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  • Mit Waffen in den Reichstag – So radikal waren die Pläne der „Reichsbürger“

    Eine Razzia in der "Reichsbürger"-Szene macht bundesweit Schlagzeilen. Nicht das erste Mal, dass der Rädelsführer in der Heimat für Entsetzen sorgt. Ein Ortsbesuch im Video. Bei der bundesweit größten Razzia im "Reichsbürger"-Milieu sind Mitte der Woche 25 Menschen festgenommen worden. Sie sollen einen Staatsumsturz geplant haben. Unter den Verdächtigen sind eine Richterin und AfD-Bundestagspolitikerin, ein Oberst a. D. und ein Adeliger. Immer wieder sollen sich "Reichsbürger" auf dem Anwesen von Heinrich XIII. Prinz Reuß im thüringischen Bad Lobenstein getroffen haben, um den Sturz der Regierung zu planen. Doch unangenehm aufgefallen war der Adelige in der Region schon vor längerer Zeit – mit einer Aktion, die damals wie heute für Kopfschütteln sorgt.

  • Bund und Länder einigen sich endgültig beim 49-Euro-Ticket

    Bund und Länder haben sich endgültig auf die Einführung des bundesweiten 49-Euro-Tickets im Nahverkehr geeinigt. Auch bei den Energiehilfen für kleine und mittlere Unternehmen mittels eines Härtefallfonds gab es demnach eine Einigung. Einen offiziellen Starttermin für das sogenannte Deutschland-Ticket als Nachfolger des 9-Euro-Tickets aus dem vergangenen Sommer gibt es nach wie vor nicht. Scholz sagte nach einem Treffen mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder in einer Pressekonferenz, es werde "zügig kommen". Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) als Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) erklärte, er hoffe auf einen schnellen Start bis zum Ende des ersten Quartals 2023. Nun ist klar, dass sie sich die tatsächlich anfallenden Kosten für das Ticket im kommenden Jahr je zur Hälfte teilen werden. Zudem verständigten sich Bund und Länder nach Aussage von Scholz auf letzte Details eines Härtefallfonds als Hilfe vor allem für kleine und mittlere Unternehmen in der Energiekrise. Niedersachsens Ministerpräsident Weil sagte, der Bund werde mit einer Milliarde Euro die Aktivitäten der Länder unterstützen. "Das ist ein schöner pragmatischer Weg." Ein Teil dieser Maßnahmen könnten auch Hilfen sein für Unternehmen, die mit Öl oder Holzpellets heizten. "Da müssen wir jetzt in den Ländern selber eine Antwort darauf geben", erläuterte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) als Vize-Vorsitzender der MPK. Die Einigung bei der Finanzierung des 49-Euro-Tickets begrüßte Schwesig. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) bewertete die Einigung beim Härtefallfonds und dem 49-Euro-Ticket ebenfalls als gut. Über die Diskussion zwischen Bund und Ländern zur Nationalen Sicherheitsstrategie, die bei der Münchner Sicherheitskonferenz im kommenden Februar vorgestellt werden soll, hatte sich Günther am Donnerstag enttäuscht geäußert. Die Regierungschefinnen und -chefs der Länder haben am Donnerstag ein letztes Mal in diesem Jahr zunächst ohne und später zusammen mit Kanzler Scholz getagt. Weil und Wüst sehen es aber auch nicht als Problem an, dass die Länder die letzten Maßnahmen gegen Corona - die Isolation von Infizierten und die Maskenpflicht im ÖPNV - in unterschiedlicher Geschwindigkeit abschaffen. Für die Gesamtheit der Länder sehe das zwar nicht gut aus. Die Länder hätten den Bund gebeten, "auch bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) mit Nachdruck dafür zu sorgen, Raum zur Verfügung zu stellen, wo immer das möglich ist", sagte Wüst nach den gemeinsamen Beratungen mit Kanzler Scholz. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU), Stephan Weil (SPD), Ministerpräsident von Niedersachsen, und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) kommen zur Pressekonferenz nach der Ministerpräsidentenkonferenz im Bundeskanzleramt.

  • Warntag 2022: Warum hat mein Handy nicht geklingelt?

