: „Wir glauben, dass sie sich auf einen massiven Angriff vorbereiten“, sagte Serhij Gaidaj in einer Mitteilung. Laut der Analyse des Thinktanks entscheidet sich die Schlacht um die Ostukraine vor allem in einer Stadt: Slowjansk. Der Standort gilt als Schlüssel für die Ausbreitung gen Westen. Dort sei es möglich, sich mit Truppen, welche aus Region Sumy kommen, zu verbinden, heißt es im Bericht. Die Einnahme der selbsternannten Volksrepubliken Luhansk und Donezk durch Russland werde „wahrscheinlich scheitern“, falls Slowjansk verteidigt werden könne. (tu/lm/ksa/na mit AFP/dpa) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.
- POL-EL: Nordhorn - 20-Jähriger bei Verkehrsunfall leicht verletzt
Nordhorn (ots) Am 7. April um 9.22 Uhr kam es in Nordhorn in der Engdener Straße zu einem Verkehrsunfall. Ein 65-jähriger Fahrer eines LKW befuhr die Raiffeisenstraße und beabsichtigte nach links auf die Engender Straße einzubiegen. Dabei übersah er den vorfahrtsberechtigten 20-jährigen Fahrer eines Mazda, welcher die Engdener Straße in Richtung Tillenberger Weg fuhr. Der 20-Jährige leitete eine Vollbremsung ein, um einen Zusammenstoß zu verhindern und wich anschließend nach rechts aus. Daraufhin prallte er frontal gegen einen Baum. Der 20-Jährige kam mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus. Die Höhe des Sachschadens steht bislang noch nicht fest. Rückfragen bitte an: Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim
- Terrorakt in Israel Zwei Tote bei Anschlag in Tel Aviv
Bei einem Schusswaffenangriff in Tel Aviv sind laut Medizinern mindestens zwei Menschen getötet und mehrere schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben hat "ein Terrorist" das Feuer eröffnet. Ein Verdächtiger wurde auf der Flucht erschossen. Im Zentrum von Tel Aviv sind bei einem Anschlag mindestens zwei Menschen getötet und mehrere verletzt worden. Das Ichilov-Krankenhaus der israelischen Metropole meldet, es habe zehn bei dem Anschlag verletzte Menschen aufgenommen. Zwei von ihnen seien trotz aller ärztlichen Bemühungen gestorben, vier weitere schweben demnach in Lebensgefahr. Der israelische Rettungsdienst Magen David Adom erklärte, insgesamt seien 16 Verletzte in örtliche Krankenhäuser gebracht worden. Ein Sprecher der Polizei sagte dem Sender Channel 13, "ein Terrorist" habe aus nächster Nähe das Feuer eröffnet und sei dann zu Fuß geflüchtet. Der Sprecher rief die Bevölkerung auf, in den Häusern zu bleiben. "Stecken Sie den Kopf nicht aus dem Fenster." Zeugen sagten der Nachrichtenagentur AFP, sie hätten Schüsse gehört. Sie berichteten von chaotischen Szenen im Zentrum von Tel Aviv. "Es herrscht eine Stimmung wie im Krieg, überall Soldaten und Polizisten. Menschen weinen und laufen in alle Richtungen", berichtete Binyamin Blum, Mitarbeiter eines Restaurants in der Nähe des Anschlagsortes. Angreifer bei Schusswechsel getötet Der Angreifer, der nach Polizeiangaben aus dem Westjordanland stammte, wurde nach einer mehrstündigen Fahndung gestellt und bei einem Schusswechsel mit Sicherheitskräften getötet. Ministerpräsident schickt Verstärkung Ministerpräsident Naftali Bennett traf sich mit hochrangigen Sicherheitsbeamten und ordnete Verstärkung für die Stadt an. "Wo auch immer der Terrorist ist - wir werden ihn kriegen. Und jeder, der ihm indirekt oder direkt geholfen hat, wird einen Preis zahlen", erklärte er. Die islamistische Hamas, die den Gazastreifen regiert, lobte den Angriff, bekannte sich aber nicht dazu. Mehrere Anschläge in den vergangenen Wochen Es war bereits der vierte Anschlag in Israel innerhalb von zwei Wochen. In Bnei Brak bei Tel Aviv hatte ein palästinensischer Angreifer Ende März fünf Menschen getötet, darunter zwei ultraorthodoxe Juden, zwei seit längerem in Israel lebende Ukrainer und einen israelisch-arabischen Polizisten. Nur wenige Tage zuvor waren in der nordisraelischen Stadt Hadera zwei Polizisten getötet worden. Diesen Angriff reklamierte die Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) für sich. Am 22. März hatte ein Mann mit einem Messer und einem Auto im südisraelischen Beerscheba vier Menschen getötet. Der Mann hatte ebenfalls Verbindungen zur IS-Miliz. Nach diesen Attacken hatten die israelischen Sicherheitskräfte dutzende Menschen in Israel festgenommen, die verdächtigt wurden, Verbindungen zum IS zu haben. Die israelische Armee verstärkte zudem seine Einsätze im besetzten Westjordanland, insbesondere in Dschenin, aus dem der Attentäter von Bnei Brak stammte. Vergangene Woche wurden dabei mindestens drei Mitglieder der radikalen Organisation Islamischer Dschihad getötet.
- PolitikSanktionen gegen Angehörige Das bigotte Privatleben der Kreml-Clique
Auf der Suche nach weiteren Sanktionsmöglichkeiten geraten auch Angehörige der Kreml-Clique wie Wladimir Putins Töchter ins Visier. Während in der Ukraine ganze Familien ausgelöscht werden, leben die Liebsten der Moskauer Machtelite schließlich in Saus, Braus oder sogar im verhassten Westen. "I hope the Russians love their children too" ("Ich hoffe, auch die Russen lieben ihre Kinder"), sang Mitte der 80er-Jahre Sting gegen den Kalten Krieg an. Und die Hoffnung, die er damals zum Ausdruck brachte, schwingt auch heute wieder mit. Jedenfalls mit Blick auf das atomare Säbelrasseln des Kremls und die Gefahr eines russischen Angriffs auf die NATO. Nicht nur der obszöne Luxus, in dem sie mit ihren Jachten, Palästen und Ländereien schwelgt, legt nahe, dass die Clique rund um Wladimir Putin durchaus an ihrem hedonistischen Leben hängt und zumindest die eigene Vernichtung nicht riskiert. Der russische Präsident und seine Getreuen haben allesamt auch Familien. Manch einer von ihnen vermutlich sogar mehr als nur eine. Und selbst wenn die greisen Männer inzwischen ihres Lebens vielleicht müde sein sollten, bleibt doch zu hoffen, dass sie wenigstens ihre eigenen Familien nicht mit in den Abgrund reißen wollen. Der Reichtum der Kreml-Fürsten, während ein Großteil der Bevölkerung im ehemaligen Arbeiter- und Bauern-Staat in Armut lebt, wirft bereits ein Schlaglicht darauf, wie bigott das Privatleben von Putin und seiner Entourage ist. Ein Reichtum übrigens, der samt und sonders wohl nicht legal erworben wurde. Ob der russische Präsident selbst, sein Außenminister Sergej Lawrow, sein Sicherheitsrats-Vize Dmitri Medwedew oder sein Sprecher Dmitri Peskow - sie alle hatten schon Korruptionsvorwürfe am Hals, über die früher, als es noch eine unabhängige Presse in Russland gab, auch offen diskutiert wurde. Die Doppelmoral, mit der die Moskauer Machtelite unterwegs ist, tritt auch bei ihren Familien zutage. Ihre Angehörigen frönen schließlich vielfach einem nicht minder dekadenten Lebensstil, weshalb sie nun folgerichtig auch ins Visier der Sanktionen von EU und USA geraten. Und das mitunter noch dazu im Westen, der doch nach Kreml-Lesart eigentlich der Hort allen Übels sein soll. Wladmir Putin Unterhaltung 10.03.22 In der Schweiz versteckt? Das ist Putins angebliche Geliebte Über die mutmaßliche Zweitfamilie des obersten Kreml-Despoten wurde in den vergangenen Wochen schon ausführlich berichtet. Seine Geliebte, mit der er wahrscheinlich seit mehreren Jahren auch verheiratet ist, soll die Ex-Sportlerin Alina Kabajewa sein. Mit der 38-Jährigen, die sich mehrere Jahre auch als linientreue Duma-Abgeordnete betätigte, soll Putin zudem mindestens drei, vielleicht auch vier Kinder haben. Es kursieren Spekulationen, sie und ihr Nachwuchs besäßen Schweizer Pässe und hielten sich in einem Chalet im Tessin auf. Deshalb wurde sogar eine Petition ins Leben gerufen, die ihren Rauswurf aus dem Land forderte. Die Schweizer Behörden erklärten unterdessen, sie hätten keine Hinweise auf Kabajewas Aufenthalt in der Eidgenossenschaft. Putins Ex: Ljudmila Putina. (Foto: picture-alliance/ dpa) Während Putin alles dafür tut, diese Familie geheim und aus der Öffentlichkeit herauszuhalten, ist es dafür bei den Liebsten aus seinem früheren Leben zu spät. Mit seiner Ex-Frau Ljudmila zeigte sich der 69-Jährige schließlich in jüngeren Jahren ein ums andere Mal in der Öffentlichkeit. Auch seine beiden erwachsenen Töchter Maria und Katerina kann er nicht mehr verstecken, auch weil sie im Windschatten ihres Vaters selbst Karriere in Russland gemacht haben. Sie gehören nun explizit zu den Personen im Kreml-Dunstkreis, gegen die im neuesten Maßnahmenkatalog von EU und USA Sanktionen verhängt werden. Putins älteste Tochter Maria. (Foto: IMAGO/SNA) Maria Wladimirowna Woronzowa, wie Putins 1985 in Sankt Petersburg geborene und damit älteste Tochter mit vollem Namen heißt, ist Medizinerin, die sich mit Gentechnik befasst und dazu eine eigene Forschungsklinik betreibt. Dabei soll sie mit Milliardensummen vom Kreml unterstützt