T-NEWS
"Immer informiert, immer kostenlos!"

688 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche
- BUNDESWEHR BEGINNT EVAKUIERUNGSMISSION ++ 100 DEUTSCHE AN BORD
Zwei weitere Flieger warten in der sudanesischen Hauptstadt noch auf weitere Deutsche, die evakuiert werden sollen. Seit vergangener Woche gibt es im Sudan heftige Kämpfe zwischen der Armee und der paramilitärischen Gruppe „Rapid Support Forces“ (RSF). Zuvor war eine Einigung zur Eingliederung der RSF-Miliz in die Streitkräfte gescheitert. Bei den Gefechten wurden bereits mehr als 420 Menschen getötet und mehr als 3700 weitere verletzt. Ein Mann blickt auf die Stadt Khartum, wo schwarzer Rauch aufsteigt Ein Mann blickt auf die Stadt Khartum, wo schwarzer Rauch aufsteigt Foto: Marwan Ali/dpa Die Lage in der Hauptstadt Khartum eskaliert seit Tagen. ► Weil die Sicherheit vor Ort nicht mehr gewährleistet werden konnte, entschied Deutschland bereits vor einer Woche, seine Staatsbürger auszufliegen. Jetzt hat die Bundeswehr einen Einsatz für die Evakuierung von rund 300 deutschen Staatsbürgern (Diplomaten, Entwicklungshelfer, Geschäftsleute) begonnen! An dem Einsatz sind mehr als 1000 Männer und Frauen der Bundeswehr beteiligt. Für die Rettungsmission flog die Luftwaffe nach BILD-Informationen mit Militärtransportern A400M in das von Kämpfen erschütterte Land – die erste deutsche Maschine landete am Sonntag um kurz vor 16 Uhr (Ortszeit) in Khartum. Nach derzeitigem Stand sollen insgesamt rund 350 Deutsche ausgeflogen werden. Die Bundeswehr verlegte dafür zunächst mehrere Hundert Fallschirmjäger mit Waffen und Material aus Deutschland nach Jordanien. Entschieden wurde über den Einsatz am Sonntagmittag vom Krisenstab der Bundesregierung unter Leitung von Außenministerin Annalena Baerbock (42, Grüne) und Verteidigungsminister Boris Pistorius (63, SPD). Die Regierung bereitet darum auch einen robusten Einsatz vor. ► „Die Bundeswehr ist auf die Durchführung einer Evakuierung zur Rückführung deutscher Staatsbürger und weiterer zu schützenden Personen aus dem Sudan vorbereitet“, sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr . „Im Rahmen unserer Möglichkeiten werden wir auch EU- und weitere Staatsangehörige mitnehmen“, so das Verteidigungsministerium. Frankreich hat Medienberichten zufolge rund 100 Menschen aus dem umkämpften Sudan ausgeflogen Frankreich hat Medienberichten zufolge rund 100 Menschen aus dem umkämpften Sudan ausgeflogen Foto: Laure-Anne MAUCORPS Armée de/dpa ► Andere Staaten wie die USA, Frankreich (rund 100 Menschen), Spanien, Norwegen und Großbritannien haben ihr Botschaftspersonal und in Khartum anwesende Staatsbürger bereits seit Samstag evakuiert. Am Sonntag wurden auch erste niederländische und italienische Staatsbürger evakuiert. Nach Angaben von Außenminister Antonio Tajani sollen 140 italienische Staatsangehörige sowie dutzende Schweizer und Mitarbeiter der diplomatischen Vertretung des Vatikans, der Apostolischen Nuntiatur, aus Khartum ausgeflogen werden. ► Schweden kündigte ebenfalls an, seine Diplomaten und weitere schwedische Staatsangehörige aus dem Sudan zu evakuieren.