    Ein Vorteil: Anstatt sich erst eine App installieren zu müssen, bekommen die Nutzer eine Warnung direkt auf ihr Handy, ähnlich wie bei einer SMS. Das Gerät ist nicht mit Cell Broadcast kompatibel Das Bundesamt für Bevölkerungshilfe und Katastrophenschutz (BBK) hat eine Liste veröffentlicht, die alle Geräte auflistet, die mit Cell Broadcast kompatibel sind. Bei manchen Geräten muss der Empfang von Cell Broadcast erst aktiviert werden. Wenn das Handy im Flugmodus ist oder nur per WLan mit dem Netz verbunden, kann die Warnung nicht zugestellt werden. Es ist auch denkbar, dass erst das Betriebssystem des Geräts geupdated werden muss oder es schlicht zu alt ist. Das BBK führt übrigens ab heute eine Umfrage zum Warntag durch und die Ergebnisse könnte möglicherweise dazu beitragen, dass es in Zukunft noch besser klappt mit dem Warnen.

  • Einigung beim Deutschlandticket

    Das Ticket soll im nächsten Jahr starten.Bund und Länder haben ihren Streit über die Einführung des bundesweiten 49-Euro-Tickets im Personennahverkehr nach Worten von Bundeskanzler Olaf Scholz beigelegt. "Das Deutschlandticket wird jetzt kommen, auch sehr zügig", sagte Scholz nach Beratungen mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder. Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sagte: "Wir sind heute so weit, dass wir sagen können: Die finanziellen Grundlagen dafür sind gelegt." Bund und Länder wollen sich die Kosten dafür je zur Hälfte teilen, sagte er. Die Länder hatten zuvor eine höhere Bundesbeteiligung an den Kosten gefordert.Das Deutschlandticket für Busse und Bahnen im Nahverkehr mit einem Einführungspreis von 49 Euro im Monat soll demnach im neuen Jahr starten.

  • US-Demokrat Warnock gewinnt Stichwahl in Georgia

    Senator Raphael Warnock triumphiert in der Stichwahl, weshalb die Demokraten ihre hauchdünne Mehrheit im Senat ausbauen können. Im US-Bundesstaat Georgia hat der demokratische Senator Raphael Warnock die Stichwahl gegen seinen republikanischen Herausforderer Herschel Walker gewonnen. Die Demokraten von Präsident Joe Biden bauen damit ihre hauchdünne Mehrheit im US-Senat aus. Knapp einen Monat nach den Kongresswahlen in den USA wurde in Georgia der letzte offene Sitz im Senat vergeben. Die Demokraten hatten sich bei den sogenannten Midterms im November bereits 50 der 100 Sitze im Senat gesichert - und damit abermals die Kontrolle in der wichtigen Kongresskammer. Mit dem Mandat des Demokraten Warnock hat die Partei in der Kammer nun einen 51. Sitz im Senat für die Demokraten sein kann. Bei der Stichwahl waren Warnock und Walker erneut gegeneinander angetreten, nachdem beide Kandidaten im ersten Anlauf Anfang November jeweils knapp unter 50 Prozent der Stimmen geblieben waren. Wegen der herausragenden Bedeutung für das Machtgefüge im Senat schalteten sich dort namhafte Politiker beider Parteien ein. Der 60-Jährige bekam im Wahlkampf Unterstützung von Trump, geriet aber durch Anschuldigungen zweier Frauen unter Druck, die Walker vorwarfen, er habe sie nach Affären mit ihm zu Abtreibungen gedrängt. Biden ließ sich im Wahlkampf vor der Stichwahl nicht in Georgia blicken - mit seinen geringen Beliebtheitswerten wäre ein Auftritt des Parteifreunds für Warnock wohl auch eher politischer Ballast gewesen. Der Republikaner Walker erhielt kurz vor der Wahl noch einmal Unterstützung von Trump. Allerdings sah auch Trump vor der Stichwahl von einem gemeinsamen Wahlkampfauftritt ab - und warb stattdessen am Montagabend (Ortszeit) bei einer digitalen Veranstaltung für Walker.