werden. Verheiratet ist sie mit dem niederländischen Geschäftsmann Jorrit Joost Faassen, der nicht zuletzt als Gazprom-Berater reich geworden ist. Zuletzt machten allerdings von russischen Journalisten im Exil in Umlauf gebrachte Gerüchte die Runde, dass die Ehe am Ende sei. Putins Tochter Katerina tanzt gern. (Foto: imago/Eastnews) Auf den Namen Katerina Wladimirowna Tichonowa hört dagegen Putins jüngere Tochter aus seiner ersten Ehe, die 2013 in die Brüche ging. Sie soll 1986 in Dresden zur Welt gekommen sein, wo ihr Vater seinerzeit als KGB-Offizier stationiert war. An der Moskauer Universität leitet sie ein Projekt zu Künstlicher Intelligenz, das ebenfalls mit Unsummen subventioniert werden soll. Ihre Ehe mit einem Geschäftsmann soll 2018 zu Ende gegangen sein. Privat tanzt sie zudem gerne Rock'n'Roll und nimmt mit ihrem Hobby schon auch mal an Wettbewerben teil. In der Vergangenheit gab es Spekulationen, Putin wolle sie als seine Nachfolgerin in Stellung bringen. Beide Töchter sollen mehrere Sprachen sprechen. Zudem heißt es, wenn sie ins Ausland reisten, seien sie stets unter falschem Namen und in Begleitung zahlreicher Bodyguards unterwegs. Wenigstens eine der beiden Frauen hat wohl auch Kinder. Jedenfalls rutschte Putin 2017 diese Aussage heraus: "Eines meiner Enkelkinder ist bereits im Kindergarten. Bitte verstehen Sie, ich möchte nicht, dass sie wie eine Art Königskinder aufwachsen. Ich möchte, dass sie wie normale Menschen groß werden." Sergej Lawrow Ob sein Vater Kalantarow oder Kalantanjan mit Nachnamen hieß, ist ungewiss. Fest steht allerdings, dass der russische Außenminister eigentlich gar nicht Lawrow heißt. Ob der Sohn eines Armeniers seinen großrussisch und pompös klingenden Namen - "Lawr" bedeutet "Lorbeer" - bereits von seinen Eltern verabreicht bekommen hat oder er ihn sich einfach selbst zulegte, ist ebenfalls unbekannt. Letzteres würde sicher gut zu dem Mann passen, der sich gern in Designeranzüge kleidet und distinguiert gibt, während er zum vielleicht skrupellostesten Bluthund des Kremls mutiert ist. Auch der "Lorbeersohn" legt viel Wert darauf, seine privaten Verhältnisse zu verschleiern. Offiziell ist der 72-Jährige seit über fünf Jahrzehnten mit seiner Frau Marija verheiratet. Die beiden haben eine gemeinsame Tochter, Ekaterina Lawrowa. 1982 geboren, verbrachte sie einen Großteil ihres Lebens in den USA, wo ihr Vater von 1981 bis 2004 - mit einer mehrjährigen Unterbrechung - als sowjetischer beziehungsweise russischer Repräsentant bei den Vereinten Nationen aktiv war. Ekaterina ist Lawrows einziges leibliches Kind, von dem wir wissen. (Foto: AP) Ekaterina Lawrowa studierte politische Wissenschaften an der Columbia University in New York, wo sie bis 2014 auch lebte. Mittlerweile wohnt sie jedoch in Moskau, wie ihr Vater 2015 in einem vom russischen Außenministerium veröffentlichten Interview offenbarte. "Meine Tochter ist in Russland. Sie arbeitet hier. Sie ist verheiratet. Sie ist die Mutter meines Enkels und meiner Enkelin", sagte Sergej Lawrow da und ergänzte: "Meine Tochter und ihr Mann haben vor Kurzem eine Wohnung in Russland gekauft, da sie noch weitere Kinder haben wollen." Lawrowas Mann, das ist der unter anderem im Lebensmitteleinzelhandel und bei einem Investmentunternehmen involvierte Geschäftsmann Alexander Winokurow. Ihn packte die EU bereits Anfang März auf eine Sanktionsliste, da er zu den finanziellen Unterstützern des Kremls zählen soll. Ekaterina Lawrowa hat dagegen ihr Hobby zum Beruf gemacht. Sie befasst sich mit Kunst und organisiert Ausstellungen. Die von ihr gegründete Firma "Smart Art" war in der Vergangenheit etwa für den russischen Pavillon bei der Architektur-Biennale in Venedig zuständig - künftig kommt das wohl kaum noch in Frage. In einem Interview antwortete sie vor einigen Jahren auf die Frage, was sie vor allem von ihrem Vater gelernt habe: "Selbstvertrauen." Als ihre Lieblingsstädte gab sie New York, London, und Barcelona an. Bei der Kosmetik bevorzuge sie "japanische Marken", während ihr beim Thema Mode vor allem Chanel, Stella McCartney, Céline, Nike und Zara einfielen - alles Labels aus dem "bösen" Westen. Während Lawrows eigentliche Frau Marija seit vielen Jahren nicht mehr gesehen wurde, hat Maria Pewtschich, russische Investigativjournalistin und Unterstützerin des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny, so einiges über die mutmaßliche Zweitfamilie des russischen Außenministers herausgefunden. Ihre Erkenntnisse teilte sie unter anderem auch auf Twitter. Demnach gilt als sicher, dass längst Swetlana Poljakowa die Frau an Lawrows Seite ist. Die beiden sollen sogar bereits seit rund 20 Jahren verheiratet sein. Poljakowa soll zwar keinen Job haben, dafür aber umso mehr im Luxus baden. Sie soll nicht nur über eine 260-Quadratmeter-Wohnung in Moskau verfügen, sondern auch über einen regelrechten Fuhrpark an Luxuskarossen. Pewtschich ist sich sicher, dass die Quelle dieses unerklärlichen Reichtums Schmiergelder von Oligarchen sind, die Lawrow bei seiner Geliebten parkt. Aus erster Ehe hat Swetlana Poljakowa die 26-jährige Tochter Polina. Auch sie verfügt über Geld, dessen Herkunft völlig ungeklärt ist. So erwarb sie im Alter von gerade mal 21 Jahren eine Wohnung für ungefähr 4,4 Millionen Pfund. Nicht irgendwo, sondern in der Kensington High Street im Herzen Londons. "Ihre einzige Geldquelle ist ihre arbeitslose Mutter, die zufällig Lawrows informelle Ehefrau ist. Dies ist das Lehrbuchbeispiel für unerklärlichen Reichtum", urteilte Pewtschich hierüber und forderte: "Polina muss ihre Louis-Vuitton-Koffer packen, sich von ihrem britischen Leben verabschieden und Großbritannien verlassen." Mit Erfolg: Vor rund zwei Wochen packte Großbritannien Lawrows Stieftochter auf die Sanktionsliste. Dmitri Medwedew Zu den Scharfmachern im Kreml zählt seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs auch Dmitri Medwedew. Spielte er von 2008 bis 2012 noch den Überbrückungs-Präsidenten im Kreml, um danach wieder seinem Mentor Putin Platz zu machen, ist er heute der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrats. Eine Jugendliebe, die bis heute hält: Dmitri Medwedew mit seiner Frau Swetlana. (Foto: imago images/ITAR-TASS) Seine Aussagen gehören mit zu den verstörendsten, gestörtesten und bedrohlichsten Tiraden der Putin-Clique in den vergangenen Wochen. Von einem Ende in "atomarer Explosion" fabuliert er ebenso wie von einem russischen Großreich "von Lissabon bis Wladiwostok" oder einer Zukunft, in der "wir uns nur noch mit dem Gewehr im Anschlag gegenüberstehen". Dabei pflegte der Technik- und Musik-Freak in der Vergangenheit durchaus noch ein wesentlich innigeres Verhältnis zu den Gesellschaften, denen er nun wahlweise mit Vernichtung oder aber russischer Zwangsbeglückung droht. Vom ehemaligen Apple-Chef Steve Jobs ließ er sich etwa ebenso begeistert ein Smartphone erklären, wie er sich mit seinen Idolen der britischen Hardrock-Band Deep Purple freudestrahlend ablichten ließ. Toll, so ein iPhone! (Foto: imago/ITAR-TASS) Familiär hingegen geht es - nach allem, was wir wissen - bei dem 56-Jährigen etwas weniger turbulent zu als bei seinen Freunden Putin und Lawrow. Medwedew ist mit seiner Jugendliebe Swetlana verheiratet, die sich als Abtreibungsgegnerin hervorgetan hat und eine besonders innige Beziehung zu Italien pflegt. Hier initiierte sie in der Vergangenheit etwa schon einmal ein russisches Kunstfestival oder brachte sie diverse Städtepartnerschaften auf den Weg. Medwedews einziges Kind: Sohn Ilja. (Foto: imago/ITAR-TASS) Das Paar hat einen Sohn, den 1995 geborenen Ilja. Als Junge versuchte er sich als Schauspieler im Kinderfernsehen. In Interviews sprach Dmitri Medwedew mehrfach voller Stolz über seinen Sprössling, der sich im Rahmen seines Studiums unter anderem dem Völkerrecht gewidmet haben soll. "Er studiert, um Anwalt zu werden", verriet Dmitri Medwedew 2015 etwa über seinen Sohn. Ansonsten weiß man nicht allzu viel über den 26-jährigen Ilja. Nur so viel: Er soll in seiner Jugend ein begeisterter Fan der Musik von Linkin Park gewesen sein - und damit auch seinen Vater angesteckt haben. Den Vater, der jetzt der Welt unverhohlen mit einem Atomkrieg droht. Dmitri Peskow Sieht man sich auf den Social-Media-Kanälen von Elizaweta Peskowa um, dann wirkt ihr Vater Dmitri Peskow auf gemeinsamen Schnappschüssen tatsächlich wie der nette Daddy von nebenan. Doch als Putins Sprecher tut sich der 54-Jährige in den vergangenen Wochen ebenfalls als absoluter Hardliner hervor. Dabei geriert sich Dmitri Peskow nicht nur auf dem politischen Parkett als Haudrauf, auch privat ist er um keinen Skandal verlegen. So ist die zuletzt in die Schlagzeilen geratene Elizaweta Peskowa zwar mittlerweile sein bekanntestes Kind, aber bei weitem nicht sein einziges. Insgesamt hat der Kreml-Sprecher fünf Kinder aus drei verschiedenen Ehen. Erstmals heiratete er Ende der 80er-Jahre Anastasia Budyonnaya, mit der er Sohn Nikolai bekam. 