- Schwere Explosion in Russland: Kampfjet bombardiert versehentlich eigene Stadt
Ein russisches Kampfflugzeug des Typs Suchoi Su-34 verliert beim Flug über der Stadt aus Versehen eine Bombe. April, 7.29 Uhr: Das russische Belgorod kommt nach dem Kampfjet-Vorfall nicht zur Ruhe. April) wurden in der Stadt mehr als 3000 Menschen evakuiert – nachdem eine nicht detonierte Bombe entdeckt wurde, und zwar in der gleichen Gegend, in der am Freitag (11. Das berichtete nun die britische BBC und berief sich dabei auf Angaben des örtlichen Gouverneurs Wjatscheslaw Gladkow. Dieses vom Telegram-Kanal des Gouverneurs der Region veröffentlichte Foto zeigt den Krater der Explosion in Belgorod. Dieses vom Telegram-Kanal des Gouverneurs der Region veröffentlichte Foto zeigt den Krater der Explosion in Belgorod. April, 14.25 Uhr: Nach einer versehentlich durch einen Kampfjet ausgelösten Explosion in der russischen Großstadt Belgorod hat sich ein ukrainischer Militär zu dem Vorfall geäußert. Belgorod werde daher nicht der einzige russische Ort bleiben, an dem Bomben fallen werden. Der Krieg begann Ende Februar mit Angriffen Russlands auf zahlreiche Städte der Ukraine. Die Truppen aus Moskau nahmen frühzeitig auch Kiew, die Haupstadt des Landes, unter Raketenbeschuss. Eine der russischen Raketen wurde als Teil einer Ausstellung vor dem Nationalmuseum für Militärgeschichte platziert. Kurator Pavlo Netesov wollte nach eigener Aussage mit der Ausstellung der zerstörten Ausrüstung die Bewohnerinnen und Bewohner Kiews an die Straßenkämpfe erinnern, die in anderen Städte der Ukraine tobten, von denen die Hauptstadt aber verschont blieb. Im Mai 2022 besuchte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die einstige Millionenmetropole und hörte sich dort den Bericht von Frontsoldaten an. In Donezk tobt der Krieg zwischen Russland und der Ukraine bereits seit 2014. Seitdem herrscht dort ein von Moskau installiertes Regime, das sich selbst Volksrepublik Donezk nennt. Es ist vor allem die Zivilbevölkerung, wie diese beiden Kinder und Seniorinnen in Lyssytschansk, die unter dem Ukraine-Krieg leiden. Die Großstadt liegt mitten im Donbass, die seit Kriegsausbruch am schwersten umkämpfte Region in der Ukraine. Unweit von Lyssytschansk liegt die Kleinstadt Tschassiw Jar. Dort räumen Arbeiter die Trümmer eines Hauses von der Straße, das von einer russischen „Hurrikan“-Rakete getroffen wurde. Dieser Mann in Militäruniform ist in einem brennenden Weizenfeld in der Region Saporischschja, während russische Truppen Felder beschießen, um die örtlichen Landwirte an der Getreideernte zu hindern. Die Ukraine auszuhungern und die Ernte zu stehlen, war von Anfang an Teil der russischen Strategie © Uncredited/dpa Das sechsmonatige Jubiläum im August war ein trauriger Abschnitt im russischen Angriffs-Krieg Das sechsmonatige Jubiläum des UKraine-Kriegs im August war ein trauriger Abschnitt der russischen Invasion. Doch die ukrainischen Streitkräfte leisteten mit Herz und allen Mitteln weiter Widerstand und feierten ihre Nation, wie hier mit Drohne und ukrainischer Flagge über dem „Monument des Mutterlands“ in Kiew. Hier wurde im September in der Stadt Kupiansk in der Kharkiv Region eine Brücke bombadiert Im September begannen die Truppen Wladimir Putins, die Infrastruktur der ukrainischen Städte unter Beschuss zu nehmen. In der Stadt Kupiansk in der Region Kharkiw bombardierte Moskau eine Brücke. Statt eines kurzen Angriffskriegs, den der russische Präsident Wladimir Putin geplant hatte, dauert der Krieg immer noch an. Weil die Erfolge in der Ukraine ausblieben, benötigten die russischen Truppen immer mehr Rekruten für die Front. Tausende junger Männer mussten sich wie dieser Mann in