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  • Waldbrände auf Rhodos weiter außer Kontrolle

    Noch immer keine Entwarnung für die griechische Urlaubsinsel Rhodos: Hitze und Wind erschweren die Löscharbeiten. Nach Angaben der griechischen Regierung sind wegen schwerer Waldbrände auf der Ferieninsel Rhodos seit gestern 19.000 Menschen aus Dörfern und Hotels in Sicherheit gebracht worden. Player: videoWaldbrand auf griechischer Insel Rhodos außer Kontrolle geraten Waldbrand auf griechischer Insel Rhodos außer Kontrolle geratenUhr Nach ersten Schätzungen der Polizei seien 16.000 Menschen auf dem Landweg und 3000 Menschen von Stränden aus über das Meer evakuiert worden. Vorsorglich betreffe das bislang zwölf Dörfer sowie sämtliche Hotels in den betroffenen Regionen, etwa die bei Touristinnen und Touristen beliebte Gegend rund um den Ferienort Lindos mit seiner Akropolis aus dem vierten Jahrhundert. Angaben des Deutschen Reiseverbandes zufolge sind auch deutsche Urlauberinnen und Urlauber von den Evakuierungen betroffen. Die meisten Menschen sollen in den Norden der Insel gebracht worden sein, wo manche provisorisch in Turnhallen und Schulen, auf Fähren und auch privat unterkommen. "Wir haben jetzt 4000 bis 5000 Menschen in verschiedenen Einrichtungen untergebracht", sagte Thanasis Virinis, ein örtlicher Vizebürgermeister, dem Fernsehsender Mega. Ein Mann trägt ein Kind auf der griechischen Insel Rhodos Auch dieser Mann und dieses Kind mussten ein Areal auf Rhodos verlassen. Auf der Insel kämpft die Feuerwehr seit nunmehr sechs Tagen gegen die Waldbrände. Vielerorts herrschen Temperaturen von über 40 Grad Celsius. Ein Vertreter der Feuerwehr sprach gegenüber dem Staatssender ERT von drei großen Fronten. Der Reisekonzern TUI kündigte an, alle Flüge nach Rhodos seien bis einschließlich Dienstag gestrichen. Die britische Fluggesellschaft Jet2 sagte für heute alle Flüge auf die Insel ab. Das griechische Außenministerium richtete am Flughafen der Insel Rhodos einen Hotspot ein, an dem Touristinnen und Touristen unbürokratisch eine Ausreisegenehmigung erhalten sollen, wenn sie wegen der großen Waldbrände auf der Insel über keine Papiere verfügen. Wegen des Waldbrands auf Rhodos, aber auch anderen großen Bränden in Griechenland reisten mittlerweile Hunderte Feuerwehrleute aus Rumänien, Bulgarien, Polen, der Slowakei und Malta zur Verstärkung an. Frankreich, Italien, die Türkei, Zypern, Israel und Jordanien beteiligen sich mit Löschflugzeugen und Hubschraubern an den Löscharbeiten, teilte der griechische Zivilschutz mit. Die höchste Alarmstufe fünf galt - außer für Rhodos - auch für Mittelgriechenland, den Westen und Nordosten der Halbinsel Peloponnes sowie den Großraum Athen und die Insel Euböa. Die Hitzewelle wird nach Angaben der Meteorologen - mit kleinen Schwankungen - auch in der kommenden Woche andauern. Für Mittwoch wird ein neuer Höhepunkt erwartet, mit Temperaturen um die 46 Grad Celsius in Südgriechenland. "Uns stehen noch schwierigere Zeiten bevor", sagte ein Feuerwehrsprecher. "Wir werden wahrscheinlich eine Hitzewelle von 16 oder 17 Tagen erleben, die es in unserem Land noch nie zuvor gegeben hat", sagte Kostas Lagouvardos, Forschungsleiter des nationalen Wetterobservatoriums, dem Sender ERT. Menschen schützen sich mit Hüten und Schirmen vor der Sonne in Rom. Player: videoIm Großraum Athen sind Wald- und Buschbrände ausgebrochen Teils mehr als 40 Grad Weiter Hitze und Waldbrände in Südeuropa Auch andere südeuropäische Länder sind von dem Extremwetter betroffen. Für Cordoba in Andalusien etwa sagte der spanische Wetterdienst Aemet heute bis zu 40 Grad Celsius voraus. In der Hauptstadt Madrid könnte die Temperatur am Nachmittag auf mehr als 35 Grad Celsius klettern. Für die neue Woche erwarten die Meteorologen Rekordtemperaturen von bis zu 48 Grad Celsius.