  • Reaktionen auf Razzia gegen »Reichsbürger«

    Der Großeinsatz der Ermittlungsbehörden gegen ein rechtsextremes Terrornetzwerk, das einen Sturz der Regierung plante, hat bei zahlreichen Politikerinnen und Politikern Erleichterung ausgelöst. Seine Parteikollegin Marie-Agnes Strack-Zimmermann kündigte gegenüber der »Rheinischen Post« ein konsequentes Vorgehen an: »Wir werden diese braune Suppe austrocknen.« Strack-Zimmermann, die dem Verteidigungsausschuss des Bundestags vorsitzt, kündigte an, die Razzien im Ausschuss behandeln zu wollen: »Ich habe umgehend dieses Thema auf die Tagesordnung des Verteidigungsausschusses setzen lassen.« Unter den Festgenommen sind auch Angehörige der Bundeswehr. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sprach im Zusammenhang mit der Großrazzia von einem »Abgrund terroristischer Bedrohung«. »Die heute aufgedeckte mutmaßliche terroristische Vereinigung ist – nach dem Stand der Ermittlungen – von gewaltsamen Umsturzfantasien und Verschwörungsideologien getrieben«, sagte Faeser. »Unsere Demokratie war, ist und bleibt wehrhaft«, sagte die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion, Katja Mast, der Nachrichtenagentur dpa. Der FDP-Fraktionsvize Konstantin Kuhle drängte nach den Festnahmen und Durchsuchungen auf ein noch härteres Vorgehen gegen extremistische Beamte. An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden. Im Zuge der Ermittlungen werden mehrere ehemalige Soldaten der Bundeswehr sowie ein aktiver Stabsfeldwebel, der beim Kommando Spezialkräfte (KSK) als Logistiker dient, beschuldigt. (Lesen sie hier mehr über den Einsatz.) »Aber diese liberale Demokratie muss auch eine wehrhafte sein.« Januar 2021 wissen wir sehr genau, dass antidemokratischem Reden auch schlimmste, gegen Demokratie und Parlament gerichtete Taten folgen können.« Den Behörden in Deutschland sei es heute gelungen, »solchen, sehr konkreten Machtergreifungsplänen einen Riegel vorzuschieben und ein Netzwerk von Feinden unserer Demokratie zu zerschlagen.« Es gelte nun, aufmerksam zu bleiben. Der Linken-Bundestagsabgeordnete Bernd Riexinger forderte nach den Razzien eine Auflösung der Bundeswehr-Eliteeinheit KSK. »Spätestens nach der heutigen Razzia sollte das KSK als sogenannte Eliteeinheit der Bundeswehr aufgelöst werden«, schrieb Riexinger auf Twitter . Beuth teilte mit, dass der mutmaßliche Anführer der Gruppierung ein Mann aus Hessen sei, der den dortigen Sicherheitsbehörden bereits seit Längerem bekannt ist. Auch in Österreich und Italien waren Beamte im Einsatz. Den Ermittlungen zufolge zählt zu der Gruppierung auch Birgit Malsack-Winkemann, 58, eine frühere AfD-Bundestagsabgeordnete. Von 2017 bis 2021 saß sie für die AfD im Bundestag. Die AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla und Alice Weidel teilten mit, sie hätten von den Geschehnissen, »wie die meisten Bürger auch, erst aus den Medien erfahren«. Auch der Landesverband der festgenommenen AfD-Politikerin zeigte sich »überrascht«, wie die Berliner AfD-Vorsitzende Kristin Brinker der Nachrichtenagentur dpa sagte.