der Stadt Kineschma von ihren Müttern verabschieden und in den Ukraine-Krieg ziehen. © Vladimir Smirnov/imago Hier sieht man Putin bei einer Ansprache auf einem großen Screen auf dem Roten Platz anlässlich der Annexion von vier Regionen der Ukraine, die von russischen Truppen im September besetzt waren Anlässlich der Gebietsgewinne richtete sich Putin in einer TV-Ansprache an die Bevölkerung Russlands. Nach der Explosion eines Lastwagens in der Nähe von Kertsch am 8. Nach der Explosion eines Lastwagens in der Nähe von Kertsch am 8. Sie ist die einzige Landverbindung zwischen Russland und der annektierten Krim-Halbinsel. Ukrainische Artilleristen feuern eine 152-mm-Schleppgeschütz-Haubitze (D20) auf eine Stellung an der Frontlinie in der Nähe der Stadt Bakhmut in der ostukrainischen Region Donezk Ende Oktober während des russischen Einmarsches in die Ukraine Das gelingt den Streitkräften vor allem dank der Unterstützung aus dem Westen, die immer mehr schweres Gerät in den Konflikt liefert. Hier feuern ukrainische Artilleristen eine 152-mm-Schleppgeschütz-Haubitze (D20) auf eine Stellung an der Frontlinie in der Nähe der Stadt Bakhmut in der ostukrainischen Region Donezk ab. Ein Einwohner von Cherson hebt seinen Daumen zur Unterstützung der Ukraine auf dem Hauptplatz der Stadt nach der Befreiung von den russischen Besatzern Ein Bewohner feiert die Befreieung mit erhobenem Daumen im Zentrum der Stadt. November 2022 zwei Männer im ostpolnischen Dorf Przewodow, nahe der Grenze zur kriegszerstörten Ukraine, durch einen Raketeneinschlag getötet wurden. November 2022 zwei Männer im ostpolnischen Dorf Przewodow, nahe der Grenze zur kriegszerstörten Ukraine, durch einen Raketeneinschlag getötet wurden. Russland attackierte die Ukraine mit einem massiven Angriff auf die zivile Infrastruktur, wodurch Millionen von Haushalten ohne Strom blieben. Unmittelbar nach dem Vorfall gab es Befürchtungen, dass es sich um eine neue Eskalation des Konflikts handeln könnte, doch am 16. ein Werk des britischen Straßenkünstlers Banksy auf einer mit Schnee bedeckten Panzerabwehrkonstruktion Auch Banksy besuchte die Ukraine inmitten des Krieges. November 2022 aufgenommenes Foto zeigt ein Werk des britischen Straßenkünstlers auf einer mit Schnee bedeckten Panzerabwehrkonstruktion auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew. Zu diesem Zeitpunkt war bereits klar, dass die Ukraine sich auf einen Winter des Krieges einstellen wird müssen. Dmitri Schewtschenko, Mitarbeiter von Rosenergoatom, inspiziert einen Tank mit destilliertem Wasser, um den Betrieb des vierten Blocks des Kernkraftwerks Saporischschja zu gewährleisten Dmitri Schewtschenko, Mitarbeiter von Rosenergoatom, inspiziert einen Tank mit destilliertem Wasser, um den Betrieb des vierten Blocks des Kernkraftwerks Saporischschja zu gewährleisten, der durch Beschuss im Zuge der russischen Militäroperation in der Ukraine in Enerhodar beschädigt wurde. © Alexey Kudenko/imago Dezember 2022, als die Stadt nach den jüngsten massiven russischen Luftangriffen auf die ukrainische Energieinfrastruktur von einem geplanten Stromausfall betroffen ist. Dezember 2022 in Cherson, inmitten der russischen Invasion in der Ukraine Dezember 2022 in Cherson, inmitten der russischen Invasion in der Ukraine © Dimitar Dilkoff/afp Nach Explosion in Belgorod: Zahl der Verletzten in Russland steigt April, 10.55 Uhr: Nach dem Kampfjet-Zwischenfall im russischen Belgorod ist die Zahl der Verletzten auf drei gestiegen. Niemand schwebe in Lebensgefahr, teilte der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, nun auf Telegram mit. April) hatte sich mitten auf einer Belgoroder Straßenkreuzung eine schwere Explosion ereignet, die