1994, im Jahr der Scheidung, gab er als nächstes der damals 18-jährigen Ekaterina Solotsinskaya das Jawort. Mit ihr bekam er neben Elizaweta noch die Söhne Mika und Denis. Die Ehe zerbrach 2012, nachdem er seine Frau, wie Solotsinskaya selbst ausplauderte, mit der ehemaligen Eiskunstläuferin Tatjana Nawka betrogen hatte. Mit der Ex-Sportlerin bekam Peskow 2014 eine weitere Tochter namens Nadya, ehe er sie ein Jahr darauf zu seiner dritten Ehefrau nahm. Tatjana Nawka - hier bei einem Besuch in Cannes 2018 - ist Dmitri Peskows dritte Frau. (Foto: imago/Future Image) Die Hochzeit wurde pompös in Sotschi gefeiert, ehe es in Richtung Italien auf einer Luxusjacht ab in die Flitterwochen ging. Nicht der einzige Anlass, bei dem sich viele fragten, wie sich Peskow und seine Frau, die Immobilien im Wert von über zehn Millionen Dollar besitzen soll, ihren dekadenten Lebensstil leisten können. Um Putins Sprecher ranken sich jede Menge Korruptionsgerüchte. Von seinen Kindern ist dagegen wenig bis gar nichts bekannt - außer von Elizaweta, die viele Jahre in Paris lebte und in den sozialen Netzwerken ihr Jetset-Leben feiert. Sie machte bereits 2019 Schlagzeilen, als sie ein Praktikum im EU-Parlament absolvierte. Und das bei dem französischen Abgeordneten Aymeric Chauprade, ehemaliger außenpolitischer Berater der französischen Rechtsextremistin Marine Le Pen. Mehr zum Thema Neue Sanktionen aus Washington USA nehmen Putins Kinder und Lawrows Familie ins Visier Petition gegen Putins Geliebte Über 50.000 fordern Rauswurf aus der Schweiz Soll Louis-Vuitton-Koffer packen Lawrows Geliebte und Tochter im Sanktionsvisier Zudem sorgte Elizaweta Peskowa für Wirbel, als sie am Tag des russischen Angriffs auf die Ukraine auf ihrer Instagram-Seite schrieb: "Nein zum Krieg." Wenig später waren die Worte dann aber auch schon wieder verschwunden und die 24-Jährige ruderte zurück: "Wenn ich das sage, meine ich, dass ich für den Frieden bin, nicht nur in der Ukraine, sondern überall auf der Welt." Vor den Sanktionen schützte sie das ohnehin nicht. Seit 11. März ist auch sie davon betroffen. Verständnis hat sie dafür nicht. "Für mich ist das völlig unfair und unbegründet", jammerte sie stattdessen im Anschluss und sprach von einer "Hexenjagd". Schließlich wolle sie doch so gern wieder reisen. Über die Tragödie in der Ukraine, die unter anderem ihr Vater gerade anrichtet, verlor sie dabei kein Wort. Auch das ist sinnbildlich für die unfassbare Bigotterie der russischen Machtelite in diesen Tagen. Quelle: ntv.de
- Selenskyj: „Lage viel schrecklicher als in Butscha!“
Die schrecklichen Bilder von Gräueltaten russischer Truppen an der Zivilbevölkerung in Butscha schockierten die Welt. Hinrichtungen, Massenmord – Kriegsverbrechen! Seit Tagen stellen sich die Menschen in der Ukraine die bange Frage: Wie viele Butschas gibt es noch? Laut Wolodymyr Selenskyj (44) werden die schlimmsten Befürchtungen jetzt in Borodjanka wahr. Der Ukraine-Präsident hat die Situation in der Stadt nach dem Abzug der russischen Truppen als verheerend bezeichnet. Die Lage in Borodjanka sei noch „viel schrecklicher“ als im vor wenigen Tagen von der ukrainischen Armee zurückeroberten Butscha, sagte Selenskyj am Donnerstag in einer Videobotschaft an seine Landsleute. „Es gibt dort noch mehr Opfer der russischen Besatzer.“ Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj während seiner Videobotschaft am DonnerstagFoto: UKRAINIAN PRESIDENTIAL PRESS SERVICE/via REUTERS Die ukrainische Generalstaatsanwältin Iryna Wenediktowa hatte zuvor den Fund Dutzender Leichen in Wohngebieten von Borodjanka gemeldet. „Allein aus den Trümmern von zwei Wohnblöcken wurden 26 Leichen geborgen“, erklärte sie auf Facebook. Wie viele weitere Tote in der 55 Kilometer nordwestlich von Kiew gelegenen Stadt noch gefunden werden, sei „unmöglich vorherzusagen“. Wenediktowa warf Russland Kriegsverbrechen vor. Beweise dafür „finden sich auf Schritt und Tritt“, erklärte sie. In der 13 000-Einwohner-Stadt gebe es keine militärischen Einrichtungen, „ihr einziges Ziel war die Zivilbevölkerung“. Ein völlig zerstörtes Wohnhaus in BorodjankaFoto: Daniel Ceng Shou-Yi/dpa Putins Truppen hätten Streubomben und schwere Mehrfach-Raketenwerfer-Systeme eingesetzt, fügte Wenediktowa hinzu. Sie beschuldigte die russischen Streitkräfte, Zivilisten „zu töten, zu foltern und zu schlagen“ sowie sexuelle Übergriffe zu begehen. Die ukrainischen Behörden würden in Borodjanka Beweise für Russlands Schuld für örtliche und internationale Gerichte sammeln. Lesen Sie auch Das Grauen von Butscha Diese Hand gehörte einer liebenden Mutter Ihr Name ist Irina. Kurze Haare, warmherziges Lächeln. Sie hätte unsere Nachbarin sein können. Putins Schergen mit Todes-Listen auf Menschenjagd „Sie kamen sechsmal, um mich zu holen“ Mykhola und Viktoria haben das Massaker von Butscha wie durch ein Wunder überlebt. Klitschko-Brüder „Dieser Völkermord war eine klare Nachricht“ Er habe schon viel gesehen, sagt Vitali. „Aber was ich in Butscha gesehen habe, war der Horror.“ Die russische Armee hatte sich vor rund einer Woche aus dem Großraum Kiew zurückgezogen und stellt sich derzeit im Osten der Ukraine neu auf. In den nahe Kiew gelegenen Orten bot sich nach dem Abzug der russischen Truppen ein Bild der Verwüstung. Hunderte hingerichtete, unschuldige Zivilisten – Folter und Vergewaltigungnen. Menschenrechtsorganisationen sprechen von Vergewaltigung als „Kriegswaffe“ in der Ukraine. Am Donnerstag hatte der ukrainische Innenminister Denys Monastyrskyj gesagt, Borodjanka sei eine der am stärksten zerstörten Städte in der Region Kiew. Angaben der ukrainische Generalstaatsanwaltschaft zufolge soll es in der Stadt die meisten Opfer in der Region Kiew geben. Bislang haben die Behörden aber noch keine Zahlen für diesen Ort genannt. Seit Mittwoch sucht der ukrainische Zivilschutz dort nach Überlebenden und Opfern. Selenskyj besuchte vor wenigen Tagen Butscha, machte sich ein Bild von den russischen Gräueltaten. Die Situation in Borodjanka soll noch viel schrecklicher seinFoto: RONALDO SCHEMIDT/AFP Putins Raketen Drohnen-Video zeigt Ausmaß der Zerstörung 01:50 Quelle: Reuters / Radio Free Europe/Radio Liberty, Twitter Carl Bildt Teilen Twittern per Mail versenden BILD-Reporter waren in Borodjanka Wer durch den Ort fährt, erkennt die völlige Zerstörung. Kaum etwas steht noch. Die Ukrainer, die in der Stadt eingekesselt waren, haben Dramatisches erlebt. BILD traf Hanna (77), die immer wieder anfing zu weinen, als sie von den russischen Truppen berichtet. „Sie kamen in jedes Haus, suchten und nahmen, was sie konnten. Gold, Fernseher, Kleider, Elektrogeräte. Sogar die Unterwäsche haben sie gestohlen.“ Hanna (77) aus Borodjanka „Putins Soldaten erschossen meine Schwester“ 02:13 Quelle: BILD Teilen Twittern per Mail versenden Viele Männer wurden von den russischen Soldaten mitgenommen. Neben einer Kirche wurden sie laut der Rentnerin gefesselt: „Sie legten sie auf den Boden und folterten sie. Sie haben sie verprügelt und alle möglichen obszönen Sachen gemacht. Einige der Männer ließen sie gehen, andere wurden weggebracht.“ Wo die Männer jetzt sind, wisse Hanna nicht. Aus ukrainischen Regierungskreisen erfuhr BILD, dass auch in Borodjanka immer noch Leichen gefunden werden. Man vermute weitere Leichen in den angrenzenden Wäldern. Auch dieses Haus trafen die russischen Raketen – mit verheerender WirkungFoto: Giorgos Moutafis Hanna hat ihre Schwester verloren Hannas Schwester wurde erschossen, als sie nur zu ihrem Haus ging, um etwas zu essen aus ihrem Kühlschrank zu holen. „Im Haus meiner Schwester gab es keinen Keller, in meinem Haus schon. Also kam sie zu mir, um sich vor den Granaten zu verstecken“, berichtet Hanna. „Wir hatten damals noch Strom, sie bewahrte etwas Essen in ihrem Kühlschrank auf. Dann kamen die Panzerkonvois, sie schossen und zerstörten das Stromnetz. Also beschloss meine Schwester, das Essen aus ihrem Kühlschrank zu holen.“ Dabei habe ihre Schwester Schwierigkeiten beim Laufen gehabt, ihre Beine schmerzten. „Sie war krank“, sagt Hanna. Hanna (77): „Sie schossen meiner Schwester in den Rücken“Foto: Giorgos Moutafis „Als sie schon fast an ihrem Haus war, kam eine Kolonne von Russen vorbei. Sie schossen ihr in den unteren Teil ihres Rückens, sie blieb auf der Straße liegen“, so Hanna weiter. Tragisch: Die Leiche ihrer Schwester konnte Hanna lange nicht von der Straße bergen. „Die Kolonnen schossen um sich, wenn sie vorbeifuhren.“ Hannas Geschichte – nur eine von vielen!