  • Kosovo will Antrag auf EU-Beitritt stellen

    Dreieinhalb Wochen noch, dann ist 2022 vorbei. Bis dahin hat das Kosovo noch ein Großprojekt geplant: Das Land will vor dem Jahreswechsel einen Antrag auf Mitgliedschaft in der Europäischen Union (EU) stellen. ANZEIGE Sie werde sich dafür einsetzen, dass die von Brüssel geforderten Gespräche mit Serbien stattfänden, um die noch bestehenden Differenzen zu lösen, sagte Präsidentin Vjosa Osmani im albanischen Tirana zu Beginn des EU-Westbalkangipfels. Bei dem Treffen, an dem auch Bundeskanzler Olaf Scholz teilnimmt, wird besprochen, inwieweit die Annäherung der sechs Westbalkanstaaten an die EU beschleunigt werden kann. »Ich werde heute hier vor allen Staats- und Regierungschefs der EU ankündigen: Das Kosovo wird seinen Antrag auf EU-Mitgliedschaft bis Ende dieses Jahres einreichen«, sagte Osmani. Fünf Staaten des westlichen Balkans – Albanien, Bosnien, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien – befinden sich derzeit in unterschiedlichen Phasen des EU-Beitrittsprozesses. Das Kosovo, das 2008 seine Unabhängigkeit von Serbien erklärt hatte, hatte jedoch als einziger Staat noch keinen Antrag gestellt. SPIEGEL-Podcast AusverkauftDie Fußballweltmeisterschaft in Katar wird die teuerste WM der Geschichte – und die umstrittenste. Wird sie zum Moment, in dem das Milliardengeschäft Profifußball kippt, weil die Fans nicht mehr mitmachen? Oder geht der Ausverkauf gerade erst los? Alle Folgen hier hören EU will zwischen Kosovo und Serbien vermitteln Scholz und die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen dringen seit Monaten darauf, dass schon wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine im Februar 2022 und wegen des russischen Einflusses auch im Westbalkan die EU-Aufnahme der Länder beschleunigt werden müsse. Allerdings ist »Beschleunigung« in diesem Zusammenhang ein dehnbarer Begriff: Vom Antrag bis zur Aufnahme in die EU können unter Umständen Jahrzehnte vergehen. Voraussetzung für eine Aufnahme des Kosovo ist, das Verhältnis des Landes zu Serbien zu entspannen. Die EU legte zum Gipfel einen neuen Vorschlag zur Normalisierung der Beziehungen vor. Er sieht nach Angaben von Diplomaten vor, dass Serbien die Unabhängigkeit des Kosovos zwar nicht anerkennen muss, aber akzeptieren soll. Konkret soll das insbesondere bedeuten, dass die Regierung in Belgrad nicht mehr länger die Mitgliedschaft des Kosovos in internationalen Organisationen blockiert. Serbien könnte im Gegenzug erhebliche finanzielle und wirtschaftliche Hilfen der EU bekommen. Die EU versucht seit Jahren, zur Klärung des Verhältnisses zwischen den beiden Nachbarn beizutragen. Das heute fast ausschließlich von Albanern bewohnte Kosovo hatte sich 1999 mit Nato-Hilfe von Serbien abgespalten und 2008 für unabhängig erklärt. Mehr als hundert Länder, darunter Deutschland, erkennen die Unabhängigkeit an – andere wie Serbien, Russland und China, aber auch fünf EU-Länder nicht.

  • Drohnen überraschten Russland: Ukrainische Spezialkräfte sollen Angriffe auf Stützpunkte koordiniert