einen Krater von rund 20 Metern Radius in den Boden riss. Später teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit, ein russischer Kampfjet habe „ungeplant Munition abgeschossen“. Dieses vom Telegram-Kanal des Gouverneurs der Region Belgorod, Gladkow, veröffentlichte Handout-Foto zeigt den Krater nach einer Explosion in Belgorod. Dieses vom Telegram-Kanal des Gouverneurs der Region Belgorod, Gladkow, veröffentlichte Handout-Foto zeigt den Krater nach einer Explosion in Belgorod. Eine von einem russischen Kampfjet versehentlich ausgelöste schwere Explosion hat die Großstadt Belgorod unweit der Grenze zur Ukraine erschüttert. Eine von einem russischen Kampfjet versehentlich ausgelöste schwere Explosion hat die Großstadt Belgorod unweit der Grenze zur Ukraine erschüttert. April: Belgorod – Eine gewaltige Explosion hat mitten im Ukraine-Krieg die russische Stadt Belgorod nahe der Grenze zur Ukraine erschüttert. „Auf der Kreuzung einer der Hauptstraßen hat sich ein riesiger Krater mit einem Radius von 20 Metern gebildet“, teilte der Gouverneur der Region Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, am Donnerstagabend (20. Das Verteidigungsministerium in Moskau räumte später ein, dass ein russisches Kampfflugzeug des Typs Suchoi Su-34 beim Flug über der Stadt eine Bombe verloren habe. April 2023 gegen 22.15 Moskauer Zeit ist es beim Flug eines Su-34-Flugzeugs der Luftwaffe über der Stadt Belgorod zu einem ungeplanten Abschuss von Bordmunition gekommen.“ Untersuchungen laufen demnach. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs kreuzen russische Militärflugzeuge regelmäßig über Belgorod Die von der Detonation ausgelöste Schockwelle beschädigte nach seinen Angaben vier Wohnungen sowie vier Autos und ließ neun Strommasten umstürzen. Eine der Frauen sei wegen einer Kopfverletzung ins Krankenhaus gebracht, die andere vor Ort behandelt worden. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs im Februar 2022 kreuzen russische Militärflugzeuge regelmäßig über Belgorod. Immer wieder startet Russland von dort aus auch Attacken gegen ukrainisches Territorium. Gleichzeitig ist auch die Region selbst in den vergangenen Monaten immer stärker zum Ziel von Beschuss geworden. Im Januar hatte Gouverneur Gladkow mitgeteilt, dass in der gleichnamigen Region seit dem Februar 2022 insgesamt 25 Menschen getötet und mehr als 90 weitere verletzt worden seien. Im Oktober war eine russische Suchoi-34-Maschine in der Stadt Jejsk am Asowschen Meer nahe der Ukraine in eine Wohnanlage abgestürzt. (cs/dpa/afp)
- Zug erfasst Auto - drei junge Menschen sterben
Bei geschlossener Schranke fährt ein Auto in der Nähe von Hannover auf einen Bahnübergang. Ein Doppeldecker-Regionalzug erfasst den Wagen mit voller Geschwindigkeit. Drei junge Menschen sind ums Leben gekommen, als ihr Auto auf einem Bahnübergang in der Nähe von Hannover von einem Regionalzug erfasst wurde. Wie eine Sprecherin der Polizei mitteilte, handelt es sich bei den Opfern um den 22-jährigen Fahrer aus Hannover, eine 22 Jahre alte Frau aus Hildesheim sowie eine 21-Jährige aus Neustadt. "Mit voller Geschwindigkeit" habe die Regionalbahn aus Hannover Richtung Himmelreich den PKW erfasst, sagte die Sprecherin. Laut einem Bericht der "Neuen Presse" handelt es sich um einen Doppeldecker-Regionalzug. Vor dem tödlichen Zusammenstoß fuhr das Unfallauto ersten Erkenntnissen zufolge bei geschlossener Schranke auf den Bahnübergang Himmelreich. Auf der Internetseite der Bahn hieß es, die Strecke zwischen Hannover und Nienburg (Weser) sei wegen eines Unfalls an einem Bahnübergang gesperrt - "bis in die Mittagsstunden". Weiter hieß es: "Alle ICE-Züge zwischen Oldenburg (Oldb) und Hannover fallen aus.