- Finnland steht kurz vor Antrag auf NATO-Beitritt08.04.2022, 04:25 Uhr
Angesichts des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine wächst in der finnischen Bevölkerung der Zuspruch für eine Aufnahme ihres Landes in die NATO. Präsident Niinistö will im Parlament rasch über einen Beitrittsantrag abstimmen lassen und rechnet dort mit einer "gewaltigen Mehrheit". Finnland steht nach Einschätzung seines Präsidenten Sauli Niinistö vor einem Mitgliedschaftsantrag bei der NATO. Er rechne mit einer "gewaltigen parlamentarischen Mehrheit" für einen entsprechenden Beitrittsantrag, sagte Niinistö der "Süddeutschen Zeitung". Im Falle eines Antrags gehe er von einer "zügigen" Entscheidung der NATO aus. Politik 07.04.22 Radikaler Kurswechsel geplant NATO will mehr Waffen an Ukraine liefern Finnland ist EU-, aber kein NATO-Mitglied. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die Debatte über einen möglichen Beitritt zu dem Militärbündnis in Finnland neu entfacht. Traditionell stehen die meisten Finnen einem NATO-Beitritt skeptisch gegenüber - jüngste Umfragen zeigten jedoch erstmals eine Mehrheit dafür. Angesichts des Angriffskriegs sprachen sich in einer Umfrage des Rundfunksenders Yle Mitte März 62 Prozent der Befragten für eine NATO-Mitgliedschaft aus. Gegen einen solchen Schritt waren der Befragung zufolge nur noch 16 Prozent, 21 Prozent waren unentschlossen. Wenige Wochen zuvor hatte sich in einer Yle-Umfrage zum ersten Mal überhaupt eine finnische Mehrheit von mehr als 50 Prozent für einen NATO-Beitritt ausgesprochen. Parlament soll nach Ostern beraten Die Entscheidung für einen Beitrittsantrag soll der finnischen Ministerpräsidentin Sanna Marin zufolge noch vor dem NATO-Gipfel in Madrid im Juni fallen. Das Parlament in Helsinki soll nach Ostern zu Beratungen über das Thema zusammentreten. Politik 14.03.22 Bedrohung durch Ukraine-Krieg Mehrheit der Finnen will Beitritt zur NATO Am Freitag wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Helsinki erwartet. Im Mittelpunkt der Reise stehen nach Angaben des Bundespräsidialamts "die Auswirkungen des brutalen russischen Angriffskriegs in der Ukraine auf die europäischen Nachbarländer". Finnland grenzt auf 1300 Kilometern Länge an Russland und ist somit das EU-Land mit der längsten Grenze zu dem Riesenreich. Es will seine militärische Abwehr wegen der Entwicklungen in der Ukraine etwa mit Waffensystemen aus Israel stärken. Das sagte der finnische Verteidigungsminister Antti Kaikkonen bereits Anfang März. Quelle: ntv.de, lve/dpa/AFP
- Von der Leyen im Zug nach Kiew, viele Leichen in Borodjanka geborgen
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ist auf dem Weg nach Kiew. Sie will dort den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj treffen. Selenskyj warf russischen Truppen Gräueltaten gegen Zivilisten in weiteren ukrainischen Städten vor. In Deutschland sollen Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine vom 1. Juni an staatliche Grundsicherung erhalten, also die gleichen Leistungen wie etwa Hartz-IV-Empfänger. Von der Leyen brach in der Nacht zum Freitag mit dem Zug von Südostpolen in die ukrainische Hauptstadt auf. Die ehemalige deutsche Verteidigungsministerin ist die erste westliche Spitzenpolitikerin, die seit Bekanntwerden der Kriegsgräuel im Kiewer Vorort Butscha die Ukraine besucht. Kiew: „Es braucht härtere Sanktionen“ Als Reaktion auf das Massaker an Zivilisten in Butscha beschlossen die EU-Mitgliedsstaaten am Donnerstag weitere Sanktionen gegen Russland. Darunter sind ein Importverbot für Kohle aus Russland sowie neue Beschränkungen für den Handel und ein weitgehendes Einlaufverbot für russische Schiffe in EU-Häfen. Selenskyj begrüßte die Sanktionen, sagte aber zugleich, sie reichten noch nicht aus, um Russland aufzuhalten und den Krieg zu beenden. „Es braucht mehr Sanktionen. Es braucht härtere Sanktionen.“ Zugleich forderte Selenskyj Waffen für sein Land, „mit denen wir auf dem Schlachtfeld gewinnen können“. Das werde die stärkste Sanktion gegen Russland sein, sagte er in seiner täglichen Videobotschaft. Raketenangriffe auf die Region Odessa Selenskyj sprach von weiteren Gräueltaten russischer Truppen in der Ukraine. In der Kleinstadt Borodjanka bei Kiew, wo Aufräumarbeiten liefen, sei es „viel schrecklicher“ als in Butscha. Dort seien „noch mehr Opfer“ russischer Einheiten. Selenskyj stellte zudem die Frage, was passieren werde, wenn die Welt erfahre, was russische Einheiten in der schwer umkämpften Hafenstadt Mariupol angerichtet hätten. Dort sei auf „fast jeder Straße“ das, was die Welt nach dem Abzug der russischen Truppen in Butscha und anderen Orten um Kiew gesehen habe. Bei einem Raketenangriff durch russische Streitkräfte wurden nach ukrainischen Angaben Infrastruktureinrichtungen in der Region Odessa im Süden des Landes getroffen. Der Raketenangriff sei vom Meer aus gestartet worden, berichtete die Internetzeitung „Ukrajinska Prawda“ unter Berufung auf den Stadtrat von Odessa. Die Angaben konnten nicht unabhängig geprüft werden. Ukraine: Mehr als 4500 Menschen in Sicherheit gebracht Nach ukrainischen Angaben wurden am Donnerstag mehr als 4500 Menschen aus umkämpften Gebieten in Sicherheit gebracht. Rund 1200 stammten aus der von russischen Truppen belagerten Hafenstadt Mariupol, weitere rund 2000 aus mehreren Städten im Gebiet Saporischschja, teilte Vizeregierungschefin Iryna Wereschtschuk mit. Aus dem Gebiet Luhansk im Osten des Landes seien aus den Städten Lissitschansk, Sjewjerodonezk, Rubischne und Kreminna zudem weitere rund 1400 Menschen evakuiert worden. Die Ukraine rechnet mit einer neuen russischen Offensive im Osten des Landes. Für die Unterstützung der Flüchtlinge in Deutschland will der Bund den Ländern pauschal zwei Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Auch trägt der Bund die Ausgaben für die Grundsicherung, wie nach zähen Verhandlungen mitgeteilt wurde. Für die Kriegsflüchtlinge hat das Vorteile: Sie erhalten höhere Leistungen und eine bessere Gesundheitsversorgung. Außerdem bekommen sie früher Unterstützung bei der Integration in den Arbeitsmarkt und haben mit den Jobcentern eine zentrale Anlaufstelle für ihre Belange. Australien und Pink Floyd mit Ukraine-Hilfe Australien fliegt von der Ukraine erbetene Bushmaster-Panzerfahrzeuge in die Ukraine. Die 20 vielseitig verwendbaren Truppentransporter, die Australien unter anderem in Afghanistan eingesetzt hatte, sollen ihre zehn Insassen vor Landminen und anderen Sprengkörpern schützen. Selenskyj hatte in der vergangenen Woche bei einer Ansprache an das australische Parlament konkret um eine Lieferung von Bushmastern gebeten. Die britische Rockband Pink Floyd ist zu ihren ersten gemeinsamen Aufnahmen seit fast 30 Jahren zusammengekommen, um einen Solidaritätssong für die Ukraine aufzunehmen. In den am Freitag erschienenen Titel „Hey Hey Rise Up“ ist Gesang des ukrainischen Sängers Andrij Chlywnjuk der Band Boombox eingeflossen, der sich derzeit in Kiew von einer Granatsplitterverletzung erholt. Zuvor nahmen die Pink-Floyd-Musiker zuletzt für ihr 1994 erschienenes Album „The Division Bell“ gemeinsam Musik auf. Auf das Sowjetische Ehrenmal in Berlin-Treptow wurden Parolen gegen den Krieg in der Ukraine und gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin gesprüht. Ein Sprecher der Berliner Polizei bestätigte die Schmierereien am Donnerstagabend. Nähere Angaben machte er nicht. Wie „Der Tagesspiegel“ und die Zeitung „Neues Deutschland“ berichteten, wurden einige Teile der Gedenkstätte mit Parolen wie „Death to all Russians“ (Tod allen Russen), „Ukrainian Blood on Russian Hands“ (Ukrainisches Blut an russischen Händen) oder „Putin = Stalin“ besprüht. Die Schriftzüge seien umgehend unkenntlich gemacht worden, sagte ein Polizeisprecher dem „Tagesspiegel“. Japan will im Einklang mit dem Westen weitere Sanktionen gegen Russland ergreifen. Man wolle Importe russischer Kohle „schrittweise reduzieren“ und darauf abzielen, Kohle-Einfuhren aus Russland letztlich ganz zu vermeiden, sagte Koichi Hagiuda, Minister für Wirtschaft, Handel und Industrie. Ministerpräsident Fumio Kishida hatte zuvor unter Verweis auf Berichte über russische Gräueltaten erstmals von Kriegsverbrechen gesprochen. Das wird am Freitag wichtig Die meiste Aufmerksamkeit dürfte der Solidaritätsbesuch von Ursula von der Leyen in Kiew bekommen. Sie wird unter anderem vom EU-Außenbeauftragten Josep Borrell begleitet. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) reist nach London. Bei seinem Antrittsbesuch beim britischen Premierminister Boris Johnson dürfte auch der Krieg Russlands gegen die Ukraine im Mittelpunkt stehen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier trifft in Finnland Präsident Sauli Niinistö und Ministerpräsidentin Sanna Marin.