  • Prognosen: Konservative gewinnen spanische Parlamentswahl

    Die konservative Volkspartei PP von Oppositionsführer Alberto Núñez Feijóo gewinnt die vorgezogene Parlamentswahl in Spanien nach Medienprognosen. Laut Erhebung des TV-Senders RTVE setzt sich die PP mit etwa 145 bis 150 Sitzen vor den Sozialisten von Ministerpräsident Pedro Sánchez durch, die demnach auf 113 bis 118 Sitze kommt. Um die absolute Mehrheit im Parlament zu erhalten und damit die Möglichkeit, allein zu regieren, hätte Feijóo 176 Sitze gebraucht. Feijóo hatte am Freitag in einem Interview der Zeitung "El Mundo" eingeräumt, dass eine Koalition mit Vox "nicht ideal" sei. Sánchez hat gewarnt, eine mögliche Koalition der PP mit Vox wäre ein "Rückschlag" nicht nur für Spanien, sondern auch "für das europäische Projekt". Ende Mai, wenige Stunden nach der schweren Schlappe seiner Partei bei den Kommunal- und Regionalwahlen, hatte Sánchez die vorgezogenen Neuwahlen angekündigt.

  • „Wollen den Artikel 3 des Grundgesetzes ändern“, sagt Wegner beim Berliner CSD

    Kai Wegner warnte bei der Eröffnung des Christopher Street Days vor der zunehmenden Diskriminierung queerer Menschen. Außerdem wolle Berlins Regierender Bürgermeister den Artikel 3 des Grundgesetzes ändern. „Das ist ein Versprechen“, sagt der CDU-Politiker. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat bei der Eröffnung des Christopher Street Days (CSD) in Berlin eine Erweiterung des Artikels 3 im Grundgesetz in Aussicht gestellt. „Meine feste Zusage für diesen Berliner Senat ist: Wir wollen den Artikel 3 des Grundgesetzes ändern. Der Berliner CSD ist eine der größten LGBTIQ-Veranstaltungen in Europa Der Berliner CSD ist eine der größten LGBTIQ-Veranstaltungen in Europa Als queer bezeichnen sich nicht heterosexuelle Menschen beziehungsweise Menschen, die sich nicht mit dem traditionellen Rollenbild von Mann und Frau oder anderen gesellschaftlichen Normen rund um Geschlecht und Sexualität identifizieren. Alfonso Pantisano (SPD), 48, ist der erste Queer-Beauftragte des Landes Berlin „Berlin wird immer ein sicherer Hafen sein für Menschen, die in anderen Ländern angegriffen werden. Wir schützen queere Menschen, die in vielen Ländern bedroht werden“, so der CDU-Politiker. „Wir haben eine Entwicklung auf der Welt, in Ghana, in Uganda, in Polen, das ist unerträglich.“ Wegner ist der erste Berliner Regierende Bürgermeister der CDU, der einen CSD – gemeinsam mit Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) – eröffnet hat. Dafür gab es nicht nur Zustimmung: Mehrfach waren laute Buhrufe zu hören, zum Teil auch „Wegner muss weg“-Forderungen. „Für mehr Empathie und Solidarität“, lautet das Motto Beim CSD waren am Samstag Hunderttausende Menschen auf den Straßen. Der Demonstrationszug mit gut 75 Fahrzeugen und rund 100 Gruppen von oft fantasievoll gekleideten Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu Fuß bewegte sich auf einer 7,4 Kilometer langen Strecke durch mehrere Berliner Stadtteile. Regenbogenfarben gab es aber auch auf dem T-Shirt von Bundestagspräsidentin Bas zu sehen und bei vielen anderen CSD-Teilnehmern. Der Berliner CSD ist damit eine der größten Veranstaltungen der LGBTIQA*-Community in Europa. Die Abkürzung steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Intersexuelle, Queere, Asexuelle und andere. Laut und bunt: die CSD-Parade Laut und bunt: die CSD-Parade Wieder eine Raubkatzen-Sichtung in Berlin Quelle: dpa/Fabian Sommer Quelle: dpa/Fabian Sommer Quelle: REUTERS Quelle: REUTERS Bei nicht zu heißem Wetter warfen sich viele CSD-Feiernde in Schale: Sakkos und Krawatten in Regenbogenfarben waren ebenso zu sehen wie weiße Turbane, Frisuren mit ausladendem Blumenschmuck, Glitzer-Hosen oder nackte Oberkörper. Der Christopher Street Day findet jedes Jahr in vielen Städten in aller Welt statt und erinnert an Ereignisse vom 28. Der CSD soll an die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, Intersexuellen und queeren Menschen erinnern.