- FDP-Parteitag stellt sich gegen Heizungsgesetz der Ampel
Der FDP-Bundesparteitag hat sich gegen das vom Bundeskabinett beschlossene Heizungsgesetz ausgesprochen. Der Gesetzentwurf aus dem Haus von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck stehe »exemplarisch für die falsche Klima- und Energiepolitik der Grünen«, heißt es in dem Beschluss. Das anvisierte Verbot für den Neueinbau von Öl- und Gasheizungen wird darin abgelehnt. In seiner aktuellen Fassung sei das Gebäudeenergiegesetz »ein Angriff auf das Eigentum der Menschen in diesem Land«, sagte der Bundestagsabgeordnete Frank Scheffler bei der Einbringung des Antrags. Scheffler begrüßte es, dass die FDP-Minister bei Kabinettsbeschluss in einer Protokollerklärung ihre Zweifel an der Finanzierbarkeit und Umsetzbarkeit des Entwurfs festhielten. »Ein Gesetz wird nicht vom Kabinett beschlossen, sondern vom Bundestag«, sagte Scheffler. Heizungsstreit in der Ampel: Warum sich die FDP von einem Gesetz distanziert, das sie selbst beschlossen hat Von Gerald Traufetter und Severin Weiland Warum sich die FDP von einem Gesetz distanziert, das sie selbst beschlossen hat Gesetzentwurf: Regierung einigt sich auf Regeln und Ausnahmen für Heizungsaustausch ab 2024 Regierung einigt sich auf Regeln und Ausnahmen für Heizungsaustausch ab 2024 Austausch von Öl- und Gasthermen: FDP-Politiker verlangt Nachbesserungen beim Heizungsgesetz FDP-Politiker verlangt Nachbesserungen beim Heizungsgesetz Auch der Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Christian Dürr, sprach sich vor den Delegierten für die Annahme des Antrags aus und sagte Nachbesserungen im parlamentarischen Verfahren zu.
- Mann erstickt offenbar nach Polizeieinsatz
Schwere Vorwürfe gegen die Polizei in Brandenburg: Nach einem Einsatz der Beamten kommt ein Mann bewusstlos in eine Klinik. Ein 45-jähriger Mann ist am Dienstagabend in einem Berliner Krankenhaus gestorben. Als ihn die Beamten festgenommen hatten, kollabierte der Mann, teilte ein Sprecher der Polizei in einer Mitteilung mit. Wie der "Tagesspiegel" nun berichtet, stellten Mediziner im behandelnden Krankenhaus offenbar Erde in Mund und Lunge des Bulgaren fest. Vor Ort stellten sie nach eigenen Angaben einen Mann fest, der gegen Gegenstände trat und auf einen Pkw eingeschlagen haben soll. "Er verhielt sich aggressiv, biss und war psychisch auffällig", so ein Sprecher. Der 45-Jährige sei mit Unterstützung von Anwohnern fixiert und gefesselt worden, "unmittelbar danach wurde er ohnmächtig, die Handfesseln wurden gelöst, Erste Hilfe geleistet und ein Notarzt hinzugerufen", hieß es weiter. Die Beamten schreiben, der Mann kam zur weiteren Behandlung in eine Klinik. Nach "Tagesspiegel"-Informationen sei der Mann zu diesem Zeitpunkt bereits hirntot gewesen, die Ärzte hätten einen hypoxischen Hirnschaden festgestellt. Wie der Bericht weiter ausführt, hätten die Mediziner Erde sowohl im Mund als auch in der Lunge des 45-Jährigen festgestellt. Es sei denkbar, dass der Mann "gewaltsam" und für mehrere Minuten mit dem Gesicht in matschige Erde gedrückt wurde und so die Erde eingeatmet haben könnte. Ein Sprecher der Brandenburger Polizei bestätigte der Deutschen Presse-Agentur am Samstag, dass der Tote zur Ermittlung der Todesursache in der kommenden Woche obduziert werden soll. In der Zwischenzeit fordert die Linke-Fraktion Aufklärung zu dem Polizeieinsatz im Innenausschuss des Brandenburger Landtags. "Es ist tragisch und bestürzend, dass es in kurzer Zeit wohl wieder zu einem Todesfall nach einem Einsatz der Polizei Brandenburg gekommen ist", sagte deren innenpolitische Sprecherin Marlen Block. "Es ist auffällig, dass es wieder ein Mensch war, der sich offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befand." Damit verwies Block auf den Fall eines 34-Jährigen, der im März durch Schüsse aus einer Dienstwaffe der Polizei getötet worden war. Der Mann war nach Angaben der Polizei mit einem axtähnlichen Gegenstand auf Beamte losgegangen, die in einem Mehrfamilienhaus wegen Ruhestörung im Einsatz waren. Daher hätten sich die Beamten gezwungen gesehen, von der Dienstwaffe Gebrauch zu machen.