- Bundestag entscheidet: Corona-Impfpflicht ab 60 Jahren kommt nicht – Ampel scheitert
Eine Corona-Impfpflicht in Deutschland kommt aktuell nicht. Nach der Debatte im Bundestag scheitern neben dem Antrag der Ampel auch alle anderen Vorlagen. Entscheidung im Bundestag: Die Abgeordneten haben über die Corona-Impfpflicht* abgestimmt und entscheiden sich gegen den Ampel-Entwurf. Auch alle anderen Anträge, jener der Union, der Antrag von Wolfgang Kubicki (FDP) und der AfD-Antrag werden abgelehnt. Lesen Sie hier die Debatte und die Abstimmungen chronologisch nach. Zusammenfassung: Die Debatte und die Abstimmungen sind beendet, und das Prozedere dauerte länger als geplant. Es wird auf absehbare Zeit keine Corona-Impfpflicht in Deutschlandgeben. Dass der Gesetzentwurf der Ampel – einer Impfpflicht ab 60 Jahren – scheiterte, dürfte auf das Abstimmungsverhalten der FDP zurückzuführen sein. Zusätzlich konnte die Ampel keine Stimmen jenseits der Koalition für ihren Antrag gewinnen. Die Union sorgte mit der Geschäftsordnungsdebatte für eine Verzögerung, wobei bemerkenswert ist, dass sich die Ampel bereits bei der Abstimmung um die Abstimmungsreihenfolge der Anträge nicht durchsetzen konnte. Für die Pandemie-Situation in Deutschland ist zu konstatieren, dass sich der Bundestag im Hinblick auf den Herbst nicht zu einer Gesetzesvorlage durchringen konnte. Bundesgesundheitsminister Lauterbach reagierte bereits mit einer Prognose. Corona-Impfpflicht: Alle Anträge scheitern im Bundestag +++ 13.40 Uhr: Der AfD-Antrag ist mit 79 Ja-Stimmen abgelehnt worden. 607 Abgeordnete haben mit Nein gestimmt. Somit beschließt der Bundestag keine Neuerung bezüglich der Corona-Impfung. +++ 13.30 Uhr: Der Kubicki-Antrag wurde abgelehnt. Der Antrag, den neben Sahra Wagenknecht (Linke) überwiegend Abgeordnete aus der FDP-Fraktion unterstützt hatten, erhielt 85 von 687 abgegebenen Stimmen. 590 Abgeordnete lehnten den Verzicht auf eine Impfpflicht gegen Covid-19 ab. Nun folgt die Abstimmung zum AfD-Antrag. +++ 13.00 Uhr: Aktuell wird der Antrag der Union abgestimmt. Auch der Antrag der CDU/CSU wird abgelehnt, er erhält 172 Ja-Stimmen. Trotz Fraktions-Zwang erhält der Antrag nicht alle Unionsstimmen. Nun wird der Vorschlag von Wolfgang Kubicki abgestimmt. Immer weniger Abgeordnete beteiligen sich an der Abstimmung. Bundestag stimmt ab: Keine Corona-Impfpflicht für ältere Menschen +++ 12.44 Uhr: In Deutschland wird es keine Corona-Impfpflicht für ältere Menschen geben. Eine Mehrheit im Bundestag stimmte am Donnerstag gegen den zuletzt gefundenen Kompromiss, der eine Impfpflicht ab 60 Jahren vorsah. Im Bundestag stimmten 296 Abgeordnete für die Impfpflicht ab 60, 378 dagegen. Neun Parlamentarier enthielten sich. +++ 12.40 Uhr: Die Ampel-Koalition hat im Bundestag eine Abstimmung über die Reihenfolge der Entscheidungen über die unterschiedlichen Anträge zur Impfpflicht verloren. Die Union setzte sich am Donnerstag mit ihrem Wunsch durch, wonach über den Gesetzentwurf für eine Impfpflicht für alle Menschen ab 60 zuerst abgestimmt werden soll. Damit wurde im Anschluss begonnen. Corona-Impfpflicht: Abgeordnete stimmen über die Reihenfolge der Abstimmungsanträge ab +++ 11.53 Uhr: Die Geschäftsordnungsdebatte ist beendet. Nun wird zunächst die Abstimmungsreihenfolge abgestimmt. Mit der Sache Corona-Impfpflicht hat das nichts zu tun. Über die Abstimmungsreihenfolge konnte man sich im Vorfeld nicht einigen. Eigentlich müsste nach der Logik „weitestgehender Antrag zuerst, den Status quo erhaltender Antrag zuletzt“ der AfD-Antrag als vorletztes abgestimmt werden. Der Antrag von Kubicki müsste als letztes abgestimmt werden - und die Ampel-Vorlage zuerst. Die Ampel plädiert jedoch dafür, die AfD zuerst abzustimmen. Friedrich Merz und Thorsten Frei bestehen im Bundestag auf eine Geschäftsordnungsdebatte zur Corona-Impfpflicht. © Michael Kappeler/dpa +++ 11.45 Uhr: Johannes Vogel (FDP) wirft Frei Beschädigung der „politischen Kultur“ vor. Die Union wolle keine Abstimmung, das sei aber Usus und das Verhalten der Union unangemessen. Da es keine Einigkeit gegeben habe, müsse über die Abstimmungsreihenfolge abgestimmt werden. Dagegen spricht sich die Union aus. Wie Vogel vermutet, weil die CDU/CSU zuletzt abgestimmt werden möchte. Der weitestgehende Antrag müsse zuerst abgestimmt werden, erklärt hingegen Jan Korte von der Linken. Corona-Impfpflicht: Debatte um Abstimmungsreihenfolge folgt der Impfpflicht-Debatte +++ 11.30 Uhr: Die Hauptdebatte ist beendet, nun beschwert sich die Union über die Reihenfolge der Abstimmung bezüglich der Anträge. Thorsten Frei (CDU) spricht zum Thema Geschäftsordnung gegen die vorgelegte Reihenfolge. Eine Geschäftsordnungsdebatte ist die Folge. Katja Mast (SPD) spricht hier von „Verächtlichmachung der Demokratie“. Mast betont die „Klarheit“, den die Menschen verdient hätten. Eine Debatte wird von einer weiteren abgelöst. Corona-Impfpflicht: Friedrich Merz verteidigt Franktionszwang bei Abstimmung +++ 11.25 Uhr: Letzter Redner ist Dirk Wiese von der SPD. Auch er verweist auf den Herbst, wenn eine neue Welle der Corona-Pandemie drohe. Nur mit einer Impfpflicht werde die Pandemie „beherrschbar“. Er bedauert, dass es mit er Union keine Verhandlungen gegeben hätte, hier werde die CDU/CSU-Fraktion ihrer Verantwortung nicht gerecht. Er spricht Friedrich Merz insofern an, als das Oppositiojn nicht von staatspolitischer Verantwortung entbinde. Merz betont, dass es sich bei der Abstimmung zur Impfpflicht nicht um eine „Gewissensentscheidung“ handele. Daher gebe es einen gemeinsamen Antrag - man sei sich, bis auf wenige Ausnahmen, innerhalb der Fraktion einig. Er plädiert für den Unionsantrag, außerdem lenke die Ampel davon ab, dass die Koalition nicht geschlossen hinter dem Antrag stehe. Corona-Impfpflicht: Schattenfamilien seit zwei Jahren in Isolation +++ 11.05 Uhr: Die Abgeordnete Nina Stahr (Grüne) plädiert für die Zustimmung der vorgestellten Impfpflicht und verweist auf die Not von Schattenfamilien. Diese leben seit Beginn der Corona-Pandemie isoliert, da Familienmitglieder durch Vorerkrankungen besonders gefährdet sind. Auch sie ist für die Impfpflicht ab 18 Jahren, bittet nun aber um die Zustimmung für den Kompromiss. Die Abstimmung erfolge „zum Wohle der Menschen“: Freiheit für die Menschen, die „seit zwei Jahren isoliert sind“. +++ 10.50 Uhr: In der Kritik steht nun der Fraktionszwang der Union. Die CDU/CSU würde sich bezüglich der Impfpflicht wegducken. Sepp Müller, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Union, betont die Aktivitäten der Fraktion; insbesondere sei es der Union als Volkspartei gelungen, eine Meinung „zu einen“. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) wirbt im Bundestag für eine Impfpflicht gegen das Coronavirus. © Michael Kappeler/dpa Corona-Impfpflicht: Wagenknecht erklärt Impfung zur Privatsache +++ 10.30 Uhr: Als Nächstes redet Sahra Wagenknecht. Corona-Impfung würde vor Infektion nicht schützen, und an Omikron würde kaum jemand schwer erkranken. Sie attackiert die Ampel, insbesondere Karl Lauterbach, und stellt sich hinter den Antrag von Kubicki. Impfung müsse Privatsache bleiben. Die Impfpflicht würde nur debattiert, um die Durchsetzungskraft von Kanzler Olaf Scholz zu demonstrieren: „Und trotzdem halten Sie unbeirrt daran fest, den Menschen eine Impfpflicht aufzuzwingen - weil der Kanzler Durchsetzungsfähigkeit demonstrieren muss?