  • Drohungen wegen Truppenverlegung

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat Polen wegen der Verlegung von Truppen in Richtung des Nachbarlandes Belarus gedroht. Und die Entfesselung einer Aggression gegen Belarus würde eine Aggression gegen die Russische Föderation bedeuten. Die Regierung des Nato- und EU-Staats Polen hatte zuvor mitgeteilt, wegen der Präsenz russischer Wagner-Söldner im benachbarten Belarus eine noch unbekannte Zahl eigener Soldaten weiter in den Osten des Landes verlegen zu wollen. Nach US-Informationen wird die gelieferte Streumunition von der Ukraine bereits effektiv gegen die russischen Angreifer eingesetzt. Inmitten des von ihm selbst angeordneten Angriffskriegs gegen die Ukraine warf Putin zudem zum wiederholten Male ohne jegliche Beweise Polen die Absicht vor, die Westukraine zu besetzen. Die Einheit solle in der Ukraine "angeblich für die Gewährleistung der Sicherheit der heutigen Westukraine eingesetzt werden", sagte Putin. "Stalin war ein Kriegsverbrecher, schuldig des Todes von Hunderttausenden Polen." Morawieckis Kanzleichef Stanislaw Zaryn erklärte: "Der erbärmliche Langweiler aus dem Kreml wiederholt schon wieder Lügen über Polen." Putin versuche außerdem, den Hintergrund des Kriegs in der Ukraine zu vertuschen. Polen solle auch nicht vergessen, sagte Putin, dass der Zugewinn früherer deutscher Gebiete im Westen nach dem Zweiten Weltkrieg ein "Geschenk Stalins" gewesen sei. Dabei erwähnte Putin aber nicht, dass die Sowjetunion, die im September 1939 auf Grundlage des Hitler-Stalin-Paktes zusammen mit NS-Deutschland Polen besetzte, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs etwa ein Drittel des Staatsterritoriums des Vorkriegspolens im Osten des Landes bekam. Auch hier sprach Polen deshalb von Lügen des Kremlchefs: "Wladimir Putin bedient sich erneut des Geschichtsrevisionismus, um falsche Anschuldigungen gegen die Republik Polen zu verbreiten", schrieb Stanislaw Zaryn auf Twitter. Februar 2022 offen Krieg gegen die Ukraine führt, hat einschließlich der bereits 2014 einverleibten Schwarzmeer-Halbinsel Krim fünf ukrainische Gebiete völkerrechtswidrig annektiert. Während das eigene kriegerische Vorgehen gerechtfertigt wird, behauptet die russische Propaganda immer wieder ohne Grundlage, Polen - ein enger Verbündeter der angegriffenen Ukraine - hege eigene Eroberungsabsichten.