- Christian Lindner als FDP-Vorsitzender wiedergewählt
die FDP hat ihren Vorsitzenden Christian Lindner für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Beim Bundesparteitag in Berlin entfielen am Freitag 88 Prozent der Delegiertenstimmen auf den 44-Jährigen. Bei seiner Wahl vor zwei Jahren hatte er noch 93 Prozent erhalten. Zuvor hatte Lindner sich auf dem Parteitag um Abgrenzung zu den Koalitionspartnern SPD und Grüne bemüht. Die FDP kämpfe für ein „modernes, nicht-linkes Deutschland“. In der „Ampel“ verstehe die FDP ihre Rolle als marktwirtschaftliches Korrektiv und als Garantin der haushaltspolitischen Vernunft – und nehme dafür auch Konflikte in Kauf. Er forderte SPD und Grüne zu Sparsamkeit auf, um die Schuldenbremse einzuhalten und die hohe Inflation in den Griff zu bekommen. FDP-Chef Christian Lindner bei seiner Parteitagsrede Lindner griff die Streitthemen innerhalb der Ampel-Koalition auf, etwa das Gebäudeenergiegesetz mit den Regeln zum Heizungsaustausch. Stünde er bei knappen Mitteln vor der Wahl, ob es nochmals zusätzliche Transferzahlungen oder aber konkrete Investitionen in Bildung geben solle, dann würde er für eine Stärkung der Bildung plädieren. Der FDP-Chef nahm auch seinen von den Grünen und von Klimaschützern stark kritisierten Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) in Schutz. „Volker Wissing macht konkret mehr für den Klimaschutz als die Forderungen der Letzten Generation und der Klimakleber“, betonte dagegen Lindner.
- »Alle Nato-Mitglieder haben einem Beitritt der Ukraine zugestimmt«
Die Ukraine wird nach Worten von Nato-Generalsekretär ein Mitglied des Militärbündnisses werden. »Alle Nato-Mitglieder haben einem Beitritt der Ukraine zugestimmt«, sagte Jens Stoltenberg zum Auftakt des Treffens der Ukraine-Kontaktgruppe auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein. Stoltenberg sagte allerdings auch, dass der Fokus nun erst einmal darauf liegen würde, dass die Ukraine sich (im Krieg) durchsetze. Bei einem Überraschungsbesuch in Kiew hatte Stoltenberg am Donnerstag bereits gesagt, dass die Ukraine ihren »rechtmäßigen Platz« in der Nato habe. Stoltenberg hatte schon während des gesamten Krieges immer wieder gesagt, dass die Ukraine eines Tages Teil der Allianz sein würde, obwohl die Organisation bislang keinen Weg oder Zeitplan für die Mitgliedschaft festgelegt hat. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte die Nato am Donnerstagabend auf, auf ihrem Gipfel im Juli den Weg zur Aufnahme seines Landes ins westliche Militärbündnis frei zu machen. Stoltenberg sagte, dass Selenskyj die Einladung der Nato angenommen habe. Der Kreml hat unterschiedliche Rechtfertigungen für seinen Angriffskrieg gegen Kiew angeführt, wiederholte jedoch am Donnerstag, dass die Verhinderung eines Nato-Beitritts der Ukraine nach wie vor ein Hauptziel seiner Invasion sei. Eine Mitgliedschaft Kiews in der Allianz würde eine existenzielle Bedrohung für Russland darstellen. Minenräumpanzer in der Ukraine: Mit dem Pflug durch die Vernichtungszone Von Oliver Imhof und Jörg Römer Nato-Generalsekretär zu Treffen von Xi und Putin: »China darf keine tödliche Unterstützung für Russland leisten« Russische Strategie der Interventionen: »Es wird eine dunkle Zeit für alle außerhalb der Nato und der EU« Von Solveig Grothe »Es wird eine dunkle Zeit für alle außerhalb der Nato und der EU« Deutschlands Verteidigungsminister Boris Pistorius geht davon aus, dass eine Entscheidung über den von der Ukraine gewünschten Nato-Beitritt erst nach Ende des russischen Angriffskriegs getroffen wird.