    Die Ukraine zeigt, dass Überraschungsangriffe immer noch möglich sind, mehr als neun Monate nach Beginn der russischen Invasion. Am Montag zielten ukrainische Streitkräfte nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums auf Ziele, die Hunderte von Kilometern von der Grenze entfernt waren. Eine anonyme Quelle in Kiew bestätigte den Angriff gegenüber der New York Times. Die ukrainische Regierung schweigt dazu. Russland reagierte, indem es neue Raketen auf seinen Nachbarn abfeuerte. „Am Morgen des 5. Dezember wird das Kiewer Regime von der Sowjetunion hergestellte reaktive Drohnen einsetzen, um den Flugplatz Diagiriyevo in der Region Rjasan und den Flugplatz Engels in der Region Saratow anzugreifen, um russische Langstreckenflugzeuge zu neutralisieren“, sagte das Ministerium. Montag in Moskau. Ein hochrangiger ukrainischer Beamter, der von der New York Times zitiert wurde, sagte auch, dass russische bodengestützte militärische Spezialeinheiten den Angriff auf die Basis koordiniert hätten. Externer Inhalt Datenschutzeinstellungen Datenschutzrichtlinie Laut russischen Geheimdiensten griff eine weitere Drohne einen Flugplatz in der russischen Region Kursk an, die an die Ukraine grenzt. Als Folge des Beschusses "fing ein Öltank in der Nähe des Flugplatzes Kursk Feuer", sagte der örtliche Gouverneur Roman Starowoit am Dienstag in einem Online-Netzwerk, "es gab keine Verletzten." Woher die Drohne kam, machte der Gouverneur nicht. Bilder von Überwachungskameras in der Nähe des Bahnhofs Engels zeigen einen Feuerball bei Nacht. Auf Telegram wurden auch zwei Fotos veröffentlicht, die einen beschädigten russischen Bomber und einen beschädigten Lastwagen vor dem Flugzeug zeigen, das offenbar zusammengestoßen ist. Die Echtheit des Bildes konnte nicht bestätigt werden. Laut einem aktuellen Lagebericht auf Twitter hat das britische Verteidigungsministerium die Explosion am Flughafen als schweren Schlag gewertet. Dass es sich um einen ukrainischen Angriff handelt, will sich Großbritannien noch nicht eingestehen, aber wenn sich das bewahrheitet, wird es „die wahrscheinlich strategischste Verteidigung der eigenen Streitkräfte seit seinem Einmarsch in die Ukraine.“ Es wird eine sein der wichtigsten Auslassungen der Welt. -Spekulationen über den Einsatz von Drohnen Der russische Militärblog Alexander Kots teilte auf Telegram den Verdacht mit, dass eine Basis im Südosten Russlands von einer sowjetischen Tupolev M-1 1-Drohne angegriffen wurde, sagten Militäranalysten, schrieb Rob Lee auf Twitter. Die Technologie stammt aus den 1970er Jahren, fährt Lee fort. Wenn das russische Militär solchen Drohnen nicht entgegenwirken kann, „verheißt das nichts Gutes für Russlands Fähigkeit, einen massiven Angriff mit Marschflugkörpern zu stoppen“, sagte Lee. Das britische Verteidigungsministerium erwartet "harte Sanktionen" für Offiziere, die nachweislich versagt haben. Externer Inhalt Datenschutzeinstellungen Datenschutzerklärung Die russischen Streitkräfte haben bekannt gegeben, dass die auf der Basis stationierten Langstreckenbomber nur leicht beschädigt wurden, unter anderem dank der Luftabwehr. Die Briten spekulieren, dass zwei Tupolev Tu-95-Bomber bei Engels beschädigt wurden. Russischen Quellen zufolge sind auf dem Militärflugplatz Diagirijewo drei Soldaten durch herabfallende Trümmer getötet worden. Vier weitere wurden verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Auch diese Informationen können nicht unabhängig überprüft werden. Die ukrainische Regierung weigerte sich zunächst, einen Angriff tief im Gebiet der Russischen Föderation zu genehmigen. Mikhail Podoljak, ein Berater von Präsident Volodymyr Zernsky, twitterte: „Die Erde ist rund – Galileos Entdeckung …. Wenn irgendetwas in den Luftraum eines anderen Landes gestartet wird, wird früher oder später ein unbekanntes Flugobjekt an seinen Ausgangspunkt zurückkehren .“ Die russische Hauptstadt ist weit weg. Kampfflugzeuge und Bomber sollen vom Stützpunkt Engels, rund 500 Kilometer von der ukrainischen Grenze und 160 Kilometer von der kasachischen Grenze entfernt, wiederholt das Feuer auf ukrainische Ziele eröffnet haben. Laut New York Times sollen dort Flugzeuge des Typs Tupolev 160 und Tupolev 95 stationiert sein, die Atomsprengköpfe tragen können. Russland reagiert auf Angriffe selbst, indem es massive Raketen auf ukrainische Ziele abfeuert. Laut Kreml wurden 17 Ziele getroffen. Das ukrainische Militär kündigte den Start von 60 bis 70 Raketen an. Sie sollen vom Schwarzen und Kaspischen Meer aus abgefeuert worden sein, schreibt Der Spiegel. Themendetails im Tagesspiegel Plus Schlacht bei Bakmut Eine „Blutfabrik“ wie Verdun 1916? Folgen des russischen Angriffs „Krieger des Lichts“ gegen ukrainischen Stromausfall Frontalfoto einer Katze Wie die Ukrainer versuchen, die Moral im Internet aufrechtzuerhalten, reagierten mit Wut auf die Inkompetenz von Das schreiben Militäranalysten der US-amerikanischen Denkfabrik Institute for War (ISW) in ihrem täglichen Lagebericht. Einige Blogger haben dem Militär vorgeworfen, die Stützpunkte nicht „ausreichend“ zu „schützen“. Militärblogger, meist Kriegsbefürworter, haben auch das Militär aufgefordert, "sich hart gegen die Ukraine zurückzuziehen", schreibt ISW. Es müsse auch "die Maßnahmen zur Terrorismusbekämpfung auf russischem Territorium verstärken". (mit Agentur) Heimat Ukraine Krieg Russland Ukraine 91