  • London: Russischer Flotte drohen Angriffe

    Nach dem Ende des Getreide-Deals kündigt Moskau an, Schiffe im Schwarzen Meer als mögliche Gegner einzustufen. Das britische Verteidigungsministerium geht davon aus, dass der russischen Schwarzmeerflotte bei Patrouillen Angriffe von ukrainischen Drohnenschiffen und Raketen drohen. Die Briten blickten in ihrem täglichen Update bei Twitter auf das Getreideabkommen, das bisher den Export von ukrainischem Getreide über den Seeweg ermöglichte. Russland hatte die Vereinbarung auslaufen lassen und angekündigt, Schiffe in betroffenen Gebieten des Schwarzen Meeres als mögliche Gegner einzustufen. Russland hatte das Abkommen zur Verschiffung von ukrainischem Getreide gestoppt. Moskau wertet Schiffe im Schwarzen Meer künftig als potentielle Gegner Moskau behauptet, westliche Staaten hätten angeblich die zugesicherten Erleichterungen für russische Dünge- und Nahrungsmittelexporte nicht ausreichend umgesetzt. Zuletzt verstärkte die russische Armee zudem ihre Raketen- und Drohnenangriffe auf ukrainische Hafenstädte am Schwarzen Meer und die umliegenden Gebiete. Bei den Angriffen auf Odessa und Mykolajiw wurde auch Hafeninfrastruktur beschädigt. Am Dienstag hatte die Führung in Moskau die Angriffe als Vergeltung für die Explosionen auf der Krim-Brücke bezeichnet. Sie wirft der Ukraine einen erneuten Angriff auf die Brücke vor, die wichtig für die Versorgung der 2014 von Russland annektierten Halbinsel ist.

  • CSU will Erbschaftsteuer auf Elternhäuser streichen

    Der Vorstoß dürfte bei vielen Hausbesitzern gut ankommen: Wenn der Erbe oder die Beschenkte das Haus oder die Wohnung nicht innerhalb der nächsten zehn Jahre verkauft, sondern selbst einzieht oder vermietet, soll er oder sie dafür keine Erbschaft- oder Schenkungsteuer zahlen. Das geht aus einem Papier für die Klausur der CSU-Landesgruppe im Kloster Andechs bei München hervor, das der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. »Wohneigentum ist eine der effizientesten Formen der Altersvorsorge und Vermögensbildung«, heißt es in dem Papier, das die CSU »Respektsagenda« nennt. Derzeit gilt für jedes Elternteil bei der Erbschaftsteuer je Kind ein Freibetrag von 400.000 Euro. Wenn Sohn oder Tochter nach dem Tod der Eltern unmittelbar in das Elternhaus ziehen und es für mindestens zehn Jahre selbst nutzen, fällt für die Immobilie gar keine Erbschaftsteuer an – sofern es sich nicht um ein sehr großes Haus handelt. Forderung nach Länderhoheit: Bayern reicht Verfassungsklage gegen Erbschaftsteuer ein Bayern reicht Verfassungsklage gegen Erbschaftsteuer ein Schick erklärt: Wir alle zahlen für reiche Erben Wir alle zahlen für reiche Erben Die 45 CSU-Abgeordneten im Bundestag treffen sich für einen Tag im oberbayerischen Kloster Andechs südwestlich von München.

  • Nach Explosion der Krim-Brücke: Krimtataren schwören Putin weiterhin Rache für Annexion