“ Weiter sprach sie von „deutschen Geisterfahrern gegen des Rest der Welt, wo kein Mensch mehr über Impfpflichten nachdenkt und diskutiert“. Corona-Impfpflicht: Grüner Abgeordneter plädiert gegen Impfpflicht +++ 10.20 Uhr: Die Ampel muss um Mehrheit ihres Antrags bangen, da innerhalb der Koalition nicht mit einer einstimmigen Haltung zu rechnen ist. Zumal die Union einen Fraktionszwang dergestalt angekündigt hat, dass man sich „abstimme“. +++ 10.10 Uhr: Max Luchs von den Grünen spricht sich gegen eine Corona-Impfpflicht aus. Es sei eine Umsetzung nicht sichergestellt, insofern sei ein solches Gesetz nicht hilfreich. Mit Druck erreiche man nichts, so Luchs. Er plädiert für den Antrag von Kubicki. Der Antrag zielt darauf ab, die Impfbereitschaft in der Bevölkerung ohne eine Verpflichtung zu erhöhen. Paula Piechotte hält es anders als ihr Parteikollege und ruft zur Unterstützung des Antrags der Ampel auf. Corona-Impfpflicht: Karl Lauterbach appeliert an Union +++ 10.05 Uhr: Gesundheitsminister Karl Lauterbach plädiert für den Antrag und die Corona-Impfpflicht ab 60 Jahren. Er appelliert an die Abgeordneten der Union: „Wir brauchen heute Ihre staatstragende Unterstützung.“ Heute müsse eine Entscheidung fallen. Mit Impfpflicht verhindere man 90 Prozent der Todesfälle, diese Gelegenheit müsse man nutzen. Er finde es „bestürzend“, wenn Kolleginnen aus der Medizin etwas sagen, was durch die Wissenschaft widerlegt worden sei. Er bezieht sich auf die Intervention einer AfD-Abgeordneten. Karl Lauterbach weist weiter darauf hin, dass eine neue Virusvariante nicht vorhergesagt werden kann. Corona-Impfpflicht im Bundestag: Union hält Impfplicht „zum jetzigen Zeitpunkt“ für unangemessen +++ 09.35 Uhr: Andrew Ullmann von der FDP widerspricht Parteikollegen Kubicki. Eine Welle im Herbst werde es geben, „nicht machen“ würde zu Corona-Winter führen. Daher müsse man Impflücken schließen. Reden habe bislang nichts gebracht. „Reißen Sie die Mauer des Parteistolzes ein und lassen Sie Ihr Gewissen sprechen.“ Ullmann ist für Impfpflicht ab 60 Jahren. +++ 09.30 Uhr: Nächster Redner ist Wolfgang Kubicki. Er hat eine Gruppe von 50 Menschen um sich versammelt, um den eigenen Vorschlag vorzustellen. Er plädiert gegen Corona-Impfpflicht aus verfassungsrechtlichen Gründen. Impfung sei Selbstschutz und kein Fremdschutz - der Staat dürfe zu Selbstschutz nicht zwingen. Die Menschen müssten durch Aufklärung zur Impfung gebracht werden. Corona-Impfpflicht: Alice Weidel von der AfD spricht von „radikaler Maßnahme“ +++ 09.22 Uhr: Alice Weidel von der AfD stellt den Antrag der Rechten vor. Sie spricht von einer „verfassungsfeindlichen“ Impfpflicht und einer „radikalen“ Maßnahme. Es gehe um die „Lust an der völligen Verfügungsgewalt“, jetzt gehe es um den „Körper“. Weidel behauptet, dass keiner der Impfstoffe eine „reguläre Zulassung“ hätte. Die AfD plädiert gegen die Corona-Impfpflicht und die Abschaffunf der Impfpflicht für Pflegekräfte. +++ 09.15 Uhr: Die Union will bei Impfpflicht nicht pauschal „ja oder nein“ entscheiden. Eine Impfpflicht würde vor einer Überlastung der Intensivstationen nicht schützen. Die Union fordert ihrerseits in einem Antrag zuerst den Aufbau eines Impfregisters. Die Impfpflicht könne später noch eingeführt werden. Der CDU-Gesundheitspolitiker Tino Sorge rief dazu auf, „sich die Hand zu reichen und für den Vorschlag der Union zu stimmen. Corona-Impfpflicht: Beratung für alle - Impfpflicht ab 60 +++ 09.05 Uhr: Die Aussprache zur Impfpflichtabstimmung beginnt. Erste Rednerin ist Dagmar Schmidt (SPD). Sie trat für eine allgemeine Impfpflicht ein und war an dem Kompromiss für die Impfpflicht ab 60 beteiligt. Sie mahnt vor einer neuen Welle im Herbst und erneuten Einschränkungen, sollte die Impfquote nicht gesteigert werden. Corona-Impfpflicht - Um diesen Entwurf ging es hauptsächlich: Pflichten: Für alle ab 60 Jahre soll eine Pflicht kommen, bis zum 15. Oktober über einen Impf- oder Genesenennachweis zu verfügen. Für alle von 18 bis 59 Jahre, die nicht geimpft sind, kommt zunächst eine Beratungspflicht - sie müssen bis dahin „eine individuelle ärztliche Beratung“ nachweisen. Über die Pflichten, Beratungs- und Impfangebote sollen die Krankenkassen bis 15. Mai die Bürger informieren. Ausnahmen: Von den Pflichten ausgenommen sind Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, und Frauen im ersten Schwangerschaftsdrittel. Kontrollen: Die Nachweise muss man Behörden ab 15. Oktober zusammen mit einem Lichtbildausweis vorlegen können. Zum Durchsetzen sollen im Notfall nur Zwangsgelder zulässig sein, keine Ersatzhaft. Unabhängig von Kontrollen müssen Nachweise bis 15. Oktober der Krankenkasse vorgelegt werden, die Kassen sollen dies zum 1. September anfordern. Zusätzliche Stufen: Der Bundestag soll im Licht des aktuellen Infektionsgeschehens beschließen können, dass die Nachweispflicht noch ausgesetzt wird. Ab dem 1. September kann das Parlament zudem beschließen, dass die Impfpflicht auch für 18- bis 59-Jährige kommt. Die gesamten Regelungen sollen bis 31. Dezember 2023 gelten. Register: Bis Ende 2023 soll ein Register eingerichtet werden, das erhaltene Impfungen gegen bestimmte übertragbare Krankheiten oder eine vorliegende Immunität erfasst. Bundestag stimmt über die Corona-Impfpflicht ab Erstmeldung: Berlin – Am heutigen Donnerstag (07.04.2022) entscheidet der Bundestag über eine mögliche Ausweitung der Corona-Impfpflicht. Ab 9 Uhr werden die Abgeordneten abschließend entscheiden, welcher der vier vorliegenden Vorschläge zur Anwendung kommt. Für die Debatte sind rund 70 Minuten vorgesehen, anschließend wird namentlich über die einzelnen Vorlagen abgestimmt. Vorgeschlagen wird von Abgeordneten aus den Reihen der Koalition eine Impfnachweispflicht für alle Menschen ab 60 Jahren ab Oktober. Gesundheitsminister Karl Lauterbach* (SPD*) sieht gute Chancen, dass dieses Modell den Zuschlag erhält. Die Unionsfraktion will eine mögliche spätere Impfpflicht vorbereiten; für die konkrete Einführung wäre ein erneuter Bundestagsbeschluss nötig. Ein weiterer Antrag wirbt für die Impfung, lehnt eine Pflicht aber ab. Die AfD-Fraktion* will eine allgemeine Impfpflicht ausschließen und die bereits geltende einrichtungsbezogene Impfpflicht wieder abschaffen. Corona-Impfpflicht im Bundestag: Die Abstimmung fällt in eine Zeit, in der die Corona-Pandemie sich noch nicht abgeschwächt hat. Die Zahl der Neuinfektionen* lag am Donnerstag (07.04.2022) etwa bei 201.729, die Inzidenz betrug 1251,3. Experten gehen davon aus, dass nur die Erhöhung der Impfquote eine weitere Welle und einen damit einhergehenden Lockdown verhindern kann. Aktuell liegt die Quote bei denjenigen, die einmal geimpft sind, bei 76,6 Prozent. Zweimal geimpft sind 76 Prozent und geboostert 58,8. (ktho/afp)
- Ferrero-Rückruf: Überraschungseier und Co. betroffen – Kinder mit schweren Symptomen im Krankenhaus