  • Beispielloser Eingriff in den Öl-Markt gilt seit Mitternacht – Russland droht

    Mit neuen Sanktionen gegen Russland greifen EU und G 7 von diesem Montag an radikal in den internationalen Öl-Markt ein. Rohöl aus Russland darf von diesem Montag an nur noch in Ausnahmefällen in die Europäische Union importiert werden. Grundlage der Einfuhrbeschränkung ist eine im Juni von den 27 Mitgliedstaaten beschlossene Sanktionsverordnung wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Ebenfalls ab diesem Montag gilt eine Regelung, die Russland dazu zwingen soll, Erdöl künftig für höchstens 60 US-Dollar pro Barrel an Abnehmer in anderen Staaten zu verkaufen. Der Preis von umgerechnet etwa 57 Euro pro 159 Liter wird dann um bis zu 9 Euro unter dem jüngsten Marktpreis für russisches Rohöl der Sorte Urals liegen. Nach Angaben eines EU-Beamten sind von dem Embargo rund drei Millionen Barrel Rohöl pro Tag betroffen. Bis dahin nimmt es eine Ausnahmeregelung in Anspruch, die für EU-Staaten gilt, die aufgrund ihrer geografischen Lage in besonderem Maße von Pipeline-Öl aus Russland abhängig waren und die Importe nicht so schnell ersetzen können. Sie wird bisher mit russischem Öl aus der Druschba-Pipeline versorgt, das nun ersetzt werden muss. Um die Preisobergrenze für russische Ölexporte in Nicht-EU-Länder durchzusetzen, wurde beschlossen, dass für russische Ölexporte wichtige Dienstleistungen künftig nur noch dann ungestraft geleistet werden dürfen, wenn der Preis des exportierten Öls die Preisobergrenze nicht überschreitet. Auch gilt die Regelung für andere wichtige Dienstleistungen wie Versicherungen, technische Hilfe sowie Finanzierungs- und Vermittlungsdienste. Zudem soll damit auch dafür gesorgt werden, dass Russland nicht mehr von Preisanstiegen für Öl profitieren und damit seine Kriegskasse füllen kann. Einnahmen aus dem Öl- und Gasverkauf machten nach Angaben der Internationalen Energieagentur im vergangenen Jahr bis zu 45 des russischen Staatshaushaltes aus.