- »Starship«-Rakete explodiert kurz nach dem Start
Aber nach rund drei Minuten explodierte die Rakete in der Luft. Eigentlich sollte der Flug rund 90 Minuten dauern und das Raumschiff, eine 120 Meter hohe Konstruktion des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX von Techmilliardär Elon Musk, fast einmal um die Erde führen. Doch noch vor der Trennung der Stufen detonierte die Rakete und fiel zur Erde. Das Unternehmen kündigte bei Twitter an, dass Teams die Daten auswerten werden. Wegen eines Problems mit einem Ventil war der Versuch jedoch abgebrochen worden. An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden. Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Der Flug war mit Spannung erwartet worden. Das »Starship«-System besteht aus einer knapp 70 Meter hohen Rakete namens »Super Heavy«, die von 33 »Raptor«-Triebwerken mit flüssigem Methan und flüssigem Sauerstoff angetrieben wird. Das eigentliche »Starship«-Raumschiff ist 50 Meter lang und darüber angesiedelt. Die gesamte Konstruktion ist so angelegt, dass sie nach der Rückkehr auf die Erde wiederverwendet werden kann
- Rund 55.000 Euro in Plastiktüten sichergestellt Clearingverfahren wegen Anhaltspunkten für Geldwäsch
Bei einer Kontrolle an der deutsch-niederländischen Grenze haben Beamte der Bundespolizei rund 55.000 Euro sichergestellt. Bei einem 53-jährigen türkischen Kaufmann bestehen Anhaltspunkte für Geldwäsche. Es wurde ein Clearingverfahren eingeleitet. Der 53-Jährige war am späten Dienstagabend mit seinem Auto über die BAB 30 aus den Niederlanden eingereist. Im Rahmen der grenzpolizeilichen Überwachung wurde der PKW kurz nach 22 Uhr auf dem Autobahnparkplatz Waldseite Süd angehalten und von Bundespolizisten kontrolliert. Die Frage ob er Waffen oder Betäubungsmittel mitführe, verneinte der 53-jährige Türke. Er gab aber an, rund 30.000 Euro Bargeld dabeizuhaben. In zwei Plastiktüten im Kofferraum sowie seiner Jacke fanden die Bundespolizisten mehrere Geldbündel von zusammen rund 55.000 Euro. Die Frage warum er das Geld nicht einfach über eine Bank überwies, wurde in der Nacht nicht mehr geklärt. Aufgrund der Anhaltspunkte für Geldwäsche wurde das Bargeld sichergestellt und dem Zoll übergeben. Der 53-Jährige durfte anschließend weiterreisen. Im Rahmen eines Clearingverfahrens soll jetzt die Herkunft und der Verwendungszweck des Geldes geklärt werden. Die weiteren Clearingmaßnahmen hat die zuständige Gemeinsame Finanzermittlungsgruppe beim LKA NRW übernommen, welche sich aus dem Zollfahndungsamt Essen und der Polizei Nordrhein-Westfalen zusammensetzt.
- Habeck kritisiert neue Klimaproteste der »Letzten Generation«
Angesichts neuer Klimaproteste hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) die Aktivisten der Gruppe »Letzte Generation« scharf kritisiert. »Dieser Protest macht Klimaschutz nicht mehrheitsfähig, sondern verärgert Leute, spaltet die Gesellschaft, und insofern ist es kein hilfreicher Beitrag zum Klimaschutz«, sagte Habeck am Mittwoch dem Sender RTL/n-tv. Bisher härtestes Urteil: Klimaaktivisten zu mehreren Monaten Gefängnis verurteilt Klimaaktivisten zu mehreren Monaten Gefängnis verurteilt Eltern und Kinder bei der »Letzten Generation«: Familienkleben Von Stefan Hunglinger Klimaaktivist instrumentalisiert Prozess: Haftstrafe mal anders Von Wiebke Ramm Die Gruppe »Letzte Generation« hatte am Dienstag angekündigt, aus Protest gegen die Klimapolitik der Bundesregierung in den kommenden Wochen mit möglichst vielen Blockaden den Verkehr in Berlin lahmlegen zu wollen. Zum Auftakt am Mittwoch waren etwa 160 Menschen an verschiedenen Orten der Hauptstadt unterwegs, wie eine Polizeisprecherin sagte. Angaben der Klimaaktivisten zufolge hätten sich zu dem Protest Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet eingefunden. Auch Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) übte Kritik an der Gruppe. Er wirft der »Letzten Generation« mangelnde Gesprächsbereitschaft vor. »Aber wir sollten uns respektvoll begegnen und überlegen, dass auch die andere Seite recht haben könnte.« Die Gruppe wies Wissings Darstellung zurück. »Wir versuchten bisher mindestens dreimal, Volker Wissing zu kontaktieren, auch telefonisch. Bisher erhielten wir meines Wissens nach keine Rückmeldung.« Zuletzt habe man vor einer Woche eine Mail an alle Bundesminister und Bundesministerinnen versandt.