    Kiew – Gesprengte Kontrollpunkte, brennende Kasernen und Tanklagern sowie wiederholte Explosionen: Die Ukraine verfolgt entschlossen das Vorhaben, die von Russland besetzte Krim zurückzuerobern. Juli) wurde jetzt die Brücke, die die ukrainische Region mit dem russischen Festland verbindet, zum Ziel. Dabei spielen pro-ukrainische Partisanenbewegungen eine bedeutende Rolle - insbesondere die Krimtataren, die schworen, an Putin für die jahrelange Drangsalierung Rache zu nehmen. Nach Angaben von Mustafa Dzemilev, einem Sprecher der Krimtataren-Bewegung, sind hunderte tatarische Männer bereit, die besetzte Krim von Russland im Ukraine-Krieg zu befreien. In einem Interview mit dem britischen Guardian verwies er dabei auf zahlreiche Sabotageaktionen der Partisanengruppe namens Atesh („Feuer“), die laut bisherigen Erkenntnissen aus Ukrainern, Krimtataren und abtrünnigen Russen besteht. Nach Zerstörung der Krim-Brücke: Krimtataren unterstützen Ukraine-Offensive Die Atesh-Partisanen unterstützen aktiv die Ukraine-Offensive und greifen gezielt militärische Einrichtungen Russlands hinter der Frontlinie an. Ob sie auch für den erneuten Angriff auf die Krim-Brücke verantwortlich sind, ist unklar. Am Montag gab es eine Explosion bei der Überquerung zum russischen Festland, die auf Fotos und Videos eine zerstörte Fahrbahn zeigte. Muss eine Attacke auf der Krim-Brücke hinnehmen: Russlands Präsident Wladimir Putin. Muss eine Attacke auf der Krim-Brücke hinnehmen: Russlands Präsident Wladimir Putin. Moskau bezeichnete den Angriff gemäß der russischen Nachrichtenagentur Tass als „Terrorakt“ und machte ukrainische Geheimdienste dafür verantwortlich. Die ukrainischen Behörden bestätigten ihre Beteiligung vorerst nicht, sondern kommentierten die Situation lediglich mit: „Erneut hat sich die Brücke schlafen gelegt. zwei!“ Dabei könnte eine Anspielung auf einen ähnlichen Anschlag im vergangenen Herbst gemacht worden sein, zu dem sich Kiew bekannt hatte, bei dem ebenfalls eine Fahrbahn zerstört wurde. Annexion der Krim: Ukraine lässt bei Gegenoffensive nicht locker Die Ukraine verteidigt sich seit fast 17 Monaten gegen den russischen Angriffskrieg und hat angekündigt, alle besetzten Landesteile im Zuge einer Gegenoffensive von der Annexion zu befreien, einschließlich der Krim. Jedoch liegt die Halbinsel relativ weit hinter der direkten Frontlinie, wodurch die ukrainischen Streitkräfte das Gebiet noch nicht mit schweren Kampfpanzern angreifen können. Auch die Reichweite vieler Raketen- und Artilleriesysteme ist für direkte Angriffe nicht ausreichend. Vor diesem Hintergrund bieten gezielte Sabotageakte hinter der Frontlinie die einzige Möglichkeit, russische Truppen auf der Krim anzugreifen. Laut dem britischen Medienbericht hat die Atesh-Widerstandsgruppe bereits erfolgreich russische Kontrollpunkte zerstört, Tanklager beschädigt, Offiziere getötet und nachrichtendienstliche Informationen für den ukrainischen Geheimdienst beschafft. Wer genau hinter dem Partisanenkrieg der Krimtataren steht, ist größtenteils unbekannt. Es scheint, dass die Guerillabewegung erst im September des vergangenen Jahres gegründet wurde und Schätzungen zufolge bereits auf bis zu 1000 Kämpfer angewachsen ist. Für Russlands Präsidenten Wladimir Putin könnte das eine ernsthafte Bedrohung sein. Ukrainische Marineinfanterie testet im Donbass nahe der Front ihren französischen Radpanzer.Ukrainische Marineinfanterie testet im Donbass nahe der Front ihren französischen Radpanzer.Ukraine-Konflikt: Die Frontlinie hat sich kaum verändertKrimtataren und ihre Deportation von 1944 Die türkischsprachigen Krimtataren gelten als Ureinwohner der Krim. Nach der ersten russischen Annexion im Jahr 1783 begann ihre Vertreibung. Obwohl sie aktuell nur 13 Prozent der Bevölkerung der Krim ausmachen, sind laut Dzhemilev rund 85 Prozent der politischen Verhaftungen und illegalen Durchsuchungen gegen sie gerichtet. „Krimtataren dienen in den Streitkräften der Ukraine und spielen eine aktive Rolle bei Partisanenoperationen auf der Krim“, sagte Präsidentenberater Mykhailo Podolyak dem Guardian und fügte hinzu: „Es gibt derzeit auf der Krim ein recht breites Netzwerk, das sehr nützlich ist. Es ereignen sich bestimmte Vorfälle, die das belegen.“ Ob er damit auch die Anschläge auf die Krim-Brücke meinte, blieb jedoch unklar. Ein Einwohner von Cherson hebt seinen Daumen zur Unterstützung der Ukraine auf dem Hauptplatz der Stadt nach der Befreiung von den russischen Besatzern In Russland muss man sich jedenfalls weiterhin auf Angriffe hinter den Verteidigungslinien einstellen. Er bezog sich dabei auf Partisanen-Attacken auf die Eisenbahnlinien bei Kursk und Belgorod. „Die Strategie, die der Feind umsetzt, zielt darauf ab, Kursk zu erobern, um den Krieg auf das Territorium Russlands zu übertragen“, sagte der Propagandist. Die jüngste Explosion an der Krim-Brücke, die nur wenige Stunden nach seinem Kommentar geschah, zeigt zumindest teilweise, dass seine Einschätzung nicht völlig falsch ist.