  • England macht Traum-Viertelfinale gegen Frankreich perfekt

    Die "Three Lions" setzten sich am Sonntag (4.12.2022) mit 3:0 (2:0) gegen den Senegal durch und dürfen damit weiter vom ersten Titelgewinn seit 1966 träumen. In der Viererkette spielten mit Abdou Diallo von RB Leipzig und dem ehemaligen Kölner Ismail Jakobs zwei alte Bekannte aus der Bundesliga.Löwen zunächst auf beiden Seiten ohne BissDie Geschichte der ersten Hälfte ist schnell erzählt: Der Vize-Europameister aus Großbritannien übernahm die Initiative und erspielte sich knapp 70 Prozent Ballbesitz. Der Afrikameister aus dem Senegal zog sich zurück und lauerte auf Konter. Frankreich hat bei der WM in Katar das Viertelfinale erreicht und so den nächsten Schritt Richtung Titelverteidigung gemacht. Die Senegalesen trauten sich mit zunehmender Dauer des Spiels immer mehr aus der Deckung, in der Schlussphase der ersten Hälfte bekamen sie dann aber die kalte Dusche.Henderson und Kane treffen noch vor der PauseDie Engländer, die bis dahin in der Offensive gar nicht in Erscheinung getreten waren, schafften es genau zweimal, das Tempo anzuziehen und belohnten zwei schöne Angriffe mit zwei Toren. Bukayo macht den Saka zuNach dem Seitenwechsel versuchte Senegals Trainer Aliou Cissé mit einem Dreierwechsel noch einmal Akzente zu setzen. Kane prüfte zunächst Senegals Keeper Edouard Mendy mit einem strammen Distanzschuss (56.), dann machte Saka nach schönem Anspiel von Foden alles klar (57.). Von vier englischen Schüssen aufs Tor gingen drei ins Tor. So geht Effizienz.In der Folgezeit beschränkten sich die Engländer weitgehend auf die Sicherung des Vorsprungs und schonten dabei schon ein wenig die Kräfte. Mit den Einwechslungen von Rashford und Jack Grealish ließ Trainer Southgate zwar noch einmal die Muskeln spielen und zeigte wie stark dieser englische Kader auch in der Breite ist. Nennenswerte Offensiv-Aktionen bekamen die Zuschauer im Al-Bayt-Stadium aber nicht mehr zu sehen.England ist Frankreichs AngstgegnerIm Viertelfinale kommt es nun zum Duell mit Topfavorit Frankreich – und zumindest die Historie spricht dabei klar für England. Die zwei bisherigen WM-Duelle der beiden europäischen Topteams (1966 und 1982) gewannen jeweils die "Three Lions". Die Tatsache, dass bei beiden Turnieren später Deutschland im Finale stand, zeigt aber, dass sich Geschichte nicht immer wiederholt.

  • F-35-Jets könnten erheblich teurer werden

    Sie sollen die Tornados der Bundeswehr ersetzen.Eines der größten Beschaffungsprojekte der Bundeswehr könnte erheblich teurer werden: Das Bundesverteidigungsministerium sieht offenbar große Risiken bei der geplanten Beschaffung von F-35-Kampfflugzeugen in den USA.Das geht aus einem vertraulichen Schreiben an den Haushaltsausschuss des Bundestags hervor, das der Nachrichtenagentur AFP vorliegt. Das Ministerium beziffert die Gesamtkosten des Geschäfts darin auf knapp zehn Milliarden Euro - und warnt vor "zeitlichen Verzögerungen und Mehrkosten" wegen äußerst aufwendiger Vorbereitungsarbeiten. Eine "intensive Risikoanalyse" sei Bestandteil aller Beschaffungsprozesse und solle mögliche Probleme "frühzeitig" identifizieren."Mit zeitlichen Verzögerungen (...) muss gerechnet werden."Laut dem Schreiben sei fraglich, ob der für die F-35 erforderliche Umbau des Bundeswehr-Flugplatzes Büchel wie geplant bis 2026 abgeschlossen werden könne. Flugbetrieb nur unter Einschränkungen?Des Weiteren sieht das Ministerium die Gefahr, dass die Zulassung für den Flugbetrieb der F-35 in Deutschland "nicht zeitgerecht möglich" sei, da erforderliche Unterlagen "nicht vorliegen oder auch aufgrund rechtlicher Vorgaben in Zukunft nicht zur Verfügung gestellt werden können". Der Flugbetrieb könnte dann "nur unter Einschränkungen aufgenommen werden", heißt es in der Vorlage.Darüber hinaus weist das Verteidigungsministerium auf weitere Faktoren hin, die zu Preissteigerungen führen könnten: Inflation, Schwankungen beim Wechselkurs zwischen Euro und Dollar sowie steigende Produktionskosten. Die Gesamtkosten für den geplanten Kauf von 35 F-35-Jets beziffert es auf 9,99 Milliarden Euro. Das Geld soll aus dem 100-Milliarden-Euro-Sondervermögen für die Bundeswehr kommen.Krisentreffen am MontagNach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios hat das Verteidigungsministerium für Montag eine Videokonferenz anberaumt mit den Haushältern der Regierungsfraktionen. Dafür hatte das Bundesfinanzministerium die vertrauliche Beschaffungsvorlage für den Ausschuss erstellt, die auf die erheblichen Risiken bei dem Projekt verweist. Bei den Risikowarnungen bezieht sich das Finanzministerium auf Einschätzungen aus dem Bundesverteidigungsministerium. "Ich erwarte von der Ministerin, dass sie mit Nachdruck alle Voraussetzungen für den zeitgerechten Einsatz der F-35 schafft."Auch bei Mitgliedern des Haushaltsausschusses im Bundestag gibt es Unzufriedenheit wegen der möglichen Risiken. Der SPD-Politiker Andreas Schwarz, Hauptberichterstatter im Ausschuss für den Verteidigungsetat, sagte der "Bild am Sonntag": "Es ist nicht hinnehmbar, dass das Parlament erst jetzt von den Problemen erfährt." Er erwarte vom Ministerium umfassende Aufklärung, wie es die Risiken in den Griff kriegen wolle. "Meine Empfehlung an den Bundeskanzler wäre: Wechseln Sie die Ministerin aus, bevor es zu spät ist!"F-35-Jets sollen nukleare Teilhabe Deutschlands sichernDer Tarnkappen-Jet des US-Herstellers Lockheed Martin gilt als modernstes Kampfflugzeug der Welt. Die Maschinen sollen auch die sogenannte nukleare Teilhabe sicherstellen - die Bundeswehr soll mit ihnen im Ernstfall amerikanische Atombomben transportieren können.Noch im Jahr 2019 hatte das Verteidigungsministerium die Anschaffung von F-35 auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Sevim Dagdelen hin mit Verweis auf schlecht kalkulierbare technische Risiken abgelehnt.