Ferrero startet kurz vor Ostern in mehreren europäischen Ländern einen dringenden Rückruf für beliebte Süßigkeiten – mehrere Kinder liegen mit schweren Symptomen im Krankenhaus. Update vom Mittwoch, 06.04.2022, 21.05 Uhr: Ferrero ruft in Deutschland jetzt noch weitere Kinder-Produkte zurück. „Ferrero arbeitet eng mit der zuständigen Lebensmittelbehörde in Deutschland zusammen, um einen möglichen Zusammenhang mit einer Reihe von gemeldeten Salmonellenfällen aufzudecken“, teilte das Unternehmen mit. Obwohl bislang keines der auf den Markt gebrachten Kinder-Produkte positiv auf Salmonellen getestet worden sei, sollten auch die folgenden Artikel vorsorglich nicht mehr verzehrt werden: Kinder-Überraschungseier (Viererpack, MHD 21.08.2022) Kinder Maxi Mix Plüsch (MHD 21.08.2022) Kinder Mini Eggs Mix (MHD 21.08.2022) Kinder Überraschung Maxi Ei Schlümpfe (MHD 19.08. bis 18.09.2022). Ferrero-Rückruf wegen Salmonellen: Mehrere Kinder im Krankenhaus Update vom Mittwoch, 06.04.2022, 14.05 Uhr: Ferrero hat in mehreren europäischen Ländern Süßigkeiten zurückgerufen. Darunter sind einige besonders bei Kindern beliebte Produkte wie Überraschungseier, Schoko-Bons und Mini Eggs im Oster-Design. Grund sind Salmonellenfälle, die im Zusammenhang mit den Produkten stehen sollen. Nun haben die EU-Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA und die EU-Gesundheitsbehörde ECDC Untersuchungen zu dem Ausbruch aufgenommen. Sie wollen in der kommenden Woche eine Einschätzung veröffentlichen. Bislang seien 105 bestätigte Fälle sowie 29 Verdachtsfälle aufgetaucht, die meisten davon bei Kindern im Alter von unter zehn Jahren, teilten die in Parma und Stockholm ansässigen Behörden am Mittwoch mit. Der Ausbruch sei durch einen ungewöhnlich hohen Anteil an Kindern gekennzeichnet, die ins Krankenhaus müssen, darunter einige mit schweren Symptomen wie blutigem Durchfall, teilten die EU-Behörden mit. Fast die Hälfte aller bisher gemeldeten Infektionen gab es den Angaben zufolge in Großbritannien, wo bereits am 7. Januar der erste Fall nachgewiesen worden war. In Deutschland sind demnach bislang vier bestätigte und drei mutmaßliche Fälle bekannt. Betroffen sind auch Belgien, Frankreich, Irland, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen und Schweden. Großer Rückruf für Überraschungseier & Co. vor Ostern: Welche Produkte in Deutschland betroffen sind Erstmeldung vom Dienstag, 05.04.2022: Kassel – Kurz vor Ostern hat Ferrero einen aktuellen Rückruf* für mehrere, besonders bei Kindern beliebte Süßigkeiten gestartet. Der Rückruf betrifft Überraschungseier (Kinder Surprise), Schoko-Bons und Kinder Mini-Eggs. Alle betroffenen Produkte wurden im Werk Arlon in Belgien hergestellt, teilt das Portal produktwarnung.eu mit. Nachdem zunächst nur in Belgien, Frankreich, Großbritannien und Irland Süßigkeiten von Ferrero zurückgerufen wurden, hat das Unternehmen den Rückruf nun auch auf Deutschland ausgeweitet. Folgende Ferrero-Produkte sind in Deutschland betroffen: Kinder Überraschungseier 3er Pack, 3 x 20 g (MHD: April bis Juni 2022) Kinder Schoko-Bons (MHD: Mai bis September 2022) Kinder Schoko-Bons White (Mai bis September 2022) Kinder Überraschungsei Maxi, 100g (MHD: April bis September) Kinder Mini Eggs alle Sorten, 100g (MHD: August bis September 2022) Kinder Mix Bunte Mischung, 132g (MHD: August bis September 2022) Kinder Mix Körbchen, 86g (MHD: August bis September 2022) Kinder Mix Tüte, 193g (MHD: August bis September 2022) Kinder Happy Moments, 162g (MHD: Mai bis September 2022) Kinder Happy Moments mini Mix, 162g (MHD: Mai bis September 2022) Beliebte Süßigkeiten im Rückruf: Überraschungseier, Schoko-Bons und Kinder Mini-Eggs betroffen Grund für den Rückruf* der Süßigkeiten ist eine mögliche Verunreinigung mit gefährlichen Bakterien. „Wir rufen freiwillig ausgewählte Chargen von Kinder Surprise als Vorsichtsmaßnahmen zurück, da ein möglicher Zusammenhang mit einer Reihe von gemeldeten Salmonellenfällen bekannt wurde“, teilte Ferrero Großbritannien mit. Wie Ferrero Deutschland in einer offiziellen Pressemitteilung bekannt gibt, handelt es sich auch in Deutschland um einen freiwilligen Rückruf. Keines der betroffenen Produkte sei bislang auf dem deutschen Markt positiv auf Salmonellen getestet worden. „Wir nehmen die Lebensmittelsicherheit sehr ernst und bedauern diese Angelegenheit“, schreibt das Unternehmen. Der Rückruf betrifft aktuell bereits mehrere europäische Länder. Laut Informationen von produktwarnung.eu werden neben Deutschland auch in Belgien, Frankreich, Großbritannien und Irland Süßigkeiten von Ferrero zurückgerufen. Verbraucherinnen und Verbraucher können jedoch in jedem Fall gekaufte Produkte wie Überraschungseier, Schoko-Bons, Kinder Surprise und Kinder Mini Eggs anhand des Produktionsortes und des Herstellungsdatums prüfen. In Belgien hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit (Agence fédérale pour la sécurité de la chaîne alimentaire) den Rückruf veröffentlicht. Verbraucherinnen und Verbraucher werden aufgerufen, die fünf betroffenen Schokoladen-Produkte nicht zu konsumieren. Da Ostern vor der Tür steht und die Süßigkeiten bei Kindern beliebt sind, bittet die Behörde Eltern zu überprüfen, ob sie diese Produkte in ihrem Besitz haben und gegebenenfalls dafür zu sorgen, dass sie nicht verzehrt werden. Ferrero startet Süßigkeiten-Rückruf: Diese Produkte sind betroffen In Frankreich wurde der Rückruf für die Ferrero-Süßigkeiten vom Gesundheitsamt (Santé Publique France) veröffentlicht. Folgende Produkte werden in Frankreich und Belgien zurückgerufen: Kinder Überraschungsei 20g und 3x20g, Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen 11/07/22 und 7/10/22, Kinder Überraschungsei Maxi, Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen dem 10/08/22 und dem 10/09/22. Schoko-Bons, Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen dem 10/08/22 und dem 10/09/22. Kinder Mini Eggs, Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen dem 10/08/22 und dem 10/09/22. In Großbritannien und Irland hat Ferrero einen Rückruf für das Produkt „Kinder Surprise“ gestartet. Kinder Surprise, 20g und 3x20g, Haltbarkeitsdatum zwischen dem 11/07/2022 und 07/10/2022 Rückruf von Kinder-Süßigkeiten wegen Salmonellen: Überraschungseier und Schoko-Bons nicht essen Eine Verunreinigung mit Salmonellen kann insbesondere für Kleinkinder, Schwangere, geschwächte oder ältere Menschen gefährlich werden. Diese sollten ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, vor allem wenn Durchfall oder Erbrechen länger als 2 bis 3 Tage anhalten und zusätzlich Fieber auftritt, rät die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA). Die vom Rückruf betroffenen Süßigkeiten von Ferrero sollten daher nicht verzehrt werden. Symptome einer Salmonellen-Erkrankung sind plötzlicher Durchfall, Kopf- und Bauchschmerzen, allgemeines Unwohlsein und gelegentlich auch Erbrechen. Häufig tritt auch leichtes Fieber auf. Die Beschwerden halten oft über mehrere Tage an und klingen dann von selbst ab. „In seltenen Fällen kann es auch zu schweren Krankheitsverläufen, wie beispielsweise einer Blutstrominfektion (Sepsis), mit zum Teil hohem Fieber kommen“, teilt die BzgA mit. Neben Salmonellen sind Herstellungsfehler häufig Gründe für einen Rückruf*. Wer die zurückgerufenen Überraschungseier, Schoko-Bons oder Kinder Mini Eggs gekauft hat, kann den Kundenservice von Ferrero kontaktieren. Es ist nicht der erste Rückruf, der in diesem Jahr vor Ostern für eine Süßigkeit* gestartet wurde. Auch Schokoeier aus Marzipan und Schokolade werden zurückgerufen. (sne/dpa) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.