  • US-Bürger vermutlich in Nordkorea in Gewahrsam

    Die Vereinten Nationen bemühen sich um eine Aufklärung des Vorfalls.Inmitten der Spannungen auf der koreanischen Halbinsel hat ein US-Bürger die Demarkationslinie zwischen Nord- und Südkorea illegal überschritten. Er sei vermutlich in Nordkorea in Gewahrsam genommen worden, teilte das UN-Kommando in Südkorea mit. Nach Medienberichten soll es sich um einen Soldaten der US-Armee handeln.Laut Nachrichtenagentur AP war der Mann in Südkorea wegen eines tätlichen Angriffs im Gefängnis und sollte in seine Heimat zurückeskortiert werden, wo ihm eine weitere Strafe drohte. Er sei aber am Flughafen geflüchtet, habe sich einer Besuchergruppe angeschlossen und sei so nach Nordkorea gelangt.Dem UN-Kommando zufolge nahm der US-Bürger an einer Tour in die Gemeinsame Sicherheitszone (Joint Security Area) teil - einem beliebten Touristenziel. Südkoreas Staatschef Yoon Suk Yeol und US-Präsident Joe Biden auf dem Weg zu einer gemeinsamen Pressekonferenz im Rosengarten des Weißen Hauses im April 2023. Player: videoUS-Präsident Biden und Südkoreas Staatschef Yoon zeigen sich geschlossen gegenüber der Bedrohung aus Nordkorea UN-Kommando will Vorfall aufklären"Ein Staatsangehöriger der USA überquerte auf einer JSA-Orientierungstour ohne Genehmigung die militärische Demarkationslinie in die Demokratische Volksrepublik Korea (DVRK)", teilte das UN-Kommando auf Twitter mit. "Wir glauben, dass er sich derzeit in DVRK-Gewahrsam befindet, und arbeiten mit unseren KPA-Kollegen zusammen, um diesen Vorfall aufzuklären." KPA ist die Abkürzung für die Volksarmee im abgeschotteten Nordkorea, der kommunistisch regierten Demokratischen Volksrepublik Korea.Die beiden koreanischen Staaten sind seit dem Koreakrieg von 1950 bis 1953 an der Demarkationslinie geteilt. Nord- und Südkorea waren nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges aus der sowjetischen und der amerikanischen Besatzungszone in Korea hervorgegangen, die der Annexion durch Japan folgten. Im sich daraus entwickelnden Koreakrieg standen die USA an der Seite Südkoreas, China wurde Verbündeter Nordkoreas. USA verbieten Reisen nach NordkoreaVor diesem Hintergrund und wegen der seit Jahren anhaltenden Spannungen auch wegen Nordkoreas Atomprogramms und seiner Raketentests können Vorfälle wie dieser aktuelle eine größere Bedeutung erhalten.Das zeigte auch der Fall des US-Studenten Otto Warmbier. Er verstarb mit 22 Jahren innerhalb einer Woche nach seiner Rückkehr in die USA. Die Todesursache ist unklar, seine Familie lehnte eine Obduktion ab und wirft Nordkorea Misshandlungen vor.Das US-Außenministerium untersagt seither Reisen nach Nordkorea und begründet dies mit "der weiterhin hohen Gefahr einer Festnahme und langfristigen Inhaftierung von US-Bürgern".Dass sich Amerikaner oder Südkoreaner in den abgeschotteten Norden absetzen, ist sehr ungewöhnlich. Mehr als 30.000 Nordkoreaner sind seit dem Ende des Koreakrieges vor politischer Verfolgung nach Südkorea geflohen.

  • Brand auf Militärgelände der Krim

    Brand auf Militärgelände der Krim - 2.000 Menschen vor Evakuierung Auf einem militärischen Gelände auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim ist ein Brand ausgebrochen. Betroffen seien die Einwohner von vier Ortschaften, teilt der örtliche Gouverneur Sergej Axjonow per Telegram mit. Mehrere ukrainische sowie russische Medien berichten, es sei zu Explosionen auf dem militärischen Gelände gekommen. Ein Reuters-Augenzeuge berichtet, er habe Explosionen gehört und Rauch in der Nähe von Kiew aufsteigen sehen. Bei einem russischen Angriff auf ein Dorf im ostukrainischen Gebiet Donezk sind fünf Menschen verletzt worden, darunter auch zwei Kinder. Die beiden Jungen im Alter von einem und 13 Jahren hätten im Hof eines Wohnhauses gespielt, berichtete das Internetportal "Ukrajinska Prawda" am späten Abend unter Berufung auf örtliche Behörden. Das Militär berichtet von Einsätzen der Luftabwehr. Betroffen sei der gesamte Osten des Landes. Die Ukraine hatte schon in der vergangenen Nacht massive Luftangriffe gemeldet. Das russische Verteidigungsministerium spricht von Vergeltungsschlägen nach dem Angriff auf die Krim-Brücke in der Nacht auf Montag.