  • Iran löst Sittenpolizei auf und bildet „Untersuchungsausschuss“ für die Proteste

    Beobachter sehen zwar kein Ende des Kopftuchzwangs für Frauen, dennoch sei die Auflösung ein Erfolg für die Frauenbewegung im Iran. Zudem soll ein Ausschuss die aktuellen Proteste untersuchen - repräsentativ sein wird er aber nicht. Im Iran ist nach Angaben des Generalstaatsanwalts die Sittenpolizei aufgelöst worden, die bislang hauptsächlich für die Einhaltung der Kleidungsvorschriften von Frauen zuständig war. Das Problem sei nicht die Sittenpolizei, sondern die Aufhebung des Kopftuchzwangs, schrieb ein iranischer Aktivist auf Twitter. Beobachtern zufolge würde die Auflösung der Sittenpolizei zwar kein Ende des Kopftuchzwangs für Frauen bedeuten, aber einen wichtigen Teilerfolg der Frauenbewegung im Iran darstellen. „Das Regime steht vor dem Zusammenbruch und versucht, sich mit Ablenkungsmanövern zu retten“, sagte der im Iran geborene Djir-Sarai den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Sittenpolizei war der Auslöser der seit über zwei Monaten andauernden systemkritischen Aufstände in dem Land. Auch um diese Proteste soll es nun gehen: Angekündigt wurde auch die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses, der die Gründe für die seit mehr als zwei Monaten andauernden Demonstrationen im Land klären soll. Die Protestierenden hätten keine Vertreter, „außerdem hatten wir es mit Krawallmachern und Unruhestiftern und nicht Demonstranten zu tun“, sagte Wahidi demnach zu den Gründen für den Ausschluss der Protest-Vertreter. Was die Proteste im Iran für das Atom-Risiko bedeuten Seit dem Ausbruch der Proteste werden der Kopftuchzwang und die islamischen Kleidervorschriften von vielen Frauen, besonders in Großstädten, zunehmend ignoriert. Laut islamischen Gesetzen müssen Frauen in der Öffentlichkeit ein Kopftuch sowie einen langen, weiten Mantel tragen, um Haare und Körperkonturen zu verhüllen. Dieses Gesetz ist seit über 40 Jahren Teil der gesellschaftspolitischen Doktrin des islamischen Systems um, wie es heißt, „Land und Volk vor der westlichen Kulturinvasion zu retten“.

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