- So zofft sich das Ehepaar hinter den Palastmauern
Die Enthüllung königlicher Spitznamen ist für die Fans ein wahres Geschenk. In seinem neuen Buch "Gilded Youth: An Intimate History of Growing Up in the Royal Family" (auf Deutsch: "Vergoldete Jugend: Eine intime Geschichte über das Heranwachsen in der königlichen Familie") hat Autor Tom Quinn nun aufgedeckt, wie sich Prinz William (40) und Prinzessin Kate (41) gegenseitig nennen. Im Video oben erfahrt ihr, wie sich William und Kate noch streiten! Willi Herrens Tochter Alessia hat ein Kind bekommen. Barry Humphries links in zivil und rechts in seiner Paraderolle der Dame Edna. Elisabeth Lanz: Meine Tochter ist ein starker Charakter Meine Tochter ist ein starker Charakter Prinzessin Kate nennt Prinz William manchmal "Baldy" – wegen seiner Glatze So zieht die Herzogin ihren Mann gern wegen seiner fehlenden Haarpracht auf: Ihr Spitzname für William ist "Baldy", übersetzt "glatzköpfig" oder einfach nur "Glatzkopf". Aber William habe für seine Frau auch einen nicht unbedingt feinen Kosenamen. König Charles: Dass Meghan nicht zur Krönung kommt, scheint Kate ganz gelegen Bei Streitereien fliegen bei William und Kate die Fetzen Weiter erklärte Tom Quinn: "Jemand im Palast hat mir von den Spitznamen erzählt, die sie füreinander haben." Doch nicht alle Kosenamen sind niedlich: Manchmal fliegen auch die Fetzen, so Tom Quinn: "Sie haben schreckliche Streitereien, in denen sie sich Dinge an den Kopf werfen. Kate scheint eine sehr ruhige Person zu sein und William auch. Denn der große Stress für William und Kate ist dem Autor zufolge, "dass sie ständig von Palastmitarbeitern umgeben sind. Natürlich haben William und Kate auch liebevolle Kosenamen füreinander. Kate nennt ihren Mann gern "Babe" und William seine Frau "Babykins" (übersetzt etwa "Babylein"). Doch der Thronfolger hat für seine Gemahlin in speziellen Situationen auch eine nicht ganz so nette Bezeichnung parat: "DoD", was für "Duchess of Doolittle" steht. Prinz George - Streit bei William und Kate: Schuld soll seine Rolle bei der Krönung sein Streit bei William und Kate: Schuld soll seine Rolle bei der Krönung sein Auch andere Royals sind für ihre – häufig weniger schmeichelhaften – Spitznamen füreinander berühmt. Als bekanntestes Beispiel kann "Sausage" (übersetzt "Würstchen") gelten, wie Prinz Philip (†99) seine Gattin gern neckte. Gegenüber der Zeitung "The Sun" hatte eine Quelle dazu gesagt: "Die Royals sind nicht sehr gut darin, miteinander zu kommunizieren, also ist dies eine Möglichkeit, es zu umgehen. Spitznamen sind eine Möglichkeit, die familiären Spannungen aus den Dingen zu nehmen." Normalerweise geschehe dies aber mit einer großen Prise Zuneigung "und es gibt ein Körnchen Wahrheit darüber, was man für einen anderen empfindet".
- Luftangriffe in Sudans Hauptstadt Khartum nehmen offenbar zu
Wie die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf Reporter vor Ort berichtete, nahm die Intensität der Luftangriffe auf Ziele in der Hauptstadt Khartum in den frühen Morgenstunden am Mittwoch zu. Eigentlich hatten die dem De-Facto-Präsidenten und Oberbefehlshaber Abdel Fattah al-Burhan unterstellte Armee und die paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) seines Stellvertreters Mohammed Hamdan Daglo sich am Dienstag auf eine ab 18 Uhr geltende Feuerpause verständigt. Beide Seiten hatten sich nach Gesprächen mit US-Außenminister Antony Blinken öffentlich dazu bereit erklärt. Zu einem Ende der Kampfhandlungen kam es Berichten zufolge aber nicht. Die RSF warf der sudanesischen Armee am Dienstag bereits um 18.14 Uhr in einer Mitteilung auf Twitter den »Verstoß gegen die unter internationaler Vermittlung vereinbarte Waffenruhe« vor. »In den ersten Stunden der erklärten Waffenruhe« sei es zu Angriffen auf RSF-Kräfte gekommen, hieß es.