  • Rammstein: Vorfall bei Konzert, zwei Festnahmen

    Es sollen sich zwei Menschen während des Rammstein-Konzerts an Kabelschächten zu schaffen gemacht haben, die zu Lautsprecherboxen in der Nähe der Bühne führten. Was genau der 36-Jährige und die 24-Jährige mit ihren Machenschaften erreichen wollten, ist derzeit noch nicht klar. Neben Till Lindemann gibt es nun auch Anschuldigungen gegen Rammstein-Keyboarder Christian 'Flake' Lorenz Rammstein: Neue Vorwürfe gegen Flake Des Weiteren erhielten die zwei Personen ein Hausverbot fürs Olympiastadion. Für die drei Konzerte in Berlin-Westend sei in vielen Bereichen daran gearbeitet worden, die Sicherheit zu erhöhen, heißt es aus dem Umfeld der Band. Ebenfalls sei die Technik für die Rammstein-Show (sprich: die Türme für Lautsprecher und Pyrotechnik) stärker bewacht worden. Von Seiten der Musikgruppe um Till Lindemann gab es diesbezüglich noch keine Stellungnahme.

  • Erneut Proteste gegen die Justizreform in Israel

    In Israel haben sich erneut Tausende Menschen zum Protest gegen die geplante Justizreform versammelt: Sie blockierten Autobahnen und stürmten die Börse. Dadurch wollen sie vor der nächsten Abstimmung im Parlament den Druck erhöhen.In Israel sind erneut Tausende Menschen gegen die von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu geplante Justizreform auf die Straße gegangen. Für den ausgerufenen "Tag der Störung" waren Proteste im ganzen Land geplant. Dazu hatten die Organisatoren aufgerufen, um den Druck auf das Parlament zu erhöhen. Dort soll noch vor Beginn der Sommerpause abschließend über ein wichtiges Element der Reform abgestimmt werden.Die Demonstranten, darunter viele Reservisten der Streitkräfte, bildeten Menschenketten. Die Polizei nahm nach Informationen der Nachrichtenagentur AP mindestens 19 Menschen fest, die verdächtigt werden, während der Proteste auf Autobahnen für öffentliche Unruhen gesorgt zu haben. Demonstranten bilden mit Rohren eine Menschenkette vor dem Haupteingang der HaKirya, dem Hauptquartier der israelischen Armee in Tel Aviv. Demonstranten bilden mit Rohren eine Menschenkette vor dem Haupteingang der HaKirya, dem Hauptquartier der israelischen Armee in Tel Aviv. Die Regierung argumentiert dagegen, gewählte Volksvertreter müssten gegenüber einer übergriffigen Justiz gestärkt werden.Das geplante Gesetz, das noch vor der Sommerpause verabschiedet werden soll, zielt konkret auf die sogenannte Angemessenheitsklausel, die dem obersten Gericht des Landes bislang ermöglichte, Regierungsentscheidungen als "unangemessen" zu bewerten. Zuletzt kam die Klausel zur Anwendung, als das oberste Gericht im Januar die Ernennung des vorbestraften Arieh Deri (Schass-Partei) zum Innen- und Gesundheitsminister der Regierung Netanyahu untersagte.

  • Bundesregierung bereitet Reform der privaten Alterssicherung vor

    Entsprechende Vorschläge für eine Reform etwa der Riester-Rente legte heute eine vom Finanzministerium beauftragte Experten-Kommission vor. Unter anderem sollen Kunden die Möglichkeit haben, neben einem staatlich geförderten Versicherungsmodell ein Depot zur Altersvorsorge anzulegen, bei dem das Geld in börsengehandelten Indexfonds gehandelt wird.

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