- Deals des Tages Fire TV Sticks bei Amazon heute bis zu 50 Prozent reduziert
Ab heute gibt es bei den Oster-Angeboten auch die beliebten Amazon-Geräte zu Tiefpreisen. Der Fire TV Stick, Echo Dot und Kindle sind bis zu 50 Prozent reduziert. Wir stellen die besten Deals vor. Überblick Die besten Amazon-Geräte bei den Oster-Deals Weitere Amazon-Geräte zu Top-Preisen Top-Deal im Detail: Fire TV Stick Spezial-Angebote bei den Oster-Deals von Amazon Mit Alexa das Radio starten, ein E-Book auf dem Kindle lesen oder den Echo Show als kleinen Fernseher in der Küche nutzen: Die smarten Geräte von Amazon sind beliebt und beim aktuellen Shopping-Event wieder besonders günstig. Den Fire TV Stick Lite gibt es für 19,99 Euro. Es ist der günstigste Streamingstick und eine gute Wahl, wenn Ihr Fernseher keine 4K-Auflösung besitzt. Die Fernbedienung hat allerdings keine Tasten zur Steuerung des Fernsehers. Die bietet dafür der Fire TV Stick, der zudem das Audioformat Dolby Atmos unterstützt. Wenn Sie einen Fernseher mit 4K besitzen, ist der Fire TV Stick 4K die bessere Wahl. Sie können Serien in der höheren Auflösung und HDR für hohe Kontraste und satte Farben sehen. Noch mehr Leistung bietet nur der Fire TV Stick 4K Max. ANZEIGE Fire TV Stick über 40 Prozent reduziert Die besten Amazon-Geräte bei den Oster-Deals ANZEIGE Top-Deal: Fire TV Stick mit Alexa-SprachfernbedienungVerwandeln Sie Ihren Fernseher in einen Smart-TV: Die aktuelle Version des Fire TV Sticks sorgt für schnelles Streaming Ihrer Lieblingsserien in Full-HD. Heute erhalten Sie den Bestseller schon für rund 23 Euro! 22,99 39,99 43 22,99 22,99 ANZEIGE Nur 19,99 Euro: Fire TV Stick Lite mit Alexa-SprachfernbedienungGenießen Sie schnelles Streaming in Full-HD mit dem Fire TV Stick Lite von Amazon. Sie haben Zugriff auf Tausende Apps wie Netflix, Prime Video und Disney+. Heute ist der Stick mit Sprachsteuerung auf den Tiefpreis von rund 20 Euro reduziert 19,99 29,99 33 19,99 29,99 33 19,99 29,99 33 22,99 ANZEIGE Echo Dot (4. Generation) zum halben PreisDer kleine und smarte Lautsprecher mit Alexa sorgt zu Hause für Entertainment durch Musikwiedergabe, ermöglicht Anrufe per Sprachsteuerung und steuert auf Wunsch Ihr Smarthome. Bei den Oster-Deals kostet er jetzt nur die Hälfte des üblichen Preises. 29,99 59,99 50 29,99 59,99 50 29,99 59,99 50 39,98 ANZEIGE Unter 50 Euro: Der Echo Show 5Mit dem Echo Show 5 machen Sie Ihr Zuhause ein wenig smarter: Tätigen Sie Sprach- oder Videoanrufe, verwalten Sie Kalender und To-do-Listen, hören Sie Wetter- und Verkehrsinformationen und kochen Sie Rezepte nach. Aktuell sparen Sie 35 Euro zum UVP. 49,99 84,99 41 49,99 49,99 84,99 ANZEIGE Zum Prime-Day-Preis: Echo Show 8Mit dem acht Zoll großen HD-Display und Stereosound zeigt Alexa Fernsehserien, Filme oder die Nachrichten. Mit Videoanrufen bleiben Sie in Kontakt mit der Familie und steuern alles bequem per Sprache. Auch beim Kochen ist der Lautsprecher mit Display praktisch und zeigt Rezepte mit Schritt-für-Schritt-Anleitung. Heute sparen Sie 45 Euro und sogar noch 20 Euro extra, wenn Sie zwei Echo Show 8 kaufen! 64,99 109,99 41 64,99 109,99 41 64,99 109,99 41 97,47 ANZEIGE Kindle Oasis stark reduziertDas Kindle Oasis verfügt über einen 7-Zoll-Paperwhite-Display mit 300 ppi und neuester E-Ink-Technologie. Die Farbtemperatur des Frontlichts lässt sich von Weiß bis Bernstein verstellen. Bei Amazon kostet das Gerät heute nur rund 170 Euro und ist erst selten so günstig gewesen. 169,99 229,99 26 229,99 Weitere Amazon-Geräte zu Top-Preisen Echo Dot (4. Generation) und Philips Hue White-Lampe Doppelpack für 41,99 Euro. Sie sparen über 40 Euro zum UVP. Mit den smarten Lampen steuern Sie das Licht per Sprache. Kindle so günstig wie nie: Das Modell von 2019 ist für nur 44,99 Euro erhältlich. Sie sparen 35 Euro im Vergleich zum UVP. Blink Outdoor kabellose Überwachungskamera für 74,99 Euro. Das Modell ist heute 5 Prozent reduziert und funktioniert mit Alexa. Fire TV Cube zum halben Preis für 59,99 Euro. Das Gerät sorgt für schnelles, flüssiges Streaming von Filmen und Serien und kann mit Alexa verwendet werden. Sparen Sie außerdem bei weiteren Technik-Deals und behalten Sie im Liveticker von t-online die besten aktuellen Deals im Blick! Top-Deal im Detail: Fire TV Stick ANZEIGE Fire TV Stick mit Alexa-Sprachfernbedienung 22,99 39,99 43 22,99 22,99 Den Fernseher aufrüsten und die Lieblingsserie und Mediatheken ansehen: All das kann der Streamingstick Fire TV von Amazon. Er wird in den HDMI-Anschluss des Fernsehers gesteckt und verbindet sich über WLAN mit dem Internet. So erhalten Sie Zugang zu Netflix, Amazon Prime Video und den Mediatheken von ARD, ZDF und weiteren Anbietern. Über die Fernbedienung aktivieren Sie zudem die Sprachassistentin Alexa und starten einen Film oder Radiosender per Sprachbefehl. Komfortabler als beim Fire TV Stick Lite ist zudem, dass Sie die Lautstärke und den Fernseher direkt mit der Fernbedienung steuern. Darum ist der Fire TV Stick eine gute Wahl Der kleine Streaming-Stick wertet jeden Fernseher auf und gibt Ihnen Zugang zu Filmen, Serien und Musik. Prime-Mitglieder haben unbegrenzten Zugriff auf Tausende Filme und Serienepisoden und können mit Prime Music werbefrei über zwei Millionen Songs hören. Für rund 23 Euro ist der Fire TV Stick heute ein echtes Schnäppchen. Wer Filme und Serien auch in hoher 4K-Auflösung sehen möchte, greift zum Fire TV Stick 4K oder zum Fire TV Stick 4K Max. 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Schnäppchen-Event: Amazon-Oster-Angebote: Jetzt Schnäppchen sichern Oster-Angebote von Amazon: Die besten Technik-Deals bei den Amazon-Oster-Angeboten Start der Mehrwertsteuer-Aktion: Samsung Galaxy Week bei Media Markt und Saturn Knöllchen vermeiden: Elektrische Parkscheibe von Ooono zum Megapreis Top-Marken knallhart reduziert: Mode im Sale bis zu 70 Prozent günstiger Oster-Angebote bei Amazon: Gas- und Holzkohlegrills von Enders, Weber und Co. zu Tiefpreisen So finden wir die Top-Deals Unser Ziel ist es, die besten Schnäppchen für Sie zu finden. Bei der Auswahl der Produkte achten wir auf den aktuell günstigsten Preis, gute Bewertungen, verschiedene Testergebnisse und gute Größenverfügbarkeit (bei Mode beispielsweise). Unsere Top-Deals wählen wir nach dem besten Preis aus und recherchieren unabhängig. Wir vergleichen die Preise bei großen Onlinehändlern und können so die echte Ersparnis feststellen. Der Artikel wird fortlaufend aktualisiert, damit Sie kein Schnäppchen verpassen.
- Verfolgungsjagd auf A28: Polizei fasst flüchtenden Mann
Weil er keinen Führerschein hat, ist ein 27-jähriger Autofahrer in Delmenhorst über die Autobahn vor der Polizei davongerast - zwischendurch als Geisterfahrer. Beamte stellten ihn nach der Verfolgungsjagd am Montagnachmittag. Gegen den Mann laufen Strafverfahren wegen fehlender Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs und eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens. Aufgefallen war der Fahrer der Polizei, weil er am Steuer telefonierte. Während der Überprüfung seiner Personalien fuhr er unvermittelt auf die Autobahn 28 Richtung Dreieck Stuhr und gab sofort Vollgas, wie es weiter hieß. Nach mehreren gefährlichen Überholmanövern bremste er an der Anschlussstelle Brinkum sein Fahrzeug schließlich voll ab, setzte rückwärts in die Auffahrt und fuhr als Geisterfahrer weiter. In Stuhr ließ er sein Fahrzeug zurück und flüchtete zu Fuß, bis er gestellt wurde.




